Date-Review: Die Demo-Frau

Zugegeben, „Demo-Frau“ klingt nicht sehr charmant. Aber es ist die Wahrheit, dort habe ich sie nun einmal kennen gelernt. Auf einer großen Anti-Corona-Schwachsinns-Demo, ganz unter dem Motto „gebt uns unsere Freiheitsrechte wieder!“.

Inzwischen haben wir uns also tatsächlich wieder getroffen. Und ja… es war schön. Und… nun…das Aber? Nix im Leben gibt es ohne „Aber“, weißt Du doch als Leser meines Blogs. Also brauche ich es auch nicht verheimlichen. Das Aber kommt jetzt: Es war unspektakulär. Und dennoch gut so. Darauf gehen wir im Detail ein.

Kopf überlagert Bauch und Herz

Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob Bildung sich nicht negativ auswirkt auf die Gefühlswelt eines Menschen. Ich muss da nur auf mich selbst blicken. Bis vor ein paar Jahren war ich ausschließlich sachlich und analytisch unterwegs. Und habe dann erst vor wenigen Jahren begonnen mich ganz speziell mit allen anderen Dingen zu beschäftigen. Herz, Bauch, Gefühl, „sich leiten lassen“, „in sich hinein horchen“ usw. Und seither schlagen tatsächlich 2 „Herzen“ in mir und das ist auch gut so. Geht es um sachliche Dinge, bin ich fokussiert und rasiermesserscharf unterwegs. Mehr denn eh und je. Geht es hingegen um Menschen und „das echte Leben“, dann blende ich den Verstand so gut es geht aus und versuche durch Atemtechniken, Meditation und Entspannung eine Etage tiefer zu kommen und in die niedrigeren Frequenzbereiche einzutauchen. Bewusst zu werden. Sensibel. Klingt nach Hokus Pokus? Ist es nicht.

Das Date war für mich relativ anstrengend. Und ich habe den Spiegel vorgehalten bekommen, wie ich früher denn wohl während meiner Anfangsphase des extremen Dating-Lebens gewesen sein muss. Die liebe Demo-Frau hat nicht mehr aufgehört über Politik, Corona und die ganzen weltlichen Themen zu sprechen. Bzw. viel zu Fragen. Eigentlich wollte sie viel von mir zu diesen Themen wissen. Und es war echt schwierig für mich, die Themen umzulenken und auf die Dinge zu leiten, die bei einem Kennenlernen tatsächlich im Vordergrund stehen sollten. Immer wieder habe ich es versucht, immer wieder ist es mir nur kurz gelungen. Ich hatte den Eindruck, dass sie auf der Suche nach Halt war. Und auf der Suche nach Antworten. Jedenfalls in Bezug auf Ihre Weltanschuung. In diesen Ausnahmezeiten sind doch fast alle Menschen auf der Suche nach Halt. Vielleicht kam ich ihr da gelegen? Wer weiß. Antworten kann ich sicher liefern. Von Stabilität und Halt ganz zu schweigen. Aber es sind meine Antworten, auf meine Fragen des Lebens. Sie sind für mich gültig. Es ist meine Stabilität. Es ist mein Halt. Ob das alles auch für andere Menschen gültig ist? Darf bezweifelt werden.

Ich war früher sicher auch nicht anders als sie und habe mir – gerade in meiner Anfängerzeit als Pickupper – wohl die eine oder andere tolle Frau vergrault. Ich war viel zu verkopft unterwegs. Ich hatte viel zu sehr versucht über Rationalität eine Verbindung zu meinem Gegenüber aufzubauen, in dem ich versuchte, „gute Diskussionen“ oder „gute Gespräche“ zu kreieren. Wir könnten es auch „intellektuell“ nennen. Bis ich nach zig Dates irgendwann massiv angefangen habe zu hinterfragen, warum es so selten ein zweites Date mit mir gibt. Inzwischen ist es ja anders. Ein wenig könnte ich mich im Nachhinein ärgern… denn ich hatte echt unglaubliche Granaten gedatet. Da waren wahnsinnig attraktive Frauen dabei. Puh. Zum Glück ändern sich die Zeiten im Laufe des Lebens. Genügend Durchhaltewillen und Selbstreflexionsfähigkeit vorausgesetzt.

Heute ist mir klar, dass Du 5 Stunden vollkommenen Schwachsinn labern kannst und eine Frau sich unglaublich unterhalten fühlt, Spaß hat und Anziehung verspürt. Ging mir auch nur widerwillig in die Birne. Das mit dem Schwachsinn labern ist immer noch nicht so meins. Wenn ich das auch noch perfektionieren würde, wäre wohl kein Halten mehr. Aber irgendwo ist mir das dann doch zu albern und ich bin mir dafür ein Stück weit zu schade. Ich bin mir da also durchaus selbst treu geblieben und versuche immer den Spagat zwischen „Zirkusveranstaltung“ und „authentisch bleiben“ auf dem Drahtseil zu vollführen. Frauen sind nun einmal emotionale Wesen. Nicht umsonst bekommt der vorlaute Klassenkasper in der Regel die heißesten Hasen, kennst Du aus Deiner Schulzeit sicher. Nun, der Spagat gelingt mir inzwischen wohl recht ordentlich. Hin und wieder halte ich mal einen brennenden Reifen hin und dann gibt es ein kurzes Kunststück. Aber dann ist auch wieder gut. Ich versuche mit der Minaldosis klar zu kommen. Ganz ohne geht leider nicht.

An der Stelle an alle Frauen, die ich jemals gedatet habe und die mich kein zweites Mal mehr sehen wollten, muss ich einmal etwas loswerden. Das kommt nach reiflich tiefgreifender Selbstreflexion über die letzten Jahre von Herzen: „Es tut mir leid, dass ich so verkopft war und nicht verstanden habe, dass Kennenlernen nichts mit „sinnvollen“ Gesprächen zu tun hat. Wir Männer ticken eigentlich ganz anders als ihr. Gerade so ein verkopfter Kerl wie ich, hat „leider“ 20 oder 30 Dates benötigt, um das zu verstehen. Sorry, dass ich anstregend gewesen sein muss. Sorry, dass ich nicht für das „Knistern“ oder die „Stimmung“ sorgen konnte, in der ihr Euch immer rundum wohl, herausgefordert und geneckt gefühlt habt. Ich habe verstanden, dass brennende Reifen für Euch wichtiger sind als alles andere, jedenfalls in der Anfangsphase.“

Und das meine ich tatsächlich aufrichtig. Das Date mit der Demo-Frau war so ein Date, bei dem ich am Liebsten irgendwo den Stromstecker der Rechenmaschine getrennt hätte. Aber nicht bei mir, sondern bei ihr. Jetzt weiß ich mal, wie das ist, wenn jemand einfach nicht mit Sachlichkeit aufhören will! Echt anstregend. Und genau so anstregend war ich wohl damals gegenüber den Frauen während den vielen vielen Dates. Puh! Asche auf mein Haupt!

