Nur ein weißes Hemd?

Weiß. Nur eine Farbe?

Bis vor kurzem habe ich beim Weggehen im Clubgame und auch beim Daygame ausschließlich dunkle Hemden getragen. Meist in blauen Tönen. Ich hatte damit meine Erfolge.

Seit letzter Woche habe ich etwas Neues probiert: Weiße Hemden. Zuerst im Clubgame und nun auch im Daygame.

2016-08-31

Meine Erfahrung: Du bekommst wesentlich mehr Blicke und bist auffälliger. Rein subjektiv. Ob das auch objektiv so ist, weiß ich nicht.

Es kann natürlich auch sein, dass mir das nur so vorkommt, weil ich im Clubgame nun ein mal (1!) eine positive Erfahrung damit gemacht habe und nun die Synapsen schalten und sagen: „Mach das immer so, das ist gut.“

Von einem mal auf immer zu schließen wäre grundverkehrt. So funktioniert das Leben nicht. Das wäre völlig unnatürlich.

Aaaaber was natürlich sein kann: Anfang der Woche trug ich unter Tags ebenfalls ein weißes Hemd. Und ich hatte auch da auf dem Weg in die Arbeit das Gefühl, dass man mehr beachtet wird. Eine Frau hat mich mehrere Sekunden mit ihrem Blick kaum losgelassen. Normal ein sicheres Startsignal für mich.Wie in der Formel 1 wenn die zum Start mit den Fahnen wehen. Los. Hin. Ansprechen. Bumm. Aber diesmal nicht. Sie war für mich nur eine 4. Das lasse ich inzwischen aus. Ansprüche steigen mit dem Erfolg. Und es ist ein tolles Gefühl mögliche sichere Erfolge auslassen zu können. 100% sicher kann man sich nie sein. Aber in dem Fall hätte ich definitiv darum gewettet, dass ich die Nummer bekommen würde und die Chancen da echt gut stehen auf ein Date. Manchmal spürt man das. Und manchmal sieht man das auch. 3 Sekunden Blickkontakt sind einfach verdammt viel. Zugenickt hat sie mir auch noch. Aber gut. Lassen wir das. Eine 4 ist eine 4.

Zurück zum weißen Hemd:
Es kann also sein, dass ich nun mental das Gefühl habe, dass das weiße Hemd so eine Art Ritterrüstung ist. Eine die auch noch zusätzlich Erfolg beschert. Und das aufgrund einer oder weniger Referenzerfahrungen. Wie gesagt, völlig bar jeder Vernunft und Logik. Nur gibt es hier ein interessantes Phänomen und ich glaube, dass das in meinem Fall mindestens zusätzlich zum Tragen kommt:
Du strahlst aus was Du denkst!
Und wenn ich denke, dass ein weißes Hemd mich unsterblich macht, dann strahle ich das aus. Automatisch wird die Körperhaltung aufrechter und selbstbewusster. Die Brust geht also im 45 Grad Winkel nach vorne. Das ganze Ding wird also zu einer sogenannten sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Du glaubst daran, dass etwas passiert. Dann wartest Du nur darauf bis es passiert. Irgendwann passiert es tatsächlich und Du hast Deine Bestätigung.

In jedem Fall ist das bezogen auf das weiße Hemd überhaupt nicht wichtig. Vielleicht finden sogar alle Frauen dieser Welt weiße Hemden an mir total hässlich. Sicher wissen kann ich das nicht. Was ich aber wissen kann ist, wie ich mich fühle. Und ich fühle mich momentan damit pudelwohl. Und solange der Erfolg damit bestehen bleibt, sitze ich gerne meiner eigenen Illusion auf, dass mich meine weißen Hemden unsterblich machen… 🙂

Von 4ern, 5ern und von 6ern – Teil 1

Körbe gibt es wie Sand am Meer. Körbe gibt es auf alle erdenkliche Arten. Ich erzähle ein bisschen über meine Erfahrungen beim Basketballspielen und den Körben von 4er und 5er Frauen.

Inzwischen spreche ich weitgehend keine 5er Frauen mehr an. Drunter sowieso nicht. Aber auch selbst 5er nur noch selten. Es lohnt nicht. Gehen wir der Sache in diesem Artikel erstmal auf feststellender Ebene auf den Grund und steigen wir in einem weiteren Artikel ein in die Psyche von Frauen, die auf den Laufstegen in Mailand, Madrid und London keine Chance hätten. Aber an der Garderobe würden sie einen Job finden. Möglicherweise. Vielleicht.

Es gibt ein Naturgesetz das immerzu gilt: Körbe kann es immer und überall und von den allermeisten Frauen geben. Es gibt aber Ausnahmen. Ich sprach schon mal von meinem persönlichen Schnitt. Der liegt langfristig irgendwo im Bereich von 8 zu 1. Also sieben Körbe zu einem Nummer Close. Der Schnitt ändert sich je Woche sicher, aber langfristig stimmt der in etwa. Egal ob ich am Anfang auch 4er Frauen angesprochen habe oder zuletzt nur 6er und drüber.

Wir Männer heben die Frauen gedanklich gerne auf ein Podest, noch bevor wir sie kennen. „Oh, die sieht so gut aus. Die ist bestimmt total arrogant. Die spreche ich nicht an, die steht nur auf Model-Typen.“ So oder so ähnlich schellt es dann im Kopf des Mannes. Das kennt man aus den Gesprächen unter Männern, doch da geht es noch nicht einmal darum die Frau anzusprechen. Da wird einfach nur unter Männern an der Bar gequatscht und ein bisschen gelästert oder sich lustig gemacht. Aber nicht nur. Es wird sich gedanklich eben auch ehrfürchtig vor der ach so toll aussehenden Prinzessin verneigt. Und nochmal verneigt. Und noch ein kleiner Knicks gemacht. Und sich selbst Pech und Schwefel über die Schulter geschüttet und dann selbst geteert und gefedert. So ist das meist bei mitteleuropäischen Männerrunden. Südländer sind da wesentlich extrovertierter. Die trauen sich viel mehr. Die pfeifen so einer Frau sogar mal hinterher. Wow. Ich bin beeindruckt.

2016-08-27

Und während sich die Herren noch gedanklich selbst schlechter reden als Obama den Putin, und die Südländer mitten in der neunten Sinfonie von Beethoven ein Pfeifkonzert der Extraklasse abhalten, gibt es eben IHN.
Nennen wir IHN John. Der denkt nicht, der pfeift nicht. John spricht einfach an.
Klingt simpler als es ist… und ist jedoch in Wahrheit simpler als es scheint. Eine Frage der eigenen Realität. Diesmal tatsächlich eine Frage der eigenen Gedanken. Hier geht es ausnahmsweise nicht um das Gefühl, an das ich sonst immer appelliere. Sondern diesmal darum ein Gedankenkonstrukt zu erschaffen. Eines das zu Deiner neuen Realität wird. Es ist wie mit einer neuen Sprache, die Du lernst. Am Anfang schämst Du Dich. Sie (aus) zu sprechen. Später machst Du es dann, mit Fehlern und mit Lachern beim Gegenüber. Und noch später machst Du es mit Stolz. Die meisten geben unterwegs auf. Auch beim Sprachen Lernen. Ein paar machen aber weiter. Wie immer im Leben. Es gibt immer ein paar, die anders sind.
Gandhi hat einmal gesagt: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
So ist es auch ein bisschen beim Pickup, habe ich oft das Gefühl.

Und während unsere Herren an der Bar selbst vielleicht sogar 6er oder 7er Männer wären oder sein könnten, reden sie sich zu 0ern und 1ern. Die Gruppe mit seinem Gruppeneffekt sorgt schon dafür. Wir hatten das Thema Gruppe schon mal, hier: Alleine unterwegs sein. Gruppen können gut sein, aber auch unendlich schädlich für die eigene Entwicklung. Besonders wenn der Gruppenführer spricht. Der kann die ganze Gruppe zu einer Gruppe aus 8er Männern machen oder auch zu einer Gruppe aus 2er Männern. Zum Pickup bin ich nicht durch eine Gruppe gekommen, sondern selbst. Alleine. Dein bester Freund wird der Spiegel, aber er wird auch Dein größter Feind. Bist Du schwach, dann haut er Dich schneller K.O. als Muhammad Ali. 1965 gegen Sonny Liston in der ersten Runde. Wenn Du Abends nach Hause gehst und Dir beim Zähneputzen in die Augen siehst, dann weißt Du was Du heute getan hast. Oder was Du eben an Möglichkeiten (aus)gelassen hast. Dein Spiegel ist gnadenlos. Viel härter als die Realität. Aber das schadet nicht. Es trennt nur die Spreu vom Weizen. Jeder hat seinen eigenen Spiegel. Aber die meisten Spiegel bringen das Spiegelbild zum Aufgeben. Spiegel sind mächtig. Viel mächtiger oft als sein Gegenüber. Ziel ist, dass Du eines Tages sagen kannst: „Neulich stand ich vor dem Spiegel, hab eine kleine Bewegung gemacht und der Typ da drinnen ist zusammen gezuckt.“ Dann hast Du es geschafft, vorher nicht! 😉

Mir tun inzwischen nicht mehr die Körbe weh, sondern die Situationen vor denen ich mich gedrückt habe. Früher waren das viele Situationen. Es werden täglich und wöchentlich weniger. Ich kann abends immer befreiter in den Spiegel sehen. Vor ein paar Wochen noch gab es mehr Situationen, vor denen ich davon gelaufen bin als geradeaus drauf zu halten.

Beispiele (nicht abschließend, eher exemplarisch)

  1. Die Frau sah „zu gut“ aus
  2. Die Frau war irgendwo, wo Menschen meine Ansprache hätten mitbekommen können (wie peinlich!)
  3. Die Frau war gerade am Telefonieren (irgendwie eine natürliche Hemmung)
  4. Die Frau war mit ihrer Freundin unterwegs (ohje, dann gibts doppelt so schlimme Körbe und noch dazu im Doppelpack!)
  5. Die Frau war mit mehreren Freundinnen unterwegs (ohje, mehr als nur doppelt so heftige Körbe, da haut gleich die ganze Gruppe zu!)
  6. Die Frau war in einer Gruppe unterwegs, in der ein Mann dabei war (geht gar nicht, hernach gibt es noch Ärger mit ihm!)
  7. Die Frau war mit ihrer Mutter unterwegs (geht überhaupt nicht!)
  8. Die Frau war mit ihrem Papa unterwegs (er tötet Dich!)