Das gibt es bei Frauen aber wirklich super selten und deswegen ist das für mich auch kein Problem gewesen mit ihr. Außerdem bringe ich genug Verständnis mit, weil ich mein altes Ich gut kenne und genauso war wie sie beim Date. Ich hatte nach einer Weile das Gefühl, dass es mir langsam „zu langweilig“ werden würde. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich grundsätzlich eine ausgesprochen große Leidensfähigkeit besitze. Und sicher nicht oberflächlich bin. Und dennoch wurde es irgendwann anstrengend. Weltordnung hier. Kapital dort. Gehirnwäsche hin. Corona-Fake-Virus dort. Alles okay. Alles recht. Alles auch meine Themen. Aber im Hier und Jetzt wollte ich die Frau vor mir kennen lernen und nicht weiter die Themen beackern, die ich sowieso tagein und tagaus beackere.

Hartnäckigkeit ist eine tolle Eigenschaft

Aber ich blieb hartnäckig, wie immer. Ich versuchte die Themen immer und immer und immer wieder umzulenken. Ein Versuch nach dem Anderen. Wenn Du dabei gewesen wärst, hättest Du mit mir mit gelitten und echt Mitleid empfunden. Ganz sicher. Du hättest Dich gewundert, wie ein Mensch so aufopferungsvoll all sein Bestes geben kann, um zumindest die Chance zu ermöglichen, dass sich zwei Menschen hinter ihrer Verkopftheit auch wahrnehmen können.

Und wie ich es beim letzten Mal im Artikel auch andeutete: Grüne und Linke sind nicht nur anstregend, sondern meistens hoffnungslos verloren. Wie ich herausgefunden habe, ist sie zum Glück keine Extremistin. Das ist schon sehr selten. Es gibt selten Grüne, die es Dir nicht auf die Nase binden. So wie bei Veganern. Da gibt es ja den Witz: „Woran erkennst Du einen Veganer?“…. „Er sagt es Dir!“. Kein riesiger Schenkelklopfer, aber einfach so wahr. Und bisweilen sehr nervig.

Und ja, sie ist Veganerin bzw. würde es gerne sein. Aber verhaltenstechnisch ist das noch im Rahmen. Ich „durfte“ meinen Cappuccino also trotzdem trinken. Und später hat sie sogar mitgetrunken. Coole „Veganerin“. 😉 Vegan zu sein und vegan sein zu wollen sind zweierlei. Sie hält es zumindest aktuell nicht konsequent durch. Hm. Meinetwegen. Es gibt viele Menschen, die Dinge gerne tun würden und sie dann letztlich doch nicht hinbekommen bzw. nicht durchhalten. Das ist normal. Normal ist für mich aber keine Herausforderung. Deswegen bin ich nicht normal.

Und… nach einiger Zeit sollte es sich dann doch noch lohnen, meine ganze Anstrengung und ich konnte doch noch die erste Mauer durchbrechen. Ich initiierte einen Location-Wechsel. Der Abend brach langsam an und so ging es thematisch auch mehr und mehr um uns, Ziele, Wünsche, Träume, Lebensgewohnheiten. Beziehungen, Erwartungshaltungen im Leben, Sex. Und so konnte ich auch anfangen etwas gelassener zu werden, da die bitterernsten Themen in den Hintergrund rückten. Es wurde zunehmend lustiger und sie taute langsam auf. Worüber ich sehr froh war. Die brennenden Reifen taten ihren Dienst.

Ich habe auf große Eskalationen verzichtet. Ein paar leichte Berührungen hier oder da. Aber ich stelle einfach fest, dass mir das Thema „Frauen“ bzw. das Daten einfach nicht mehr so wichtig sind wie früher. Das hatte ich in den Artikeln der letzten Monate immer wieder angerissen. Und nun, nach meinem ersten Date nach langer Zeit, auch praktisch wirklich gemerkt. Es fühlt sich gut an, nicht mehr aus einer Position des Bedürfnisses und Wollens etwas im Leben zu müssen. Sondern nur noch zu können. Und das ganz ohne Bedürfnisse und ohne Wollen. Ich will gar nichts mehr. Ich kann einfach. Und mache was ich möchte. Fertig. Kein Wollen. Und schon gar kein Müssen. Nach meinem Beziehungsende vor über 1 Jahr hat sich mein Weltbild geändert. Ich empfand seither nie wieder das Gefühl irgend etwas zu müssen oder gar unbedingt zu wollen.

Es geht mir nur noch um mich. Das ist die einzige Qualität, die ich im Leben empfinde. Und die einzige Konstante. Keine Ahnung ob ich mein Herz jemals wieder weit öffnen können werde. Wenn nicht? Na und. Es ist mir egal. Was macht es für einen Unterschied. Das Leben findet im Kopf statt. Dort werden Illusionen kreiert. Dort werden Illusionen zerstört. Kreierst Du keine Illusionen, kann sie auch niemand mehr zerstören. Und das sage ich vollkommen ohne jeden Hauch von Frust. Es ist eine nüchterne Feststellung. Du schließt ein Netflix-Abo ab, schaust ein paar Serien und wenn Du keinen Bock mehr darauf hast, dann kündigst Du es. Kein großer Deal. So läuft das heute.

In dem Moment, in dem Du anfängst zu Netflix eine emotionale Bindung aufzubauen, wird es heikel. Stell Dir mal vor, dass das Internet für 1 Tag ausfällt und Du keine neue Folge Deiner Lieblingsserie auf Netflix sehen kannst. Was dann? Stell es Dir einmal vor. Wahnsinn oder? Und genauso wie das Internet ausfallen kann, kann eine Beziehung auch plötzlich ausfallen. Nicht nur für 1 Tag. Misst Du Netflix keine große Bedeutung zu, ist es auch kein großes Ding. Früher gab es mal Netscape, heute gibt es den Firefox. Früher gab es Yahoo, heute gibt es Google. Verstehst Du was ich meine? Eins kommt, eins geht. Mach keinen großen Deal daraus. Ist viel einfacher so. Genieße Netflix, solange Du es hast. Und wenn es verschwindet? Dann steigst Du eben auf Amazon Prime oder Sky Go um. Easy cheesy.

Was übrigens eine Öko-Frau gerne an sich hat, habe ich beim Date festgestellt: Sie ist eine graue Maus. Keine Schminke, was ich sehr gut finde. Schlabber-Klamotten, was ich hingegen nicht gut finde. Und im Gesamtpaket dadurch optisch wesentlich weniger attraktiv als sie sein könnte. Schminke muss nicht sein. Aber ein wenig hier oder da kann man auch ohne Schminke einiges aus sich heraus holen. Das beginnt bei den Klamotten und endet beim Zurechtmachen der Haare.