Wahrscheinlich hatte ich noch viel mehr Ausreden für allerlei Situationen. Aber jetzt kommts: 1 bis 7 ist für mich überhaupt kein Problem mehr. Vor der 8 hab ich noch Respekt. Aber hey: Das Ding nehm ich auch noch auf in meinen Werkzeugkasten!

Erst neulich wieder Nummer 7 abgehakt. Das Gespräch erst mal mit der Mutter eröffnet. Die war cool. Leider nur schon vergeben die Süße. Die Tochter… Nicht die Mutter! AH! 🙂

Also nehmen wir uns mal den „leicht zu bekommenden“ 4er Frauen an. Wie es so weitläufig heißt. Ein Unsinn! Da bekommst Du den gleichen hässlichen, den gleichen unmenschlichen, den selben gleichgültigen, den gleichen unfassbaren Korb wie von einer 8er Frau. Natürlich auch die gleichen süßen, aber auch die gleichen „ich bin schon vergeben“ Körbe, die gleichen „es ist so unglaublich mutig von Dir, das finde ich echt toll von Dir. Mach weiter so!“ Körbe.
Ich hatte kürzlich ein Date mit einer 9er Frau, die in ihrem Leben noch nie derart wie von mir direkt angesprochen wurde. Innerlich dachte ich mir, dass sie mich auf den Arm nimmt. Es gab in all den Jahren in ihrem Leben keinen Typen, der sich getraut hat sie einfach anzusprechen?! Wow. Verrückte Männer in einer verrückten Männerwelt. Sie können Ferrari fahren. Breitling tragen. Nespresso schlürfen. Moët schnabulieren. Armani tragen. First Class fliegen. Und was weiß ich nicht alles. Aber mehr auch nicht. Mehr auch nicht…

Also, Hauptaufgabe: Keine Frau mehr auf ein Podest stellen! Wir sind nicht im Museum. Die Frauen, die das toll finden, auf einem Podest zu stehen, sollen das alleine und von sich aus tun. Aber vergiss Eines nicht, nämlich dass die sich dafür auch bezahlen lassen, dass sie da oben tanzen und sich begaffen lassen. Und am Ende ist es in beiden Fällen das Gleiche: Schauen und bezahlen erlaubt, anfassen nicht. Nein danke.
Sie ist genauso wie ich ein Mensch. Zwar im Gegensatz zu mir weiblich, nur das ist auch der einzige wesentliche Unterschied. Alles andere weiß man vorher nicht. Deswegen will ich sie ja erst noch kennen lernen.

Unser John von da oben ist in Wahrheit eigentlich ein John Doe. Aber John Doe spricht an. Und das alleine macht ihn zu einem Helden. Erst nur für sich. Einige hundert Approaches später auch zählbar und sichtbar für Andere. Dann wird er zum Rockstar. Gandhi hat einfach Recht.

Wochenrückblick 2016 KW 34

Schon wieder ein Wochenrückblick? Nein, nicht schon wieder. Nur wieder. Nicht schon wieder.
Soll so ein Rückblick jetzt jeden Montag kommen? Gibts dann neben dem „Philosophischen Sonntag“ eine neue Rubrik „Rückblick-Montag“ oder wie? Nein!

Aber wenn es sich mal anbietet, dann mache ich das.
Los gehts!

2016-08-16

In meinem Artikel Wochenrückblick 2016 KW 33 habe ich darüber geschrieben, dass es die Woche mit meinem schlechtesten Wochenschnitt gewesen wäre. 26 zu 2.

Das war letzte Woche genau anders herum. Faktisch sah es so aus: 22 zu 7. Das ist fast ein Verhältnis von 3 zu 1. Ein neuer Positiv-Rekord!!! Oleeee! Das ist unglaublich. 22 Frauen zu 7 Nummern. Die Flake-Quote ist es aber auch, unglaublich. Unglaublich hoch.

Nun, was habe ich anders gemacht als in der Woche zuvor?
Es waren wesentlich mehr situative Eröffnungen dabei. Weniger direkte. Und ich habe versucht nicht so kopfgetrieben zu sein. Sondern mehr den Moment im Vordergrund zu sehen. Weniger das Ziel die Telefonnummer zu bekommen, sondern mehr das Ziel das Gespräch zu genießen. Wobei ich auch zugeben muss, dass das nicht immer sehr leicht fällt. Genießen ist vielleicht auch der falsche Ausdruck. „Mich darauf einlassen“ trifft es besser. Die wenigsten Frauen geben mir das Gefühl, dass sie intellektuell mitkommen. Also muss ich mit ihnen mitkommen. Und das kostet Kraft. Man zieht dann eine Handbremse an, nein halt, zwei. Und dann soll man losfahren. Ja. Gut. Geht schon. Ist aber trotzdem Mist. Außer man steht eben auf viel Staub und Rauch um nichts.

Das Einzige, worauf ich mich vordergründig konzentriert habe, ist das, was ich in einem meiner letzten Artikel (Eine (Zwischen-)Analyse) beschrieben und mir vorgenommen habe. Attraction- und Comfort-Game. Also mehr Hokus Pokus eins zwei drei und weniger ich selbst sein. Hilft ja nix. Ist halt so. Frauen wollen unterhalten werden. Unterhalten kommt von unten halten. Verstehe das wer will. Meins ist es nicht. Aber können tu ich das schon. Da das Ding hier ein Weg ist und nicht der heilige Gral, probiere ich mich und das Ding einfach mal komplett aus. Die volle Bandbreite. Also liegt der Fokus weiterhin auf Attraction- und Comfort-Game. Pickup ist eben wohl doch eine Kunst.

Aber manchmal hat man das Glück, dass sich auch Gespräche ergeben über Themen, die mich interessieren. Das ist etwas, das ich inzwischen gerne mache. Ich versuche in der Interaktion Gesprächsthemen zu finden, von denen ich keine Ahnung habe. Wenigstens zwischen durch mal. Dann lasse ich sie reden und erzählen. Das hat gleich zwei Vorteile: Ich schlafe dann gedanklich nicht ein, weil es für mich neuen Input gibt. Und außerdem trainiere ich damit gleichzeitig souverän zu wirken und souverän zu bleiben, obwohl ich keine Ahnung vom Thema habe. Es gibt doch dieses SATVA-Prinzip: „Sicheres Auftreten trotz völliger Ahnungslosigkeit“. Das Ganze mache ich also deshalb, weil es dann wenigstens etwas gibt, das mich sachlich interessiert. Emotionale Themen (Beziehung, Liebe, Werte) sind sowieso losgelöst von der intellektuellen Ebene. D.h. die „Softskills“ bringt die Frau mit oder eben nicht. Meistens eben nicht. Aber hey, wie auch. Das ist nur was für Hollywood. Hab ich mal gehört.

Es ist schon so, dass man sich selbst motivieren muss, um das eine oder andere Gespräch echt durchzustehen. Manchmal ist es das wirklich, ein „Durchstehen“. Aber da ich mich als totalen Anfänger sehe, habe ich mir vorgenommen die Gespräche nicht zu früh zu beenden, sondern so lange wie möglich drinnen zu bleiben. Man lernt ungemein, vor allem lernt man Geduld und das Schauspielen. Es ist eine Kunst in einem Gespräch so zu tun als ob mich das Gesprächsthema interessieren würde und dabei gleichzeitig so viel Gefühl rüber zu bringen, dass man sich emotional näher kommt.

Klingt ein bisschen verlogen, heuchlerisch oder unehrlich? Nein. Ganz im Gegenteil. Gütig, hingebungsvoll, aufopferungsvoll und durchhaltend. Denn die Gespräche sind für beide Seiten mehr Fassade als wirklich etwas wert. Sie ist vielleicht etwas nervös. Sie hatte vielleicht einen schlechten Tag. Sie weiß vielleicht nicht was sie sagen soll. Sie will sich vielleicht von der besten Seite zeigen. Und so weiter und so weiter.
Und was will ich?
Genau all das nicht. Sondern die Frau kennen lernen. Den Menschen hinter der Fassade. Das geht aber nicht in dem ersten Gespräch. Also muss ich mitspielen. Um Zeit zu „gewinnen“, Zeit zu einem Wiedersehen. Durch ein Wiedersehen. Und inzwischen kann ich das zunehmend besser. Denn es ist einfach auch anstrengend. Für sie ist es ein Gespräch in der Woche, weil sie „Glück“ hat und beim Feiern im Club von irgendeinem besoffenen Dödel angesprochen wird. Für mich ist es hingegen oft ein Gespräch pro 15 Minuten. Letzte Woche 22 Stück in 7 Tagen. Da zähle ich noch nicht mal all die Frauen rein, die ich anspreche und aus dessen Gesprächen ich relativ früh raus gehe, z.B. weil sie ihre Sonnenbrille runter nimmt und ich erst dann merke, dass es eine 4 ist. Das schlaucht. Gewaltig. An manchen Tagen, besonders wenn ich am Abend zuvor im Club war, hab ich gar keine rechte Lust auf das Gelaber. Nur dann setzt mein Instinkt ein und sagt mir: „Junge, dieses Projekt lebt. Du lebst. Also heb Deinen Arsch hoch und tu was dafür!“

Darüber bin ich froh. Inzwischen mache ich oft das, was ich am wenigsten will, einfach trotzdem. Zum Beispiel joggen gehen. Oder eben auch weiter Frauen ansprechen, obwohl ich gar nicht in der Stimmung dazu bin. Manchmal sind mir die 15 Meter bis zu ihr sogar zuviel. Immer dieses Hinterher. Wenn sie dann nicht mindestens eine 6 ist, lasse ich es inzwischen in aller Regel völlig sein. Bei den 7 Nummern von letzter Woche war vielleicht eine 5 dabei. Der Rest lag zwischen 6 und 8. Es ist nicht nötig hässliche Frauen anzusprechen, wirklich wirklich wirklich nicht. Das kann ich wirklich nur als Mantra immer wiederholen. Sei Dir selbst was wert, subjektiv. Aber sorge auch dafür, dass Du objektiv etwas wert bist. Kümmere Dich um ein interessantes und ausgefülltes und erfülltes Leben. Dann hast Du etwas zu bieten und musst Dich nicht verstecken. So funktioniert das nun mal. Leider. Das kennen lernen funktioniert eben nur ganz ganz selten seelisch. Und dann nennen wir es „Liebe auf den ersten Blick“. Ich wünsche mir, dass das nochmal im Leben gelingt. Einmal hatte ich das. Vor fast genau 9 Jahren. Klingt perspektivisch gesehen nicht sehr optimistisch. Muss man auch nicht sein. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass das bald wieder passiert. Da kann man noch so viele Frauen ansprechen. Man hat dann eben viele Dates und viele Kontakte. Aber man hat deswegen noch lange nicht die Frau fürs Leben und noch lange nicht den einen besonderen Funken, der überspringt. Aber zumindest erhöht man die Chance etwas. Man hat etwas dafür getan. Und das zählt letztlich oft auch.

Seit dem Wochenende hab ich von einem Freund einen Zugang für einen dieser neumodischen Video-Streaming Dienste bekommen. Ihr wisst schon, diese Dinger im monatlichen Abo. Wo man Serien und Filme schauen kann. Neulich, vor zwei oder drei Wochen, hab ich nach einem Jahr Pause mal wieder einen Film gesehen. Einfach so. Zuhause auf der Couch. Und dann gleich so einen! James Bond jagt Dr. No. Unglaublich wie ich mich gefühlt habe dabei, es war wie ein völlig neues Erlebnis. Ich habe die Szenen bewusst wahrgenommen und mich voll und ganz auf die Handlung eingelassen. Das hab ich früher nie. Da lief der Film einfach und gut ist. Und nun am Wochenende… hab ich mal mit einer Serie begonnen. Keine Ahnung ob das was für mich ist. Ich schaue so gut wie nie fern. Die Kiste ist fast immer aus. Und ich bin ja auch fast nie Zuhause. Aber es war entspannend. Die erste Folge von Breaking Bad. Ich hätte aber auch Schneewittchen und die sieben Zwerge schauen können. Es spielt keine Rolle. Hauptsache mal nichts tun, mal einfach nur auf die Couch legen und berieseln lassen. Sollte ich öfter machen.

2016-08-29

Philosophischer Sonntag – Wo ist der Mittelpunkt der Erde?

Eine Frage, die ich schon vielen Menschen gestellt habe.

Philosophischer_SonntagUnd viele Antworten, die ich darauf schon bekommen habe. Sie fielen höchst unterschiedlich aus. Selten für mich nachvollziehbar „zufriedenstellend“. Man merkt, dass Menschen zu sehr in ihren Denkmustern verankert sind. Natürlich stelle ich die Frage nur im passenden Kontext, der Rahmen muss stimmen. Es geht nicht um einen Geologie-Unterricht. Ich möchte auch nicht wissen wo genau Jules Verne bei seiner Reise sein Zelt aufgeschlagen hat. Die Arten von Antworten erhalte ich dann zumeist. Es geht mir also nicht um die physikalische Realität. Es geht mir um die philosophische Realität. Ersteres haben wir gelernt, Durchmesser, Temperatur, Erdkern hin und Erdkern her. An Letzterem verzweifelt aber scheinbar fast die ganze Welt. Das Kollektiv genauso wie das Individuum.

Der Mittelpunkt der Erde.
Gibt es den philosophisch gesehen überhaupt?

2016-08-28_03

Es muss ihn geben. Ganz ohne Kompass. Die Antwort ist so rein wie simpel. Von (Nächsten-)Liebe erfüllt. Jedenfalls meine Antwort. Soviel vorab: Perspektivenwechel sind nötig. Und dafür ist ein gewisses „über den eigenen Schatten springen“ Voraussetzung. Um nicht zu sagen völlig elementar.

Der Grund warum Kriege entstehen ist letztlich, weil Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Kulturuelle Hintergründe spielen dabei eine Rolle. Sicherlich genauso wie Machtinteressen. Den Ursprung für den Auslöser von Kriegen, aber auch von „harmlosen“ Streits in den eigenen vier Wänden, haben sie jedoch alle gemeinsam:

Die Nicht-Anerkennung der menschlichen Unterschiedlichkeit.

Es gibt nichts Wichtigeres in der Interaktion mit anderen Menschen, als zu erkennen, dass Andere auf der gedanklichen Ebene völlig autark laufen und auch laufen sollen. Das ist gut so. Das ist richtig so. Und gesund. Auf der gedanklichen Ebene. Spirituell sieht die Sache anders aus. Das soll jetzt aber nicht das Thema werden. Du bist Du. Ich bin ich. Das wäre die einfache Zusammenfassung. Und damit wird die Antwort auf die Frage klar. Simpel und täglich dennoch eine echte Herausforderung, wir nehmen uns selbst zu wichtig. Halt, nicht uns selbst zu wichtig. Sondern uns selbst zu wichtig im Zusammenwirken mit anderen Menschen. Ganz oft ist es dann kein Zusammenwirken, sondern ein Gegeneinanderwirken. Warum? Weil der Andere eine andere Meinung hat. Tja. Kommt vor. Und?

Zeit das einzusehen und es zu dem zu machen, was es wirklich ist, einer Kostbarkeit des Lebens. Der Mittelpunkt der Erde liegt in unserer Mitte. Und zwar bei jedem selbst. Jeder einzelne Mensch ist der Mittelpunkt der Erde. Und davon haben wir über sieben Milliarden…

Eine (Zwischen-)Analyse

2016-08-28_02

Gegen Mitte der Woche fiel mir auf, dass meine Flake-Quote zuletzt wieder deutlich angestiegen war. Ich habe ein paar Kontakte generiert. Nettes Gespräch. Nette Verabschiedung. Sieht immer alles ganz klasse und toll aus und dann… schreibst Du sie an und es kommt nichts mehr.

Im Bett lese ich vor dem Schlafen gehen meistens noch und sehe mir hin und wieder auch ein paar Trainingsvideos an. Und mir ist dabei aufgefallen: Mit dem Thema Pickup habe ich mich weiterbildend aktiv die letzten 2 – 3 Wochen kaum mehr beschäftigt. Ich bin in meiner eigenen Welt geblieben. Habe mein Ding gemacht. Das kann gut sein, muss aber nicht.

Gerade in einer kurzen Phase, in der mal nicht so viel geht. Und die letzten 1 – 2 Wochen gehören da dazu, nehme ich mir einfach mal die Zeit zu analysieren woran meine aktuelle Flaute liegen könnte.

Es ist ja nicht so, dass gar nichts geht. Aber es ist ein Unterschied ob Dir die Dates nur so zufliegen oder ob Du aktiv für jedes arbeiten musst. Und das ist im Moment so. Das nervt etwas. Weil es nicht nötig wäre. Gar nicht. Sie können auch zufliegen.

Was mache ich anders als vor 3 Wochen?
Ich werde vielleicht nicht den einen Grund finden, aber ich beschäftige mich damit und versuche der Sache auf den Grund zu gehen.
Es spielt sicherlich eine Rolle, ob man den ganzen Tag in anderen Blogs zum Thema Pickup liest, außerdem Fachliteratur und sich dann auch noch Trainingsvideos ansieht. Das habe ich zuletzt einfach zu wenig gemacht. Das habe ich Mittwoch Nacht gemerkt, als ich im Bett lag und mir einfach andere Pickupper angesehen bzw. ihre Texte gelesen habe. Unglaublich wie weit manche sind. Nicht geistig, sondern einfach deren Fähigkeiten. Es heißt ja nicht umsonst „Pickup Artist“. Es ist eine Kunst. Keine sachliche Operation. Wir sind nicht beim Militär. Es geht um Gefühl, es geht um die Situation und den richtigen Moment, aber es geht eben auch ganz banal um einfache Skills. Und ich habe mich die letzten Wochen ganz ganz stark auf den Eröffnungsteil konzentriert. Eröffnen kann ich inzwischen, ich würde sogar sagen… sehr gut. Egal wann und wo. Egal wie. Na gut, fast egal. Aber für 9 von 10 Situationen reicht es inzwischen. Und das ist schon mal mehr als nur gut.

Am Ansprechen und der Zahl meiner Approaches liegt es also sicher nicht, dass zuletzt der Erfolg etwas runter ging. Oder sagen wir eher „stagniert“ hat. Es muss andere Gründe geben.

Vermutlich liegt es daran, dass mein Game nach dem Ansprechen einfach nicht gut genug ist. Daran muss ich arbeiten. Das nehme ich mir für die nächsten Tage vor. Vor kurzem schrieb ich, dass man bei seiner bewährten Methode bleiben soll. Man sollte nichts verändern, solange es nicht nötig ist: „Never change a running system!“
Aber wenn die aktuelle Methode einfach nicht mehr funktioniert oder man sich selbst verändert hat in seinem Game, einfach unbewusst im Laufe der Zeit, dann ist es nur gut sich damit auseinanderzusetzen und bewusst und aktiv Veränderungen vorzunehmen. Stillstand ist Rückschritt. Und das wollen wir ja schließlich nicht. Meine Traumfrau wartet ja schon auf mich. Das ist mein großer Vorteil. Sie weiß es nur noch nicht. Das ist mein großer Nachteil. Jetzt gilt es beides übereinander zu bringen. 😉

Ich denke, dass ich noch an der sogenannten „Attraction“-Phase und an der sogenannten „Comfort“-Phase arbeiten muss.
Darüber werde ich auch einen Artikel schreiben, sobald ich weit genug im Thema bin und Erfahrungen dazu gesammelt habe. Dazu muss ich das erstmal aktiv und bewusst angehen. Sprüche, Techniken und Situationen generieren. Ich sehe das Ganze als Spiel und ich sehe es als Entwicklung. Wie bei einer Leiter.2016-08-28Sprosse für Sprosse. Zuerst muss man die Ansprechangst besiegen. Das hab ich geschafft. Dann kommt das Ansprechen an sich. Möglichst immer. Das hab ich auch geschafft. Und da das Gespräch dann eröffnet ist, kommt es eben auf Attraction und danach auf das Comfort Game an. Diese beiden Themen werden für die nächsten Wochen meine Baustellen sein. Und ich werde die Sprossen nehmen, eine nach der anderen. Und wenn ich dafür bis ans Ende der Welt laufen muss. Es wird hart. Da ich mich umstellen muss in meiner Art der Gesprächsführung. Aber ich merke, dass es notwendig ist. Vielleicht wird es weniger ein „umstellen“ als viel mehr ein „erweitern“ der Gesprächsführung sein. Mal sehen. Notwendig ist es. Ganz offensichtlich. Zeit die Bandbreite zu erhöhen. Zeit für weitere eigene Entwicklung. Schonungslos. Ehrlich zu sich selbst. Es wird weh tun. Aber es wird gut sein. Volle Fahrt voraus!