„Hauptsache hübsch“?

Ich würde sie mal so beschreiben: Auf den ersten Blick ist sie optisch nichts Besonderes, dachte ich mir anfangs, als wir uns auf der Corona-Demo begegneten. Mir fiel nur ihre Natürlichkeit auf. Aber nach einigen Stunden verbrachter Zeit muss ich sagen: Wenn sich die Frau herausputzen würde, würde sie an meiner Seite durchaus auch als Granate durchgehen können. Ich bin leider aufgrund Corona derzeit zwar nicht, aber sonst doch viel in Clubs unterwegs (gewesen). Mit ihr bräuchte ich mich sicher nicht verstecken. Aber eben nicht in dem Aufzug. Schlabber-Wollpullover sind einfach kein optischer Augenschmaus. Das ist dann selbst für mich zuviel „Natürlichkeit“. Natur schön und gut. Aber ich trage für gewöhnlich Poloshirts oder noch lieber Hemden und mein Bart ist auf Kontur rasiert. Das Parfüm passt zum Anlass. Wenn ich einen Preis vergeben dürfte, dann würde sie von mir den Preis der attraktivsten grauen Maus aller Zeiten erhalten. Ich habe noch nie eine Frau gedatet, die sich optisch selbst so degradiert. Witzig eigentlich.

Für das Date habe ich übrigens zum ersten Mal seit Jahren kein Poloshirt oder Hemd getragen. Ich dachte mir vorher schon, dass das vollkommen overdressed wäre, in ihrer Anwesenheit. So entschied ich mich für ein V-Neck-Longsleeve, sehr figurbetont allerdings. Und eine figurbetonte Jeans. Es war schon witzig zu sehen, wie sie mir mehrmals auf den Hintern blickte und mich im Vorbeigehen musterte. Nun, Sportlichkeit und Fitness sind heute nicht „normal“. Ein Ei-Phone kann sich jeder Idiot kaufen. Aber Zeit in seinen eigenen Körper investieren? Bin wohl eine Rarität.

2020-05-27

Die „guten Gespräche“ und vielleicht auch die Optik machten dann unseren Altersunterschied aus ihrer Sicht wieder wett. Sie ist doch ein paar Jährchen jünger als ich und an ihrer körperlichen Reaktion auf meine Altersangabe war für mich klar zu sehen, dass es „erstmal“ ein Problem für sie sein könnte. Denn wenn sich Pupillen auf eine Aussage von mir plötzlich stark weiten, sagt das viel aus. Körpersprache kann man nicht verbergen. Nur ein Dummkopf bemerkt nicht, was ein Gegenüber an Signalen sendet. Körpersprache kann also nicht verbergen, wenn jemandem etwas „unangenehm“ ist oder „überraschend“ kommt. Aber Körpersprache kann auch nicht verbergen, wenn jemandem ein Hintern gefälllt. Das sehe ich. Du Schlingel!

Alles in allem ging das Date an einem Punkt zuende, an dem es gerade recht war. Die Dunkelheit setzte ein. Sie war mit dem Fahrrad da, ohne Licht natürlich. Ganz Öko. Und so vereinbarten wir ein Folgedate für nächste Woche. Und ich fand es amüsant zu sehen, dass sie beim Abschied etwas unsicher wurde… „wie“ denn nun der Abschied ausfüllen würde. Für mich stand vorher schon fest: Das gibt ein Küsschen links und rechts zum Abschied und gut is‘. Alles andere hätte ich als etwas „überzogen“ empfunden und unkalibriert, wie man das nennt. Wir umarmten uns und ich merkte, dass ich sie genauso gut auch hätte küssen können. Sie stand ziemlich wie angewurzelt da und… ja… was soll ich sagen… es gab von mir dennoch keinen Kuss. Ich spule kein Programm ab. Ich mache wonach mir ist. Und wenn mir nicht nach küssen ist, dann küsse ich nicht. Früher mag das anders gewesen sein. Da war ein Kuss aber auch noch eine Etappe, ein „Erfolg“, für mich. Heute gibt es keine Etappen mehr. Keine Schablonen mehr. Der Weg ist das Ziel.

Um noch ein Fazit zu liefern, zu diesem Date-Review, beschreibe ich sie mal, die liebe Demo-Frau, soweit ich sie bislang einschätzen kann. Wertfrei natürlich, es geht mir nicht um gut oder schlecht. Gut und schlecht sind Kategorien für Spinner. Wertfreiheit zählt! Los gehts:
Sie ist ein wesentlich attraktiveres Mädchen als sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als ihr selbst vielleicht auch bewusst ist. Anders herum wäre es nichts für mich. Ist also ganz okay so. Sie kann witzig sein. Sie ist lebendig und aufgeweckt. Manchmal frech. Sie ist im Leben aber auch relativ orientierungslos unterwegs. Sie stellt viele Fragen und will alles wissen. Viel über mich, viel über bestimmte Themen wie Ernährung und Politik. Sie ist gebildet, allerdings eher stark theoretischer Art. Was verständlich ist, sie ist nun einmal ein paar Jahre jünger als ich. Praxis benötigt Zeit. Passt aber auch zur heutigen „jungen Generation“. Viel kluges Schulwissen, wenig Straßenschlauheit. Keine Wertung, nur eine Feststellung. Sie hat ein süßes Gesicht und wenn sie mal nicht über Politik und Corona mit mir spricht, kann sie durchaus für gute Unterhaltung sorgen. Gefühlstechnisch ist sie leider eher kühl. Das ist dann auch aus meiner Sicht eines der größten Handicaps. Ich bin so gar nicht kühl und sehe meine Partnerin auch nicht als Informationsmedium. Für so etwas gibt es Google. Hoffe, dass sie das noch lernt. Das wünsche ich ihr. Wenn mir eines an meiner Partnerin besonders wichtig ist, dann die Warmherzigkeit. Und deshalb bin ich gespannt, wohin das führt. Zumindest ist sie „Hauptsache hübsch“, immerhin.