Kumpel oder Freund

Wo liegt für mich der Unterschied. Worauf lege ich wert. Was ist was.

2016-08-26

Er ist zumeist super gut drauf. Manchmal auch nicht. Er kann der totale Abenteurer sein oder auch der Langweiler in Person. Man kann mit ihm ein Bier trinken oder einen Kaffee. Man sieht sich unregelmäßig und meistens nicht oft. Es wechselt sich ab. Er ruft Dich bei Zeiten an. Er gratuliert Dir manchmal zum Geburtstag. Manchmal auch nicht. Wenn er Dir sagt, dass er sich um 13:00 Uhr bei Dir telefonisch meldet, dann tut er das. Oft. Aber oft auch nicht. Dann wird es 14:00 Uhr oder auch ein paar Wochen später. Na und. Er hilft Dir, wenn Du Hilfe brauchst und nur wenn er gerade Zeit hat. Aber es ist ja immer irgendwas. Du bist auf seiner Prioritätenliste nicht ganz unten. Und auch nicht ganz oben. Immerhin tauchst Du darauf auf. Wenn Du etwas wissen möchtest, dann rufst Du ihn an oder schreibst ihn an. Manchmal antwortet er sofort und geht auch ans Telefon. Manchmal erst Tage später. Das ist er. Ansonsten weiß ich nicht viel von ihm. Meistens kenne ich nicht mal seine Wohnung oder andere persönliche Dinge. Fährt er ein neues Auto, dann sehe ich es, bevor ich es von ihm erzählt bekomme. Eigentlich weiß ich nicht viel von ihm und auch nur unregelmäßig. Es gibt sie wie Sand am Meer. In guten Zeiten sind die für Dich da. Und wenn Du etwas zu verschenken hast. Es ist Dein Kumpel.

Und dann gibt es Andere. Sie sind super gut drauf, dann lasse ich mich anstecken. Sie sind manchmal auch nicht super gut drauf, dann tröste ich sie. Es ist mir egal ob er ein Abenteurer ist oder ein Langweiler. Er ist ein super toller Mensch. Das zählt. Ich kann mit ihm mehr als nur ein Bier trinken, sondern auch einfach nur einen Kaffee. Ich kann mit ihm nachts in ein Erdbeerfeld einsteigen und Erdbeeren klauen. Pferde stehlen. Man sieht sich mitunter auch nicht oft. Aber wenn, dann ist es von Herzlichkeit und Innigkeit kaum zu übertreffen. Gratuliert er Dir nicht zum Geburtstag, ist es nicht schlimm. Er würde daran denken, normalerweise. Schön aber, wenn er daran denkt. Wenn er sagt, dass er sich um 15:00 Uhr bei Dir meldet, dann lege ich Wert darauf. Meistens klingelt es dann 14:55 Uhr. Er hilft sobald ich Hilfe brauche. Bedingungslos. Wenn Du etwas von ihm wissen möchtest, dann fallen die Antworten lange und ausführlich aus. Ich erteile ungefragt Ratschläge und möchte ungefragt welche zurück. Ich schätze ihn dafür dass er er ist und auch seine Familie ist mir bekannt. Ich grüße seine Eltern nicht nur, wenn ich sie draußen treffe, sondern nehme auch sie als einen Teil von ihm wahr. Er ist einfach Dein Freund.

Du bist aber echt verdammt nervös

Vorgestern in der Stadt mit einem Kumpel…

Ich hab zwei Frauen angesprochen, die gemütlich in der Stadt spazierten. Direkte Ansprache. Die Hübsche der beiden, eine 6, nahm mein liebes Kompliment gerne an. Klar, wie immer. Mama und Papa haben Dich einfach zu wenig gelobt. Macht nichts. Ich gleich das ja gerne aus! Kannst mein Kompliment schon haben. Ist sogar gratis und ganz ohne versteckte Klausel. Ich verteil die einfach so. Auch an Dich.

Jedenfalls habe ich nach knapp einer Minute gemerkt, dass sie mit ihrer Freundin weitergehen wollte. Sozusagen genug in der Sonne gebadet (fishing for compliments) und jetzt langt es ihr auch wieder. Sie möchte wohl weiter gehen. Außerdem spürte ich eine Nervosität in ihrem Verhalten. Viel stärker als sonst bei anderen Frauen. Ich sagte zu ihr, dass ich das Gefühl habe, dass sie weitergehen möchte. Sie bejahte das. Und ich schob noch ein „Du bist aber echt verdammt nervös“ hinterher. Kurze Verabschiedung. Ich hab ihr noch einen schönen Abend gewünscht. Fertig.

Noch eine halbe oder Stunde vorher sprachen mein Kumpel und ich über die Nervosität beim Ansprechen. Wir hatten uns beim Spazieren erstmalig über das Thema Pickup unterhalten. Er fand es gut was ich tue und wir redeten hauptsächlich über das Thema. Ich erzähle gerne darüber, aber ich höre mir gerne auch jeden Ratschlag oder jeden Tipp dazu an. Ich lasse mich einfach gerne inspirieren. Und so ging es anfangs besonders darum wie man die Scheu ablegen kann, um Frauen anzusprechen. Und er erzählte mir ein paar Storys von früher, aus seiner Jugendzeit und auch von danach, wir amüsierten uns prächtig. Kernthema war immer die Ansprechangst.

2016-08-25_

Mein Kumpel wartete während dem oben geschilderten Approach derweil einige Meter weiter. Ich erzählte ihm also danach was passiert war. Auch der Part mit „Du bist aber echt verdammt nervös“. Er fing laut zu lachen an. Ich verstand nicht sofort warum. Und dann fiel auch bei mir der Groschen!

Mental war die Situation also völlig umgedreht. Eigentlich hätte ICH allen Grund nervös zu sein. Nicht sie! War ich aber kein Stück. Bin ich in solchen Situationen auch fast nie mehr. Bei der Frau war ich es definitiv nicht. So hatte ich genug Aufmerksamkeit für sie, um auch voll und ganz ihre Körpersprache wahrzunehmen. Ich sprach sie direkt auf ihre Nervosität an. Es war ja bereits egal, mir war klar, dass sie kein Interesse hatte. Es war auch nicht böse von mir gemeint, auch wollte ich sie nicht bloßstellen oder dergleichen. Ich habe einfach gesagt, was ich gespürt habe. Einfach so.

Nur eine kleine Anekdote. Sie beschreibt aber sehr anschaulich, was im Laufe weniger Wochen für eine unglaubliche mentale Entwicklung möglich ist. Nicht mehr ich bin der Nervöse, sondern mein Gegenüber. Danke Pickup! Und herzlich willkommen an mich selbst, in einer neuen Realität! Meiner neuen Realität.

Gretchenfrage – direkt oder situativ? Teil 1

Die Frage hat mir ein Kumpel vor kurzem am Telefon gestellt. Wir unterhielten uns nach längerer Pause mal wieder telefonisch. Das machen wir alle paar Monate oder auch mal alle paar Jahre. Aber wir machen es. Immerhin. 😉

Als ich ihn letztes Jahr Zuhause besucht habe, war er noch Single. Ich habe ihn zum damaligen Zeitpunkt als einigermaßen frustriert wahrgenommen und eine Unzufriedenheit gespürt. Hauptsächlich in Bezug auf Frauen. Aber es war letztlich mehr eine Unzufriedenheit und weniger eine Frustration. Und das ist gut. Das war aus meiner Sicht sein großer Vorteil. Ist man unzufrieden, dann ist man bereit zur Veränderung.

In meinem Fall war das lange Zeit anders. Ich war nicht unzufrieden, sondern einfach nur niedergeschlagen und ratlos. Auch frustriert. Viel mehr aber depressiv. Es war keine Unzufriedenheit da, die mich zu Veränderungen hätte bringen können. Ich hätte es mir gewünscht.

Er ist inzwischen, nach einigen Jahren des Single-Daseins, in einer glücklichen Beziehung. Das hat mich riesig für Dich gefreut. Klasse! Jetzt führ Dich nur noch anständig auf! 🙂

2016-08-24

Er fragte mich also: „Beschreib doch mal wie Du das machst mit dem Ansprechen“. Gute Idee, dachte ich mir. Dann sollte ich wohl einen Artikel daraus bauen.

Es gibt nur zwei mögliche Arten eine Frau anzusprechen:

  1. Direkt
  2. Situativ

Der Reihe nach:
Wenn Du eine Frau direkt ansprichst, dann gehst Du auf sie zu und gehst mit hoher Energie in die Eröffnung. So mache ich das jedenfalls. Und jetzt kommt die Überraschung dabei!
-> Was Du sagst spielt absolut keine Rolle! Diesen Satz sollte man sich auf die Stirn tätowieren! Es ist völlig belanglos. Wirklich. Ich bin zwar noch kein Guru, sondern noch im niedrigen drei stelligen Bereich, was die Zahl meiner Approaches betrifft, aber soviel kann ich jetzt schon sagen: Es ist egal was Du sagst, Hauptsache Du sagst etwas!