PS: Wohin es führen soll? Kein Plan. Ich habe kein Ziel mehr in Sachen Frauen. Vielleicht nehme ich es auch zu locker. Und wundere mich eines Tages, dass „der Zug abgefahren ist“ für mich. Und ich nicht doch noch Papa wurde. Aber auch das ist mir egal. Ich habe gelernt, dass der einzige Mensch auf dieser Erde, der immer zu 100% hinter mir steht… und mich darüber hinaus auch versteht (!)… ich selbst bin. Und deswegen kümmere ich mich um mich selbst wie um keinen Zweiten. Es ist schön, eine attraktive Frau zu daten. Zweifelsfrei. Wenn sie dazu noch jünger ist als ich, kommt das eindeutig positiv hinzu. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund mehr im Leben eines tollen Mannes, sich mit der Mittelmäßigkeit zufrieden zu geben. Eine Partnerin darf attraktiv sein. Oder wie Herr van Onnetuschn heute zu mir am Telefon sagte: „Du achtest so sehr auf Deinen Körper und auf Deine Ernährung, da darf die Frau auch einfach richtig gut aussehen und einen tollen Körper haben.“ Danke mein Freund. Jeder Andere erzählt mir sonst immer nur so einen Schwachsinn wie „naja, aber auf die inneren Werte kommt es an!“ Dachte ich mir beim letzten Mal in der Beziehung auch. Und plötzlich war sie weg, die Frau mit den „tollen inneren Werten“. Und was mir bis heute blieb…? Ist die Erinnerung an eine geile Optik. Der Rest war Illusion. Ich versuche daher stets beides zu bekommen. „Hauptsache hübsch“ und „tolle innere Werte“. Nichts Geringeres darf der Anspruch sein. Und nur weil die meisten Menschen körperlich wie Müllsäcke herumlaufen und sich ernähren wie aus der Restmülltonne hinter dem nächsten McDonald’s, heißt das noch lange nicht, dass jeder Mann seinen Anspruch so weit herunterschrauben muss. Optik sagt viel mehr über das Innenleben eines Menschen aus als man meint. Ist so. Denk drüber nach.

PS: Und beim nächsten Artikel erzähle ich etwas zu meiner erfolgreich absolvierten Diät (Mini Cut). Ich habe es vorbildlich durchgezogen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist immer wieder ein GEILES Gefühl, Dinge durchgezogen zu haben. Gegen Widerstände, innere oder äußere. Am Ende des Tages zählt nur der Wille. Ein starker Wille ist ein Garant für ein geiles Leben. Fortwärts immer, rückwärts nimmer!

Tag 5 im Mini Cut und die Demo-Frau

Und weiter gehts… heute mit einem Erfahrungsbericht von Tag 5 meiner kleinen 7-Tage-Diät, dem sog. Mini Cut. Und außerdem mit ein paar Eindrücken einer Demonstration vom letzten Samstag, bei der ich natürlich vor Ort war. Und dabei – oho, wie kann es anders sein – zufällig auch eine Frau angesprochen habe. Aber der Reihe nach…

1 kg Fleisch/Fisch, 1 kg Brokkoli, 3 g Omega 3

Den ungefähren Ablauf meiner Diät beschrieb ich bereits im letzten Artikel. Jetzt geht es mir weniger um die Organisation oder die theoretischen Fakten. Sondern um harte Einblicke in die mentale und physische Situation eines bedingungslos motivierten Mannes. So wie „Hauptsache hübsch“ (ich weiß, klingt verniedlichend und ist auch genau so gemeint) für das andere Geschlecht gilt, gilt für mich selbst als nächste Station „Hauptsache Sixpack“.

Ich hatte das hier früher schon einmal thematisiert. Der Sixpack ist weder ein heiliger Gral für mich noch messe ich der Sache an sich eine besondere Bedeutung zu. Es geht mir um den Weg. Den Willen, den das erfordert. Es geht im Leben aus meiner Sicht der Dinge immer um die Psyche. Es gibt Menschen, die verlieren einen Arm und ein Bein und quälen sich solange, bis sie erfolgreich und stolz einen Marathon bestreiten. Und es gibt andere, die verlieren ihren Job und werden depressiv. Da muss doch irgend etwas in der Rübe jedes einzelnen Menschen stattfinden, das den Unterschied macht. Und genau um diesen Unterschied geht es mir. Ich möchte herausfinden. Nicht nur ein bisschen. Sondern alles. Mich und das Leben.

Am 2. und 3. Tag bekam ich leichte Kopfschmerzen. Und nach allem was ich zum Thema Low Card früher bereits gelesen hatte, sind das wohl relativ übliche Entzugserscheinungen. Der Körper rebelliert gegen die verweigerte Zuckerzufuhr. Kohlenhydrate sind aber letztlich Gift für den Körper (Stichwort Diabetes) und deswegen schadet das gar nicht, auch das einmal miterlebt zu haben. Ich stelle mir das so vor wie wenn ein Heroin-Junkie auf Entzug ist, nur natürlich wesentlich milder. Aber Junkies sind wir in unserer Gesellschaft längst, was Kohlenhydrate betrifft. Nach dem 3. Tag sind die Kopfschmerzen aber wieder vorbei, alles gut.

Ich empfinde das „Experiment“, das ich derzeit mache, als durchaus spannend. Denn im Gegensatz zu meiner eigenen Erwartungshaltung verläuft sie äußert „angenehm“. Ich rechnete vorab damit, dass mich der Hunger auffressen würde. Dass ich innerlich schier zappelig werden würde. Typische Heißhungerattacken. Bei täglich ca. 1000 kcal Defizit, hätte ich nichts anderes erwartet. Aber wie ist es in der Realität? Nichts davon. Ich habe über die ersten 4 vollen Tage und auch heute am 5. Tag nicht ein einziges Mal das Gefühl empfunden, hungrig zu sein. Ist das nicht merkwürdig? Ich nehme ungefähr die Hälfte der Energie zu mir, die der Körper benötigt und habe keinen Hunger? Wie ist das möglich?

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler. Aber ich kann beobachten. Und ich beobachte, dass die Menge, die ich täglich esse, recht viel ist. Nennen wir es „voluminös“. 1 kg Fisch will erstmal gegessen werden. 1 kg Brokkoli auch. Offenbar ist der Magen dann ausreichend voll. Was aber – so glaube ich zu erkennen – eine größere Rolle spielt, ist der permanent extrem niedrige Blutzuckerspiegel. Der Verzicht auf die Kohlenhydrate sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiel über den Tag verteilt nicht schwankt, sondern recht kontant niedrig bleibt. Das Fleisch bzw. der Fisch enthalten sogut wie keine Kohlenhydrate und der Brokkoli ist auch nicht gerade eine Zucker-Schleuder. Offenbar ist es also keine Theorie, dass alleine der überflüssige Konsum von Kohlenhydraten in reiner Form (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Haferflocken usw…) – egal in welchen Mengen – zu weiterem Hunger führt. Ein Teufelskreis.

Ich hatte 3 Tage vor Beginn der Diät den Körper auf „Normallevel“ gebracht, indem ich mich zwar bewusst, aber gemischt ernährte. Ich aß also auch Kohlenhydrate, beispielsweise Nudeln. Weil sie einfach lecker sind, das steht für mich außer Frage. Ich aß – wie sonst auch – relativ viel Magerquark oder trank auch mal einen Cappuccino. In allen Milchprodukten ist (vergleichsweise) viel Zucker enthalten (Milchzucker). Letztens war Muttertag, da griff ich auch beim Kuchen zu. Ich achtete zwar auf die tägliche Gesamtkalorienmenge und darauf, die Schwelle des täglichen Verbrauchs nicht zu überschreiten… und das gelang mir auch gut… aber die Frage ist, was das bewirkte? Vielleicht kannst Du es erraten…

Falls nicht: Ständiger Hunger! Permanent! Ich hätte den ganzen Tag mehr essen können. Mehr Quark. Mehr Obst. Mehr Brot. Mehr mehr mehr. Hauptsache irgend etwas. Auf Gurke und Paprika hatte ich dabei interessanterweise kaum Lust bzw. empfand eher eine Ablehnung dagegen. Ich hatte mehr Lust auf eine Scheibe Brot mit Käse.

Und dann ist da ja auch noch der Sport…
Ich trainiere fast jeden Tag und habe mich letztlich doch für einern 2er-Split entschieden. Unterkörper/Oberkörper. Ursprünglich wollte ich meinen 3er-Split beibehalten. Aber dann wäre jede Muskelgruppe zu selten dran gewesen, während der Diät. So trainiere ich 6 mal pro Woche und treffe jeden Muskel 3 mal in 7 Tagen. Das passt. Dafür fallen manche Übungen weg und ich trainiere mehrgelenkig und komplex, also mache Übungen, die gleichzeitig mehr als nur eine Muskelgruppe ansprechen. Dadurch kann man am Gesamtumfang je Workout einsparen, aber trifft die Hauptmuskelgruppen pro Woche öfter. Und hier geht es um den reinen Muskelerhalt und nicht um einen Muskelaufbau. Es ist schon eine massive Belastung, das Training. Das merke ich enorm. Die Kraft fehlt. Ich schaffe wesentlich weniger Wiederholungen mit wesentlich weniger Gewicht. Aber genau so war das geplant und auch klar. Also hier gibt es – im Gegensatz zur Ernährung – keine Überraschung.

Wie geht es weiter?

Ich werde mindestens meine geplanten 7 Tage vollenden. Evtl. hänge ich noch den Freitag bis Sonntag dran, dann hätte ich 10 Tage voll. Und dann ist auch gut, finde ich. Danach folgen 3 Tage Essen auf „Normallevel“, um den leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Und danach mache ich mit meiner leichten defizitären Ernährung weiter, d.h. ca. 300 kcal Defizit pro Tag. Was auf Dauer auch nicht gerade einfach ist. Denn wenn man Hunger hat, empfindet man 300 kcal an zusätzlicher Nahrungsaufnahme als reinen Segen. Rein gefühlt natürlich nur.

Wenn ich bedenke, wieviele Kalorien ich derzeit am Tagesende „übrig“ habe, dann ist das schon verrückt, im Vergleich zur „normalen“ Ernährung. Ich könnte mir also beispielsweise problemlos 4 Stücke Käsekuchen zu meiner derzeitigen Diät-Ernährung rein pfeiffen und wäre gerade einmal auf „Erhaltungskalorien“. Verrückt oder? Wer isst 4 Stücke Käsekuchen am Tag? Zu 1 kg Fleisch, 1 kg Brokkoli… blanke Theorie natürlich nur. Oder obwohl… wenn ich mir die Menschen da draußen ansehe, dann machen das vermutlich sogar einige. Die lassen aber das Fleisch und den Brokkoli weg und machen aus 4 Stücken Käsekuchen 10 Stücke. Und auf den Sport verzichten sie zusätzlich… 😉

Eine kritische Warnung!

Nichts im Leben geschieht bedingungslos. Nicht einmal die Liebe. Oh, das ist ein Fass, das ich jetzt gar nicht aufmachen will. Ich stelle es nur mal als provokante These in den Raum. Das reicht.

Jedenfalls gehört zu einer gültigen Betrachtung einer Situation immer die Abwägung zwischen „gut“ und „schlecht“ bzw. zwischen „Vorteilen“ und „Nachteilen“ oder auch zwischen „Chance“ und „Risiko“. Deswegen unterscheidet sich die Börse nicht vom Dating. Wirst Du zu gierig, verlierst Du alles. Bist Du zu ängstlich, bekommst Du nichts. Gier sorgt dafür, dass Du geblendet wirst durch die Attraktivität der Dame. Du wirst betört und verfällst fast in einen dauerhaften Hypnosezustand, ohne es erkennen zu können. Weil Du einfach nicht bei Dir bist und Deinen eigenen Wert nicht kennst. Es hat keinen „Wert“, wenn eine Frau attraktiv ist. Es ist Deine Interpretation, die eine Frau für Dich selbst „wertvoll“ erscheinen lässt, weil Du sie „besonders“ attraktiv empfindest. Aber Realität und Betrug hängen hier eng zusammen. Meistens betrügen wir uns selbst. Und werden am Ende betrogen. Und deswegen geschieden, verlieren Haus und Hof und dürfen dann alle 2 Wochen für 2 Tage unsere Kinder sehen. Wenn wir Glück haben.

An der Börse ist es nicht anders. Gier frisst Hirn. Dort verrennen sich Menschen in der Gier nach mehr Profit und lassen sich mental immer stärker ein. Sie schalten jede Rationalität aus und schrotten auf diese Weise jedes Depot. Auch hier kann man Haus und Hof verlieren. Aber wie sagt ein von mir sehr geschätzer Börsen-Kommentator immer: „Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen!“. Und deswegen sind Gier und Angst schlechte Ratgeber. Auch in Bezug auf Frauen, vielleicht gerade da. Ein paar Rundungen hier und ein paar Rundungen da und fertig ist die Stolperfalle. Gut, manche Rundungen schrecken auch eher ab. Aber an den richtigen Stellen ziehen sie magisch an, Magnete sind ein Dreck dagegen.

Und was hat das mit der Diät zu tun? Ich kann bis jetzt klar feststellen, wie oben beschrieben, dass ich kein Hungergefühl habe. Was heißt das nun für mich? Ich sehe die enormen Vorteile, in kürzester Zeit relativ (!) viel reines Körperfett verlieren zu können. Dafür schinde ich mich durch täglichen Kraftsport und esse jeden Tag dasselbe. Was nicht schön ist, aber machbar. Hilfe, um das Durchhalten zu können, erhalte ich durch die Art der Ernährung. Heißhunger empfinde ich nicht. Hunger empfinde ich nicht. Dadurch ist es auch – bis auf die genannte Eintönigkeit – keine echte Hereausforderung, wie ich feststelle. Gut, ein wenig „geschwächt“ fühle ich mich über den Tag hinweg schon. Aber es ist nicht wild. Ich kenne also meine Chancen und das Positive an dieser Form der Diät.