„Hä? Das gibts doch gar nicht! Was ist denn der richtige Spruch bei der Eröffnung?“, denkst Du Dir da? Vergiss es. Je auswendig gelernter Du agierst, desto gestellter wirkt die Situation. Was sich auf Kosten Deiner Natürlichkeit zu Deinem Nachteil auswirkt. Welche Frau will schon einen Roboter kennen lernen und als Mann an der Seite haben? Naja obwohl… wenn ich so recht überlege… mittlerweile hab ich den Eindruck, dass einige sogar zu einem Roboter als Mann „ja“ sagen würden… Okay, lassen wir das wieder mit dem Sarkasmus.
Sonst denkt noch irgendwer ich wäre frustriert wegen der ganzen Pickup Geschichte. Das bin ich nicht. Ich fühle mich pudelwohl damit. Es bereichert mich jeden Tag. Es kommen ständig neue Situationen und unerwartete Wendungen. Dates werden ausgemacht und wieder abgesagt. Andere melden sich nach Tagen doch noch und wollen ein Date. Was für ein hin und her. Ich lass mich einfach tragen von der Welle und schaue an welchen Strand mich das Meer ausspuckt.

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Außerdem machst Du Dir bei auswendig gelernten Sprüchen unnötig Gedanken darüber, ob dies oder das so oder so richtig ist oder besser oder schlechter. Bla bla bla. Ich hab eine Zeit lang einen Standardspruch verwendet, gerade zu Beginn. Das gibt einem Sicherheit. Inzwischen baue ich selbst in die Eröffnung meistens etwas Situatives ein. Manchmal eröffne ich aber auch einfach, indem ich zur Frau gehe und ihr sage, dass sie mir gerade aufgefallen ist und ich sie süß finde. Oder sie hübsche Haare hat. Oder eine tolle Ausstrahlung. Whatever! Es ist total egal. Und dann sag ich meistens, dass ich sie kennen lernen möchte. Bumm. Das waren die alles entscheidenden Worte. Alles weitere ergibt sich dann. Soviel mal im Kurzabriss zum Thema „direkt“.

Also:
Einfach hin gehen, irgendwas sagen, total egal, aber eben direkt sagen, dass sie Dir gefällt und Du sie kennen lernen möchtest. Welche Worte genau, spielen keine Rolle. Probier es einfach aus.

Zuletzt hab ich einige Male einfach nur ein „Hi, wie gehts?“ zur Eröffnung probiert. Geht auch. Manche sind dann total erfreut und fragen zurück. Manche sind total perplex und wissen nicht was Du von ihnen willst. Manche laufen auch einfach weiter und wollen Dich abschütteln. Wie auch immer.
Da kannst Du dann, wenn sie stehen bleibt oder Anzeichen gibt, dass sie mit Dir reden möchte, immer noch ein „Du bist mir aufgefallen, ich finde Dich süß“ oder irgendwas in der Art hinterher schicken.
Wichtig ist erstmal in ein Gespräch mit ihr zu kommen. Das Eis zu brechen, wie man so schön sagt. Wichtig ist nicht die Art der Eröffnung, wichtig ist, dass die Frau Dich so interessant findet, dass sie bereit ist mit Dir zu sprechen. Darum mache ich die Eröffnung in aller Regel mit sehr hoher Energie. Besonders wenn keine Menschen drum herum sind. Denn dann bekommt niemand Deine Hampelmann-Aktion mit. Aber natürlich auch den sich daraus möglicherweise ergebenden Rockstar-Moment nicht. Ich bin kein Narzist, deswegen ist mir so ziemlich egal ob andere mitbekommen, dass ich gerade einen Treffer gelandet habe. Wichtiger ist für mich das Gespräch mit der Frau und der Erfolg bis zum Number Close.

Für einen Anfänger würde ich aber empfehlen die Frauen anzusprechen wenn sie alleine sind (keine Freundin dabei haben oder sonst was) und wenn sie irgendwo sind, wo es kein anderer Mensch mitbekommt, dass Du sie gerade ansprichst. Denn diese weiteren Faktoren machen Dich am Anfang nur unsicher. Am Anfang! Später sind die meisten äußeren Einflüsse egal. Auf dem Weg bin ich inzwischen schon.

Wichtig ist aber bei der ganzen Sache nicht so sehr WAS Du sagst, sondern WIE Du es sagst. Achte auf eine entspannte aber aufrechte Körperhaltung. Dazu eine eher zu laute als zu leise Stimme und vor allem ein Lächeln. Gerade bei der Eröffnung ist ein Lächeln wichtig. Das ist am Anfang übel schwer. Ich weiß. Was habe ich die ersten Male gezittert und mir gedacht, dass ich das niemals kann. Angst vor Zurückweisung und vor einem Korb. Heute ist das anders. Ich nehm den Korb und lache darüber. Es hat sich ins Gegenteil verkehrt. Unglaublich, aber diese Entwicklung ist nicht nur möglich, sondern definitiv vorhersehbar. Und zwar bei jedem der damit beginnt und dann… vor allem… dran bleibt! Körbe schlucken, Körbe schlucken, Körbe schlucken. Die Frage ist nur, ob Du bereit bist Dich völlig darauf einzulassen und es zu einem Deiner Lebensinhalte zu machen. Du musst Pickup fühlen, nicht testen. Pickup ausprobieren geht am Anfang schief. Das funktioniert so nicht. Und das ist auch gut so. Die Frage ist dann, ob Du weiter machst oder nicht. Es wird weh tun, am Anfang ganz besonders. Bis die ersten Erfolge sich einstellen. Dann wirst Du selbstsicherer. Aber Du wirst immer wieder an eine Kreuzung kommen. Eine, die dich dazu zwingt weiter zu machen oder andere Wege einzuschlagen. Die meisten entscheiden sich sicher von Anfang an es überhaupt nie zu probieren. In Ordnung. Wiederum werden andere es zwar probieren, aber alsbald aufgeben. In Ordnung. Und nur die Harten kommen in den Garten. Geradeaus drauf zu und durch. Voll drauf halten. Nur dann ist Entwicklung möglich. Du lernst beim Pickuppen nicht in erster Linie Frauen kennen, sondern Dich selbst. Deine Ängste, Deine Grenzen. Dein Ego. Die meisten geben dann wohl nach kurzer Zeit auf. Und das ist okay so, sonst gäbe es da draußen in der Welt ja an jeder Ecke Pickupper, dann hätte ich es übel schwer. So aber bin ich ganz entspannt und treffe genügend Frauen, denen so etwas noch nie passiert ist. Großer Vorteil für mich. Und wenn Du es möchtest, dann auch für Dich.
2016-08-25
Es tut am Anfang oft weh. Es kostet Kraft, das hab ich schon öfter geschrieben. Viel Kraft. Du wirst Dich zwischendurch fühlen wie das letzte Stück Elend auf dieser Welt. Das liegt ausschließlich an Deinem Ego. Das ist völlig normal. Du wurdest von klein auf darauf hin erzogen zu funktionieren. Gut zu sein. Im besten Fall besser als die Anderen zu sein. Diese Erziehung findet durch die Gesellschaft und im kleineren Kreis durch Deine Eltern und Deine direkte Umgebung statt. Wir haben es nicht gelernt uns freiwillig wiederkehrend einer Situation auszusetzen, die ganz sicher mehr Misserfolge mit sich bringt als Erfolge. Das ist wie ein Reflex. Sofort schießen Dir Angsthormone in den Kopf. Du hast Angst vor Zurückweisung. Angst davor was andere über Dich denken könnten. „Wenn das jetzt alle mitbekommen, dass die Frau mir einen Korb gegeben hat, bin ich erledigt!“. Ja, denkst Du. DENKST Du. Es hat nichts mit der Realität zu tun. Es sind ausschließlich Deine Gedanken. Vor kurzem schrieb ich einen Artikel über Vorfreude und Freude, Philosophischer Sonntag – Vorfreude statt Freude, und ganz ähnlich ist es hier. Die Angst vor der Situation ist gefühlt viel größer und schlimmer als der Umgang damit nach dem Eintreten des Ereignisses. „Des Ereignisses“ ist gut gesagt. Meistens kommt es nämlich sowieso ganz anders. Sagen wir also lieber „eines Ereignisses“.
Eines ist ein sehr interessantes Phänomen: Hast Du Dich getraut sie anzusprechen, und zwar egal ob erfolgreich oder nicht, dann hast Du danach ein viel besseres Gefühl. Du wirst stolz auf Dich sein. Endorphine sei dank. Du wirst Dir mental selbst auf die Schulter klopfen und zu Dir aufblicken. Genieße diese Momente. Ich war zu Beginn wochenlang wie auf Drogen dadurch. Ich war nur noch in einem Rausch voller positiver Gefühle. Ich dachte, dass mir die Welt gehört. Gut, tut sie ja auch. Zu ganz kleinen Teilen… 😉
Inzwischen ist der Adrenali-Pegel wieder auf ein gesundes Normalmaß zurück gegangen und ich kann auch mal einige Minuten irgendwo sitzen, ohne sofort wieder die nächste Frau ansprechen zu wollen und in den Basketball-Modus zu kommen. Aber Du wirst am Anfang die größten persönlichen mentalen Erfolge erzielen, da bin ich mir sicher. Jeder Approach wird sich für Dich anfühlen als hättest Du Berge versetzt. Unabhängig vom Ergebnis. Und das hast Du tatsächlich. Deine ganz eigenen Berge!

Nichts ist vorhersehbar. Und ich behaupte, dass viele Approaches einen völlig anderen Ausgang genommen hätten, wenn die Frau in einer anderen Situation auf Dich getroffen wäre. Also nimm es nicht persönlich. Es hat wirklich nichts mit Dir zu tun. Es ist ihre Gedankenwelt die sagt: „Nee, heute nicht.“ oder „nee, der gefällt mir nicht.“ oder „nee, ich weiß auch nicht warum, aber ich sag einfach mal nein“. Es ist Gedankengrütze sich darüber Gedanken zu machen. Vergiss es. Die echte und ehrlich Antwort wirst Du nie erfahren. Weißt Du auch warum? Weil ich mich traue zu wetten, dass die Frau selbst nicht mal die richtige Antwort wüsste. Die meisten jedenfalls nicht. Klar gibt es einige Frauen, denen Du einfach nicht gefällst. Logisch. Aber die sehe ich eher in der Minderheit. Stattdessen sind sie so unbewusst und mit Vorurteilen durch die Konditionierung in ihrem Leben abgestraft, dass sie sich nicht mal selbst erklären könnten, warum sie „nein“ sagen.