Ich habe aber auch das Negative und die Risiken darin erkannt. Und die finde ich ziemlich heftig. Nehmen wir an, dass Du ein mental schwacher Mensch bist. Möglicherweise in einer depressiven Phase. Oder Du empfindest Komplexe, in Bezug auf Deinen Körper. Und stößt auf so eine Form einer Diät. Was macht das mit Dir? Ich habe gestern nachgedacht, was diese Form der Ernährung mit mir anstellen würde, wenn ich nicht ich wäre. Und auch nicht sonst jemand, der voll bei Verstand ist. Ein wenig bin ich über meine Schlussfolgerungen erschrocken, denn in den Händen der falschen Person kann so eine Ernährung ins Verderben führen. Denk mal darüber nach, Du isst und hast gar keinen Hunger. Ich würde vermutlich auch mit deutlich weniger als 1 kg Fleisch/Fisch und 1 kg Brokkoli täglich auskommen. Aber wäre das gesund? Mitnichten! Es wäre auf Dauer der sichere Tod.

Und deswegen gilt hier dasselbe wie an der Börse oder beim Kennenlernen von Frauen. Sei Dir über die Risiken Deines Handelns bewusst. Notfalls frage Deinen Arzt oder lese die Packungsbeilage. Aber vor allem Hör auf Deinen Instinkt und Dein gesundes Bauchgefühl. Es kann nicht gesund sein, auf Dauer so wenig Energie zu sich zu nehmen. Und auch den permanenten Körperkult der Gesellschaft empfinde ich als krankhaft. Das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass einige in der Gesellschaft alles dafür tun einen tollen und gesunden Körper zu entwickeln, sondern mental damit nicht klarkommen, dass sie keinen tollen Körper haben.

Es ist wie mit der Arbeitslosigkeit. Die Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit und Jobverlust. Der vielleicht eines Tages eintretende tatsächliche Verlust der Arbeit hingegen ist gar nicht das Problem. Das löst natürlich diverse Neuerungen im Leben aus, die übrigens nicht immer negativ sein müssen. Aber wenn ich Dir heute sage „stell Dir vor, dass Du morgen Deinen Job verlierst!“ und Du denkst eine Minute darüber nach, dann werden sich bei Dir Ängst einstellen. Jedenfalls dann, falls Du nicht schon finanziell frei bist und von Deinen passiven Einkünften leben kannst.

Anstatt sich also um den eigenen Körper zu kümmern, ist die Pflege des eigenen Geistes der wichtigste Schritt im Leben. Habe ich jedenfalls gemerkt. Aber wer will schon gerne Stillstand? Nach dem Geist ist jetzt eben der Körper dran. Das heißt nicht, dass ich das Eine gegen das Andere ersetze. Ein toller Körper ist eine Eintagsfliege, wenn ich nicht dauerhaft weiter trainiere. Aber ein gesunder Geist ist gleichfalls nur eine Eintagsfliege, wenn ich mich nicht weiterhin ständig darum kümmere. Deswegen meine ich: Keinen tollen Körper zu haben, ist das Eine. Und auch ein kleines bisschen Geschmackssache. Aber sich ein schlechtes Gewissen einzureden und nichts dagegen zu tun… das ist einfach nur schwach. Sich selbst gegenüber. Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir uns als Gesellschaft nicht fertig machen und stattdessen die Energie umlenken ins Positive. Und ins Handeln kommen. Ein wenig Spazierengehen kann jeder. Und tun dennoch die Wenigsten.

Ich kann hier nur sagen, was ich immer sage. Sei Dir bewusst über das was Du täglich tust. Hinterfrage Dich selbst. Ich bin mein größter Kritiker, immer. Manchmal mag ich arrogant wirken, wie mir letztens ein guter Freund wieder sagte. Aber „wie nach außen, so auch nach innen“. D.h. wenn ich mit der Gesellschaft oder einzelnen Situationen hart ins Gericht gehe, dann bin ich längst selbst durch Fegefeuer gegangen. Und das unterscheidet aus meiner Sicht auch einen „arroganten“ Menschen von einem arroganten dummen Menschen. Einer ist einfach Realist und in meiner Sicht der Dinge nicht arrogant. Ein anderer ist einfach ein Schaumschläger. Wasser predigen und Wein trinken ist nichts für mich. Und das ist auch ein Hauptgrund, woher ich meine tägliche Motivation schöpfe, die Dinge so zu tun wie ich sie tue. Anstatt anderen Menschen zuerst etwas vorzuwerfen will ich selbst erstmal einen Nachweis erbringen.

Und dann war da noch eine Demonstration und eine Frau

Wenn du es bis hier her mit dem Lesen ausgehalten hast, dann… Trommelwirbel… folgt nun nach langer Zeit wieder eine kleine Dating-Story.

Wie Du ja weißt, halte ich von diesem ganzen Corona-Fake-Schwachsinn gar nichts. Sämtliche Statistiken und Zahlen belegen, dass es weder eine Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren noch überhaupt irgend einen Anlass gibt, diese ganzen Freiheitsbeschränkungen und Gängelungen einzuführen sowie Maulkörbe zu verteilen. Naja, nun… einen Anlass gibt es vielleicht doch. Nämlich die Börsenwerte der Unternehmen auf Talfahrt zu schicken und sich als Finanzadel dabei die Taschen vollzustopfen. Eine Krise ist dafür immer gut, war immer so und wird immer so bleiben. Und auch ich versuche bestmöglich an dem Schauspiel teilzuhaben. Wenn schon Mauskorbpflicht und Einführung einer sozialistischen Diktatur stattfinden, dann möchte ich zumindest prozentual meinen Geldbeutel genauso füllen dürfen, wie es der Finanzadel derzeit tut. In absoluten Zahlen kann ich nicht mitspielen. Aber relativ. Und das ist auch schon etwas. Jeder fängt mal klein an.

Jedenfalls habe ich mich Samstag auf den Weg gemacht in die große Stadt. Und habe mir das Treiben der Polizei-Roboter angesehen. Warum Polizei-Roboter? Nun, ein Roboter zeichnet sich dadurch aus, dass er Dinge tut, die sein Programmierer von ihm getan haben möchte. Der Programmierer eines Polizisten ist sein Herrchen, äh Politiker. Und so verhalten sich die Polizisten wie Polizei-Roboter und tun was die Herrchen, äh Poltiker, eben so programmieren. Wenn der Politiker programmieren würde „spring auf einem Bein“, dann würden das alle Polizei-Roboter tun. Das mag in guten und friedlichen Zeiten noch in Ordnung sein. Oder gar lustig. Aber derzeit ist nicht Frieden und alles gut. Es ist Chaos und es findet aus meiner Zeit gerade ein Putsch statt. Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) putschen die „legitimen“ Regierungen der Länder dieser Erde und installieren in diesen jeweils einen diktatorischen Sozialismus. Genau genommen ist das ein Prozess, der bereits seht vielen Jahren anhält. Aber jetzt wurde der Turbo gezündet.

Egal. Weiter mit der Demo… und irgendwo stand da eine Frau herum. Eher zierlich. Sie wirkte natürlich, sowohl im Kleidungsstil als auch optisch. Und da ich mich freute wie ein Honigkuchenpferd, dass ich endlich mal wieder draußen unter vielen Menschen war… habe ich sie natürlich auch angesprochen. Und war ziemlich überrascht darüber, dass sie sehr aufgeweckt, gut gelaunt und mit einer hohen Intuition ausgestattet sein muss. Wie konnte es anders sein, sonst wäre sie ja nicht auf der Demo. Sicherlich versteht sie nicht alle wirtschaftlichen Hintergründe im Detail, aber wir unterhielten uns auch über „Bauchgefühl“. Und hier war ich mal wieder froh einen Menschen vor mir zu haben, der mehr aus dem Gefühl heraus spricht und nicht aus dem Kopf heraus.

2020-05-19

Die meisten Menschen haben zwar einen Kopf, aber nutzen ihren Verstand sowieso nicht. Deswegen sind mir Menschen mit Herz und Bauchgefühl inzwischen die wesentlich lieberen. Kein Mensch muss Daten analysieren, um zum Ergebnis zu kommen, dass der Corona Virus ein Fake ist. Das kannst Du auch alleine aus der Beobachtung und Intuition heraus feststellen (Beispiel: Kassierer mit täglich hunderten direkten Kontakten zu Menschen stehen nun nach 3 Monaten immer noch an der Kasse und sind keinen Tag krank gewesen). Gesünder ist übrigens immer das eigene Bauchgefühl. Denn der Verstand spielt einem gerne Streiche. Ein gesundes Bauchgefühl kann nicht lügen. Erfordert allerdings bewusstsein. Und da die meisten Menschen weder ihren Verstand nutzen noch bewusst sind, stehen sie Polizei-Robotern in nichts nach. Also brauchen sie sich über Polizei-Roboter auch nicht beschweren.

Wir unterhielten uns vielleicht eine halbe Stunde und liefen ein wenig umher. Und für mich war es schon eine Weile her, dass ich eine Frau „gezielt“ angesprochen habe. Corona hat mir da schon eine Pause beschert. Aber ich muss sagen, wer einmal laufen gelernt hat, kann laufen. Ich hatte mein Handy nicht dabei und gab ihr meine Nummer. Sie sollte anklingeln lassen, was sie auch tat. Als ich später zu meinem Auto zurück kam und auf mein Handy blickte, sah ich allerdings keinen Anruf von ihr. Ich dachte mir: „Na toll, dann kam ihr Anruf nicht durch.“ Es war übrigens gar nicht so einfach aus einem politischen Demo-Geschehen ein einigermaßen zwischenmenschliches Gespräch zu zaubern. Die Überleitung von Politik auf Zweisamkeit. Ich würde auch nicht sagen, dass es mir vorzüglich gelang. Jedenfalls gab ich aber mein Bestes  und hatte das Gefühl, dass es zumindest relativ gut klappte. Gespräche über Impfzwang, politische Systeme, Parteien oder Polizei-Roboter sind nun einmal nicht romantisch. Dafür aber zumindest ansatzweise Themen wie Ihre Wünsche im Leben, Ihre Lebenssituation und Ihre Interessen… 😉

Mit dabei war übrigens Herr van Onnetuschn, der das Geschehen während der ganzen Zeit einigermaßen deduldig ertrug. Aber nur einigermaßen. Die Ungeduld machte sich bemerkbar. Und, das muss ich leider schon sagen, ist sehr nervig. Denn wenn ich mit ihm oder irgend einem Freund unterwegs bin und derjenige seine Partnerin dabei hat, dann muss ich das genauso geduldig hinnehmen, dass wir nicht unter uns zu zweit unterwegs sind. Und meistens bekommt man seine vergebenen Freunde selten alleine zu Gesicht. Die Partnerinnen kleben meistens wie Kaugummi an ihren Partnern. So ist das eben, nicht immer super schön, aber Realität. Und wenn ich „live“ gerade jemanden kennenlerne, dann ist das eben ein notwendiges Übel. Aber heute hat jeder sein Smartphone dabei, da kann man sich auch mal selbst beschäftigen oder jemanden anrufen oder meditieren oder sonst etwas tun. Und froh darüber sein, dass der Freund gerade jemanden kennenlernt. Aber auch hier gilt wie überall im Leben: Wenn man sein Leben nicht bewusst genug lebt, merkt man hier gar nicht was man tut. Leider nicht 1:0 für Dich, lieber Herr van Onnentuschn. Is so. Selbstreflexion ist hier angesagt. Bist aber dennoch ein feiner Kerl. 😉

In der Tat fiel ihm auch auf, dass die Demo-Frau ziemlich aktiv war. Sie schlug für ein Treffen auch vor, dass sie gerne zu mir in die Stadt fahren könne. Von sich aus. Ich erwähne so etwas extra, da es extra erwähnenswert ist. Da so etwas normal nicht vorkommt. Überhaupt war sie ziemlich gut gelaunt und… ja… aktiv. Passend zum Demo-Anlass haben wir uns natürlich zum Abschied umarmt, mit Küsschen links und rechts, versteht sich. Tut gut, mal einen „fremden“ Menschen vor sich zu haben, der genauso nicht an diesen Schwachsinn glaubt und einem nicht schon auf 5 Meter Entfernung um weitere 5 Meter zur Seite springt, als hätte er einen Geist gesehen.

Am nächsten Tag schrieb sie mich dann doch tatsächlich an. Das kommt höchst selten vor. Normalerweise schreibt eine Frau nicht von sich aus, wie ich hier früher schon immer berichtete. Das ist immer ein gutes Zeichen und signalisiert außerordentlich starkes Interesse. Sie scheint aber viel beschäftigt zu sein, weswegen die Kommunikation zunächst eher textuell und schleppend verlief. Ich lege es ja stattdessen immer auf ein Telefonat an. Und am Telefon wirkt sie erheblich interessanter als über Textnachrichten. Für nächste Woche haben wir ein Date vereinbart. Klingt recht interessant, die Frau. Ich glaube, dass man mit ihr echt eine schöne Zeit haben kann. Aber ich bezweifle, dass unsere Ansichten sich vertragen würden. Sie mag gegen Impfpflichten und gegen den Abbau der Demokratie sein, aber wie Herr van Onnetuschn mir später sagte, hatte sie wohl auf ihrer Tasche einen Anhänger von den Grünen. Da könnte ich glatt im Strahl kot***.