Kurzer Boxenstopp und Ausritt: Bei einer Quote von… nehmen wir an, an schlechten Tagen von 10 Approaches zu 1 Number Close… sagen also 9 Frauen „nein“ und eine sagt erstmal (!) „ja“.
Mal ehrlich, ich weiß was ich kann und vor allem weiß ich wer ich bin. Die sachlichen Dinge in meinem Leben stimmen alle. Da gibts keine Haken und keine versteckten Klauseln. Alles ist da. Manches sicher auch im Überfluss. Zum Glück strotze ich auch vor Gesundheit. So. Und jetzt soll ich mir selbst einreden, dass ich „total schlecht“ bin und keine mich will? Dass mir nur jede zehnte Frau überhaupt für 2 Minuten bereit ist zuzuhören und mir nach weiteren Minuten des Gesprächs ihre Nummer zu geben bereit sei? Echt, so soll ich denken? Das ist ein Witz. Ehrlich. Ich habe die letzten Wochen einige Frauen kennen gelernt und bei den meisten würde ich für mich sagen, dass sie ein ultra langweiliges Leben führen. Was vollkommen in Ordnung ist. Dabei kenne ich mich selbst einigermaßen gut, würde ich behaupten. Und ich weiß, dass ich ihr Leben um das x-Fache bereichern würde. Aber will ich so eine Partnerin überhaupt? Eine, die sowieso nur an mir vorbei läuft, mich nicht groß beachtet und mit mir nur maximal ein paar Sätze spricht. Will ich diese Frau wirklich kennen lernen? Ich denke nicht.

Und jetzt haben sie einmalig die Chance mich kennen zu lernen und alleine schon beim Ansprechen sagen z. B. 9 von 10 Frauen „nein“. Was bitteschön soll das sein, außer dass die Damen der Schöpfung hier völlig unbewusst agieren? Geprägt von Vorurteilen und konditioniert auf Ressentiments gegen „Neues“ oder etwas „Anderes“. Das hat nichts, aber auch GAR NICHTS mit mir zu tun. Und wenn Du sie ansprichst und einen Korb erhältst, dann hat das ebenfalls GAR NICHTS mit Dir zu tun. Gar gar gar nichts. Merk Dir das bitte. Das ist so wie wenn ich Dir 10 identische Hütchen hinlege und sage, dass unter einem eine Kugel liegt und Du Dir ein Hütchen aussuchen sollst. So ähnlich wie dieses Ratespiel auf Mallorca. Du weißt schon. Mit diesen Hütchenspieler-Tricks. Machst Du es dann mit den anderen 9 Hütchen, die Du nicht gewählt hast, wirklich bewusst, dass Du sie nicht ausgesucht hast? Ich glaube nicht. So ist das da beim Approachen auch. Die Frau wählt in ihrem Leben irgendwann einen Mann aus, fertig. Irgendwann. Irgendeinen. Punkt. Du bist die Kugel unter dem Hütchen. Nur stehen eben viele Hütchen rum. Du kannst sie nicht zu einem Hütchen zwingen. Aber was Du kannst ist so viele Frauen anzusprechen und ihnen das Hütchenspiel anzubieten, bis mal eine dabei ist, die das Hütchen mit Dir als Kugel darunter, auswählt. Früher oder später ist es so weit. Garantiert. Und achja, abgezockt wirst Du dabei sowieso. 😉

Also mach Pickup zu dem was es wirklich ist:
Ein reines Spiel mit dem Zufall.
Erst letzte Woche war ich in einem Gespräch mit zwei Frauen. Social Game. Mit der einen habe ich mich schon einige Minuten ganz nett unterhalten und dann kommt ihre Freundin mit dazu. Wir hatten ein bisschen über Urlaub und ein noch kleineres bisschen über Politik in diesen Ländern gesprochen. Aber echt recht oberflächlich, keine Sorge. 😉 Jedenfalls kommt die Freundin dazu und hat eine Aussage von mir mitbekommen und völlig falsch verstanden. Nicht mal der Kontext war verkehrt, sondern sie selbst hat meine Aussage genau falsch herum verstanden. Beispielsweise in etwa wie: „Ich finde es gut, wenn ab 22 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird“. Sie sah mich dann mit verkrampften Augenbrauen und einem fast schon bösen Blick an und hat mir protestierend zu verstehen gegeben, dass sie völlig anderer Meinung sei und dass sie meine Ansicht überhaupt nicht teile. Ich brauchte noch nicht einmal etwas zu sagen, ihre Freundin hat sie sofort eingebremst und die Situation wie selbstverständlich aufgelöst und erklärt, dass ich eben genau das Gegenteil gesagt habe. Die hinzu gekommene Freundin hat sich dann ca. 2 Minuten lang komplett aus dem Gespräch raus gehalten, war sehr misstrauisch, ist aber weiterhin bei uns geblieben und hat nur zugehört. Einige Minuten später war ich dann mit ihr alleine im Gespräch und wir haben uns prächtig verstanden. Sie hat mir allerlei Löcher in den Bauch gefragt.
Warum erzähle ich das?
Es passt an der Stelle einfach perfekt. Ich will damit nur auf die Wichtigkeit der äußeren Einflüsse aufmerksam machen. Nicht nur nicht immer hast Du es selbst in der Hand was am Ende geschieht, sondern sogar meistens gar nicht. Und selbst ein klitzekleiner Zufall kann eine Situation entscheiden. Stell Dir vor die Frau missinterpretiert etwas von Dir auf offener Straße. Oder sie versteht Deine Eröffnung beim direkten Ansprechen nicht richtig (deswegen laut sprechen!), dann ist sie schneller weg als die letzte Dose auf der Tupperparty. Und es hatte gar nichts mit Dir zu tun. Jedenfalls nicht mit Dir als Mensch, mit Dir als Seele. Gar nichts. Es waren ausschließlich äußere Einflüsse, die die Situation entschieden haben. Klar, ein paar Akzente hast Du gesetzt. Aber eben nicht alle. Die wenigsten sogar nur.

Warum ist das wichtig zu wissen? Nun, ich denke von mir selbst, dass ich einen Charakter habe – wenigstens inzwischen, nach dem was sich in mir die letzten Jahre entwickelt hat – den viele Frauen unglaublich toll finden würden. Für mich zählen Werte. Ich habe Werte. Wer hat das heute noch. Ich lebe Werte. Jeden Tag. Und dennoch musst Du 150 Frauen ansprechen, um einige Dates zu generieren, von denen auch relativ oft nicht viel herauskommt. Ironie des Lebens. Es ist so oberflächlich und so schnelllebig, dass die Menschen vor pausenlosem Rennen vergessen einfach mal stehen zu bleiben und nur zu schauen. Sich einfach mal einen Menschen anzuschauen. Trotz der hohen Schlagzahl: Ich mache das. Ich schaue mir bewusst jede einzelne Frau an, spätestens im Date.

Ich will damit nur klar machen wie ich denke und auch klar machen wie ich fühle, wenn ich wieder als Korbsammler unterwegs bin und Basketball spiele. Es perlt weitestgehend ab. Nicht nur die negativen Momente, sondern auch die Positiven. In mir macht sich eine Gleichgültigkeit breit, die genau so lange andauert, bis sich für mich ergibt, dass ich die Frau lieben könnte. Dann fange ich an das Ganze ernst zu nehmen. Vorher nicht. Sicher nicht.

Erst letzte Woche habe ich von mir aus ein Date für letzten Samstag abgesagt. Wenn es sich für mich nicht gut anfühlt und ich das Gefühl habe, dass etwas nicht ganz stimmt oder sie nicht die Richtige ist, weil das Verhalten einfach nicht zu mir passt, dann sage ich ein Date inzwischen einfach ab. Nicht schlimm, es ist dann einfach so. Im Gegenteil, wozu Zeit verschwenden. Freiheit ist wichtig. Ich weiß, dass ich noch viele viele Dates haben werde, wenn ich es möchte. Und wenn ich es nicht möchte, dann muss ich nicht. Punkt.

Zurück zum Thema.
Die andere Möglichkeit ist das Situative:
Da sieht die Sache anders aus, völlig anders. Das ist zu Beginn etwas komplizierter und eine größere Herausforderung. Weil diese Variante mehr Redegeschick erfordert. Du solltest da bereits in der Lage sein spontan angepasst mit Meschen zu interagieren. Aber hey, kein Beinbruch. Das kannst Du lernen und das kannst Du üben. Hab ich auch gemacht. Ich war zwar in meinem Leben noch nie ein schüchterner Typ, wenn es darum ging meine Klappe weit aufzureißen, aber was das Ansprechen von Frauen betrifft, bin ich sicher auch nicht anders gewesen als der Durchschnitt. Herzrasen, schwitzige Hände, Unsicherheit, stottern, zittern usw.

Situativ: Beispielsweise Du siehst eine Frau mit einer Einkaufstüte von einem großen Modelabel oder einem großen Kaufhaus in der Stadt, dann laufe ich einfach zu ihr hin und dort angekommen langsam neben ihr her. Irgendwann eröffne ich das Gespräch zum Beispiel durch ein „cool, bei Zara ist gerade Sale, richtig?“. Andere Möglichkeit: Sie ist in einem Cafe bei der Bestellung vorne an der Theke. Du kommst mit dazu. Sie ist gerade am überlegen was sie sich wohl bestellen möchte. Du eröffnest: „Hi, also als ich das erste Mal hier war hab ich auch erstmal lange überlegt. Inzwischen hab ich meinen Lieblingscafe gefunden. Weißt Du schon was Du nimmst?“ Und schon bist Du im Gespräch. In der Regel zumindest. 🙂
Was ich noch nicht gemacht habe, ist beim Joggen eine Frau anzusprechen. Joggerinnen, die mir entgegen liefen, hab ich schon angesprochen. Klar. Jedoch ich selbst aus dem Joggen heraus noch nicht. Das mache ich aber demnächst sicher auch noch. Nur gehe ich meistens sehr spät erst zum Joggen, dann hat sich das bisher irgendwie nicht ergeben. Aber ich würde dann zum Beispiel einfach neben ihr her joggen und sagen: „Hey, coole Schuhe. Solche hab ich ja noch nie gesehen!“ oder „hey, das ist mal ein irres Tempo für eine Frau“. Ich behaupte, dass es nahezu keine Situation gibt, die sich nicht situativ eröffnen lassen würde. Und das hilft Dir auch für alle anderen Lebensbereiche (z. B. im Job) weiter. Garantiert! Probiers aus!

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Es gibt aber auch hier unendlich viele äußere Variablen, die hinsichtlich ihres Einflusses in ihrer Dimension und Tragweite nicht von der Hand zu weisen sind. Wetter, Lautstärke der Umgebung, Ambiente, Licht, Personen drum herum, Laune, Deine Kleidung, ob sie gerade ihre Tage hat, ob sie gerade Bauchweh hat, ob ihr Kater gerade ihren Kanarienvogel auf dem Rücken Gassi geführt hat, usw. Wirklich wirklich wirklich: Das Wenigste an äußeren Einflüssen kannst Du wirklich verändern und deshalb mach Dir einfach keine Gedanken darüber. Gut, leichter gesagt als getan. Ich mache es inzwischen eben so, dass ich die Einflüsse – da ich sie in aller Regel schon nicht ändern kann – versuche bestmöglich für mich zu nutzen. Steht sie in dem Kaffee und es ist total leise drum herum und jeder würde meine Ansprache mitbekommen, dann warte ich einfach bis sie den Kaffee nach dem Bezahlen in die Hand nimmt und damit in Richtung Tisch geht. Bumm. Mein Moment. Dann geh ich eben beim Laufen auf sie zu. Dann nutze ich die Bewegung als etwas Natürliches für mich. Lebe in der Situation. Sei intuitiv. Das ist keine Garantie dafür, dass irgendwas klappen wird. Aber es macht Dich erst mal sicherer. Das strahlst Du aus. Und dadurch wirkst Du für sie – vielleicht – sourveräner oder sympathischer. Und weißt Du was der Witz daran ist? Vielleicht steht sie auch gar nicht auf sourveräne und sympathische Männer! Ja. Das muss Dir einfach klar sein. Du kannst nicht immer gewinnen. Und das ist das Wichtigste, was ich lernen musste in all der Zeit.

Darum: Zerstöre erstmal Dein Ego. Lass Dich durch viele viele Körbe kaputt machen. Steh immer wieder auf und mache weiter. Erst wenn Dir der einzelne Korb nichts mehr (oder zumindest fast nichts mehr) ausmacht, dann bist Du auf dem besten Weg Pickup zu dem zu machen was es für mich ist: Die Freiheit zu erlangen im Leben tun und lassen zu können was ICH möchte. Auch und gerade in Bezug auf Frauen.

Da das Thema zu komplex ist, gerade auch der Weg hin zum ersten Mal eine Frau anzusprechen, hab ich mich am Ende dieses Artikels entschieden eine kleine Serie daraus zu machen. Beim nächsten Mal gehe ich darauf ein wie ich es „geschafft habe“ mental so frei zu werden, überhaupt Frauen anzusprechen. Das ist der erste Schritt, noch vor der Frage „situativ“ oder „direkt“. Es bleibt spannend…

PS: Wenn Euch irgend etwas dazu besonders interessiert, dann schreibt mir unter den Arikel einfach einen Kommentar mit Euren Fragen. Ich kann dann entweder direkt drauf antworten oder mache einfach einen eigenen Beitrag daraus. 🙂

Gedicht – „Illusion“

Heute ohne viele Worte ein kleines Gedicht von mir, das erste hier im Blog. Premiere…

2016-08-23

 

Illusion

Menschen lachen mit Dir,
Menschen jubeln mit Dir,
sie feiern, mit Dir,
und irgendwann,
es gibt Menschen,
sie schimpfen Dich,
und sie hassen Dich.

Menschen verneigen sich,
Menschen äußern sich,
sie freuen sich, mit Dir,
und irgendwann,
es gibt Menschen,
sie beugen Dich,
und sie schmeißen Dich.

Menschen streicheln Dich,
Menschen küssen Dich,
sie werden rot, mit Dir,
und irgendwann,
es gibt Menschen,
sie treten Dich,
und sie zerstören Dich.

Mal waren es Menschen,
und mal war es stets die gleiche Person.
Schimpfe nicht, hasse nicht,
beuge Dich nicht, schmeiße nicht,
trete nicht, zerstöre nicht,
bleib stets die gleiche Person.

Wochenrückblick 2016 KW 33

2016-08-16

Ein Wochenrückblick. Zahlen, Fakten und auch ein bisschen was für den Geist.
Die reinen Zahlen sprechen für sich. Es war ein „schlechtes“ Wochenergebnis. Könnte man sagen.

Es ging 26 zu 2 aus. Und die beiden Treffer hatte ich auch noch dazu einem Tag. An einem Tag habe ich gerastet, bleiben 5 Tage mit Nullnummern. Nach mehreren Wochen in Folge nun die erste Woche ohne Date. Das lag an einer Dateabsage (siehe Wenn die Frau ein Date absagt). Soweit die Fakten.

Als ich gestern Abend vom Daygame und einem gemeinsamen Tag mit einem Kumpel nach Hause gekommen bin, habe ich kurz sinniert. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mit dem 26 zu 2 einen Rekord aufgestellt habe. Die Woche mit dem schlechtesten Wochenschnitt! 13 zu 1 im Schnitt ist fast doppelt so hoch wie sonst.

Ein Rekord! YEAH! Der gehört gefeiert! Ich liebe Rekorde! Ich liebe neue Rekorde! Ich liebe neue eigene Rekorde!

Am Vormittag hab ich zwar schon Zuhause ein bisschen Krafttraining hinter mich gebracht, aber nach so einem Rekord hab ich mir um 21 Uhr gedacht: Komm, da gehst Du jetzt auf jeden Fall zur Feier des Tages noch joggen. Gesagt getan. Ein inspirierendes Hörbuch dabei gehört. 36 Minuten joggen nur für mich. Für meinen Körper und meinen Geist. Dabei einem spirituellen Lehrer gelauscht. Es waren die besten 36 Minuten des Tages. Nur für mich.

Jetzt könnte ich natürlich ausgeklügelt analysieren woran das liegen könnte. Warum es „nur“ zwei Treffer waren und 24 Körbe. Es macht aber keinen Sinn. An die meisten Approaches kann ich mich nämlich gar nicht mehr erinnern. Die fliegen so schnell wieder aus dem Kopf, so schnell haben die lieben Frauen es nicht mal geschafft da rein zu kommen. Eines habe ich jedoch gestern Abend gespürt. Über alle Approaches hinweg war ich durchgehend zu sehr mit meinen Gedanken beschäftigt. Ich notiere mir stets live meine Approaches mit. Und dann hat man automatisch im Hinterkopf, dass man beispielsweise gerade „unter dem Schnitt“ liegt. In der Konsequenz bekommt das eigene Handeln einen etwas sachlichen Anstrich und man agiert weniger bewusst im Hier und Jetzt. Das wiederum werden die Frauen möglicherweise spüren. Außerdem: Man ändert sich und sein Verhalten, wenn man weiß, dass man mittlerweile 15 Körbe gesammelt hat. Das ist im ersten Moment vermutlich normal. Man ändert sein System, die Art der Herangehensweise. Man versucht es mit einer anderen Art der Eröffnung. Ein Fehler! Ein großer Fehler! Zum Beispiel habe ich auch gestern wieder absichtlich versucht etwas nervös zu wirken. Mir macht es inzwischen fast in keiner Situation mehr etwas aus eine Frau anzusprechen. Daher hab ich auch gestern versucht zwischendurch mal „nervös“ zu sein, damit ich vielleicht natürlicher rüber komme. Viele Frauen sind mit der spontanen Situation erstmal überfordert und kennen so etwas nicht. Nun stehe ich also vor ihnen und bin der Ruhepol in Person. Das wirkt irgendwie sicher „Alpha“, aber auch irgendwie nicht ganz „normal“.
Also dachte ich mir, dass ich versuche das auszugleichen. Das war jedoch während der ganzen Woche nicht von Erfolg gekrönt.

Und jetzt kommt das Interessante daran. Die zwei Treffer habe ich genau so NICHT gelandet. Ich war an dem Tag oder zumindest in diesen beiden Situationen super gut drauf. War mit super Menschen umgeben und unterwegs. Wir hatten Spaß und obwohl ich an dem Tag schon etwas über mein „Leid“ geklagt hatte, hab ich diese beiden Approaches voller Energie und Überzeugung durchgezogen. Keine künstliche Nervosität. Einfach so wie sonst zuletzt auch. Hohe Energie = hohe Überzeungskraft = hohe Ausstrahlung? Vielleicht. Ich werde es in dieser Woche wieder nur so angehen. Jedenfalls geb ich mein Bestes. 🙂

Treffer 1 war eine 9. Ich habe – das ist ungelogen – noch nie so unglaublich unbeschreibliche Augen in meinem Leben gesehen. Eine echt süße und umwerf aussehende Frau. Ein tolles Gespräch.
Treffer 2 war eine 7. Es war aber schon etwas dunkel. Sie war mega gekleidet und natürlich auch geschminkt. Ich stehe natürlich auf Frauen, aber viel mehr stehe ich auf natürliche Frauen. Schminke lehne ich, wenn ich die Wahl habe, lieber ab. Jedenfalls war sie auf dem Weg in einen Club bzw. in eine Bar. Ein sehr kurzes Gespräch, sie wirkte etwas arrogant gegen Ende. Entsprechend hab ich sie dann auch verabschiedet. Nichtsdestotrotz war sie dennoch hübsch. Eine 7 geb ich nicht einfach gratis raus. 😉

Im Laufe der Woche hatte ich zwischendurch sogar 5er Frauen angesprochen, einfach so. Wenn eine dicke Null steht, dann muss man auch kurz mal „runter gehen“, um die Schlagzahl erhöhen zu können. Mehr Zahlen bringen höhere Chancen auf den nächsten Treffer. Das ist zwar sachlich sicher richtig, einfach weil dann dem Jäger mehr Hasen vor die Flinte kommen. Das ist aber echt nicht nötig, hab ich festgestellt. Ich spreche inzwischen fast ausschließlich 6er und aufwärts an. Es macht einfach keinen Sinn Frauen zu daten, die null auf ihr Äußeres achten. Oder die einfach langweilig aussehen. Das Äußere ist nur der Ausdruck des Innenlebens. So sehe ich das. Vielleicht dazu mal ein eigener Artikel.

Dass dann die 9 so grandios einschlägt wie eine Bombe hat mich selbst überrascht. Ich glaube ja, dass die hübschen Frauen oft das Problem haben, dass sie einfach nicht angesprochen werden. Mann (!) fürchtet sich einfach. Liebe Männer, ihr seid klasse. Nur dank Euch gelingt es mir mit meiner Art diese Frauen kennen zu lernen. Vielen Dank an der Stelle. Das sage ich mal ganz egoistisch. Toll, dass ihr so schöne Autos fahrt, einen top bezahlten Job habt, ein riesiges (auf Pump gekauftes!) Haus, das neueste eiPhone (Apple lehne ich übrigens kategorisch ab, darum ist es für mich auch ein EI-Phone) oder einfach nur ein dickes Bankkonto besitzt. Glücklicherweise habt ihr aber nicht den Arsch in der Hose solche Frauen anzusprechen. Dann bleibt für einen „Normalo“ wie mich, ohne dickes Auto, ohne top bezahlten Job, ohne riesiges auf pump gekauftes Haus, ohne neuestes (Abhör-)eiPhone und ohne dickes Bankkonto einfach mehr übrig vom Kuchen.
Ich will aber nicht klagen über meine finanziellen Mittel, falls jetzt irgend ein Typ sich angesprochen oder attackiert fühlen sollte, ich benötige kein Mitleid, bitte schickt mir keine Taschentücher zu! Mir geht es ganz gut, es reicht jedenfalls für eine Käsesemmel täglich und manchmal am Monatsende auch noch für ein Stück Gurke drauf. 😉

Die beiden Frauen von da oben haben übrigens nicht geflaked und inzwischen geantwortet. Rein vom Gespräch her wäre ich davon ausgegangen, dass die 9 mega interessiert gewesen wäre. So wie die Konversation beim ersten Sehen lief. Ich WÄRE davon ausgegangen. Inzwischen tue ich das nicht mehr. Inzwischen weiß ich, dass man überhaupt nichts daraus schließen kann, wie sich eine Frau in der Eröffnung verhalten hat. Du kannst eine tot geglaubte Situation ein paar Tage später völlig überraschend noch drehen (zugegeben, selten!), aber vor allem passiert es regelmäßig, dass „sicher“ geglaubte Approaches flaken und Du nie wieder etwas von der Frau hörst. Deshalb lasse ich das einfach auf mich zukommen und lausche nur still was passiert. Ich interpretiere und hoffe nicht. Es macht keinen Sinn. Gibt es irgendwann ein Date, dann gibt es irgendwann ein Date. Dazwischen ist Leere. Damit ist alles gesagt.
Wenn mit einer der Beiden ein Date raus springt, dann bin ich zufrieden. Und wenn dann doch mit keiner der Beiden ein Date raus springt, dann bin ich…? Auch zufrieden! Warum?

Weil es diese Woche wieder eine neue Woche ist. Neue Approaches stehen an. Garantiert. Ob es auch neue Treffer gibt, weiß man nie. Vielleicht gibt es ja auch mal ein 50 zu 0 in einer Woche. Keine Ahnung. Aber es kann auch ein 50 zu 25 geben. Alles ist möglich. Es spielt keine Rolle. Wichtig ist was in Dir passiert. Und die letzte Woche war für mich klasse, ich hatte zwei neue Situationen aktiv angepackt, die ich bisher vermieden hatte.

Außerdem habe ich in der letzten Woche einen Menschen wieder getroffen, dem ich erstmalig vor über 15 Jahren begegnet bin und den ich über die letzten Jahre hinweg äußerst selten nur hin und wieder gesehen habe. Er sagte etwas zu mir, was für mich ein großes Kompliment darstellt: „Du hast Dich komplett geändert. Du bist ein völlig anderer Mensch als damals. Damals hatten wir beide keine hohe Meinung voneinander. Schön zu sehen, dass Du Dich so gewandelt hast! Ich finde das gut.“ Danke an Dich. Es bedeutet mir viel! Du bist – so weit ich das sehe – immer noch ziemlich der gleiche Mensch wie damals. Und weißt Du was? Du warst damals schon toll, so wie Du warst. Nur ich war es nicht. 🙂 Und ich freue mich schon, wenn wir uns bald wieder sehen.

Für mich gab es letzte Woche also folgende wesentlichen Fortschritte:

  1. Eine Frau im Beisein eines Mannes anzusprechen. Es waren in dem Fall zwei Frauen und ein Mann in einem Imbiss. Gespräch lief gut. Sie hatte „natürlich“ einen Freund, wie die meisten Frauen. 😉
    (Ich schweife kurz ab, muss aber sein: Liebe Frauen, wenn ihr an einem Sonntag, bei wundervollstem Wetter, alleine Eure Zeit in einem Park beim Sonnenbaden oder sonst wo verbringt, dann seid mal so gut und überlegt mal bitte was Eure Beziehung für einen Wert hat. Ein „Freund“ lässt Euch nicht alleine das Wochenende verbringen. Bei ein paar Frauen kann das sicher ausnahmsweise mal der Fall sein. Aber so oft wie ich höre, dass der Freund woanders oder gar nicht da ist… da würde ich mir mal Gedanken machen. Es gibt nämlich auch Männer, die würden Dich nicht ständig alleine lassen. Ach was?! Das findest Du „ganz gut“ auch „mal“ Zeit für Dich alleine zu haben? Ja ne, is klar. 😉 Zeit mit Deiner Freundin ja. Sehe ich ein. Zeit alleine beim Frisör… hm… sehe ich auch noch ein. Aber wenn Du beim Sonnenbaden Deinen Freund nicht dabei haben willst oder besser gesagt er Dich nicht, der Freund, der einfach nur neben Dir liegt… dann denkt einfach mal kurz nur an die Möglichkeit, ob Euer lieber Freund nicht vielleicht in genau dem Moment auch beim Sonnenbaden ist, und zwar mit einer Anderen… aber hey. Ich hab nix gesagt. Ist ja auch Euer Problem 😉 Ihr wisst es ja sowieso besser. Garantiert. 😉 )
  2. Frauen anzusprechen, die gerade telefonieren. Super! Das hab ich bis letzte Woche noch fast immer vermieden. Es lag außerhalb meiner Komfortzone. Ich hatte dann immer ein mulmiges Gefühl. Inzwischen ist das im Werkzeugkasten bei mir drinnen. Tolle Sache. Es ist aber auch ein schädlicher Gedanke, sie nicht vom Telefonieren abhalten zu wollen. Muss sie eben kurz ihre Freundin oder Mama beiseite legen, immerhin bekommt sie dafür die einmalige Chance ihren Traumman kennen zu lernen. Das ist ein Preis, den sie dann zwar in dem Moment bezahlen muss, aber die Auszahlung ist da defintiv höher als die Einzahlung für sie. Und schon ist das überhaupt nicht mehr egoistisch, sondern unglaublich aufopferungsvoll und gutmütig von mir. Oder? 🙂
  3. Ich spreche inzwischen weitestgehend keine 5er Frauen mehr an. Ich laufe hin, gebe ihr und mir kurz die Chance, und wenn ich merke, dass sie nicht passt, dreh ich wieder ab. Lohnt sich nicht. Ich selektiere mehr als je zuvor. Damit lernst Du ganz automatisch attraktivere und interessantere Frauen kennen. Die beiden oben angesprochenen Damen waren sowieso so ziemlich das attraktivste diese Woche. Das bestätigt diese Meinung nur. Und ja, ich hab im Text zwar geschrieben, dass ich auch mal ein paar 5er angesprochen habe, aber das mache ich dann nur temporär.
  4. Herausgefunden, dass es keinen Sinn macht sich zu „verstellen“. Wenn man nicht nervös ist, dann ist man es eben nicht. Fertig. Dann sei einfach Du selbst. Du bekommst dann eben die Frauen, die zu Dir passen, so wie Du bist. Wer weiß was das dann für Frauen sind, aber wohl definitiv nicht die Art von Frauen, die auf schüchterne Männer stehen. Keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist. Spielt auch keine Rolle. Also bleibe ich in Zukunft ich selbst. Ich versuche es jedenfalls. 🙂
  5. Clubgame trainiert, wenn auch nicht alleine. Wird aber besser, Fortschritte spüre ich.
  6. Ich werde diese Woche unbedingt versuchen wieder bewusster anzusprechen, nicht mehr so aus dem Kopf heraus. Die Zahlen zu vergessen. Ergebnisse spielen keine Rolle. Der Weg ist wichtig. Die Ergebnisse kommen von alleine. Ich will aufmerksamer sein. Möglicherweise waren deshalb die Ergebnisse „so schlecht“. Also Aufgabe für diese Woche:

Viel viel viel bewusster, mehr aus der Seele anstatt aus dem Kopf und mehr aus dem Moment und im Moment…

Ansprechen, ansprechen, ansprechen!

PS: Insofern war das keine „schlechte“ Woche oder das „schlechteste Wochenergebnis“. Sondern es war perfekt so. Es hätte nicht besser laufen können. Sowieso nicht. Wie auch. 🙂