Egal. Mein Plan für nächste Woche: Kein Wort über Politik und Wirtschaft. Sonne genießen. Spaß haben. Fertig. Ein Manko bringt sie sowieso mit. Und wenn Du meine vielen Stories aus der Vergangenheit kennst, dann weißt Du vielleicht schon welches ich meine? Na…? 🙂 Ja. Richtig. Natürlich. Wieder mal eine Mama. Aber was solls. So läuft das Leben. Nach 3 Monaten Corona-Quarantäne freue ich mich, wenn ich draußen unter Menschen bin. Habe ich Samstag festgestellt. Und notfalls muss man eben auch mal ein bisschen Zeit mit einer Grünen verbringen. Herr van Onnetuschn sagte an dem Tag zu mir: „Deine Aufgabe ist es jetzt, dass Du aus ihr wieder einen echten Menschen machst.“ Wir haben beide laut gelacht. Ich bin ein sehr hoffnungsvoller Kerl. Aber ich bin auch Realist. Und einen Linken oder einen Grünen kannst Du nicht mehr zur Vernunft bringen. Keine Chance, mein Freund. Nicht einmal ich. Und auch nicht der große Houdini.

Aber ich fand sie irgendwie süß, weil sie einfach nicht so verkopft war. Herr van Onnetuschn sagte zu mir: „Das ist noch ein Kind.“ So extrem würde ich es nicht sehen. Und selbst wenn…? Besser ein Kind als eine Hexe. Wieviele Männer verbringen ihre Zeit/Beziehungen mit Hexen? Puh! Und außerdem ist mir doch sowieso nicht nach Beziehung. Da gibt es andere Prioritäten. Keine Lust auf Fesseln (in keinem Sinne!). Aber Lust durchaus auf Entspannung und Unterhaltung. Und eine Frau, die jünger ist als ich, kann auch nur mein Anspruch sein. Jünger, egal ob nach Ausweis oder mental. Gerne beides. Ich habe nichts gegen einen schönen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Sonst bin ich ja die letzten Monate immer alleine unterwegs. Etwas Abwechslung schadet gar nicht. Und worauf ich gar keine Lust habe: Mir vorher schon Gedanken um etwas zu machen, das heute noch gar nicht Sache ist. Wer weiß was bis nächste Woche ist? Leben im Jetzt. Und jetzt ist erstmal weiter 1 kg Fisch, 1 kg Brokkoli und Kraftsport angesagt. 😉

Freunde, was ist denn hier los?!

Freunde, was ist denn hier passiert?!
5 Likes auf meinen letzten Artikel?!
Was ist denn mit Euch los?! 🙂

Danke dafür erstmal.

Das schreit ja förmlich danach, dass ich das doch für den heutigen Artikel aufgreife und versuche zu interpretieren. In Form einer Like-Analyse. Und erzähle nebenbei noch etwas, das nichts damit zu tun hat. Nämlich von meinem aktuellen Diätplan. Der morgen startet. Also gibt es heute außer ein wenig Grübelei und Philosphie auch wieder etwas aus der Rubrik „Wissen und Lifestyle“, wie Simon Teichmann sagen würde. Und damit nach meinem letzten Artikel durchaus erneut etwas, das zu meinen Kernthemen passt. Das ändert natürlich nichts daran, dass das vermeintlich wirr anmutet. Was hat eine Like-Analyse mit einer Diät zu tun? Nichts. Oder doch? … Oder doch!

Nun aber erstmal das Eine, dann das Andere

Also fangen wir mit dem Like-Thema an. Ein Like ist eine Information. Wirkt wie ein Lichtschalter:
An oder aus. Kein Like = Licht aus. Like = Licht an.

In der Informatik würde man von einem booleschen Wert sprechen. Es ist die kleinst mögliche Informationseinheit. Eine sog. Aussagevariable, die nur die beiden Zustände „wahr“ oder „falsch“ zulässt. Klingt jetzt arg steril, ist mir schon klar. Ist auch nicht ganz ernst gemeint, Du kennst mich ja ein bisschen.

Aus analytischer Sicht stelle ich also fest, dass die vielen Artikel vor meinem speziellen letzten allesamt weniger Zustimmung gefunden haben und ausgerechnet der letzte Artikel deutlich positivere Resonanz erzeugte.

Woran könnte das liegen? Alle hier veröffentlichten Artikel stammen von mir selbst, ich bin also Chefredakteur, Publizist, Reporter und Schreiber in einem. Damit biete ich die personell schlankest mögliche Organisationsform auf. D.h. bei mir kann sich manch ein Unternehmensberater nicht nur eine Scheibe abschneiden. Keine unnötigen Verwaltungskosten, keine Schmiergelder, dafür immer direkte Fakten. Absolut subjektive Fakten. Und dadurch uneingeschränkt gültig, jedenfalls aus meiner Sicht. Ich präsentiere also die Dinge, so wie ich sie sehe. Nicht so wie sie mir andere vorkauen. Bei mir bist Du ja nicht bei der Lügenpresse. Deswegen ist Subjektiv das neue Objektiv. Und nochmal anders gesagt: Ich bin definitiv für Demokratie, jeder Mensch hat das Recht auf meine Meinung! 😉

Da ich eben ausschließlich Text transportiere und kein Bewegtbild (Video), müssen sie also mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an den Inhalten meiner Artikel liegen, die Likes. Die relativ hohe Zustimmung, meine ich. Du weißt schon, Licht an, statt Licht aus.

Nun, die Wochen zuvor ging es viel um das Corona-Fake-Virus und noch mehr um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Drehbuchs durch die Herrschenden. Zu deutsch: Was uns in nächster Zeit und die vielen nächsten Jahre blüht, weil wir gerade so schön mental und finanziell durch den Fleischwolf gedreht werden. Und es gab außerdem einige Einblicke und eine Vorstellung in eines meiner liebsten Hobbys, nämlich das der täglichen intensiven Auseinandersetzung mit den Kapitalmärkten.

Aber genau für jene Artikel gab die letzten Wochen eben nur Licht aus, statt Licht an. Hab ich verstanden, ist gut.

Und in meinem letzten Beitrag ging es um zwischenmenschliche Beobachtungen der „realen“ Welt, jenseits von Drehbüchern und Kapitalmärkten. Die ich zwar für genauso real halte, aber die weitaus weniger direkt und weniger zwischenmenschlich sind. Das ist mir auch klar. Ich setzte mich also – zugegeben – nach wochenlanger Pause in Sachen Dating, Lifestyle und Persönlichkeitsentwicklung nun offenbar „endlich“ wieder mit meinen Kernkompetenzen auseinander. Das typische Mann-Frau-Ding, Aussehen, Dating, Unabhängigkeit, Mindset, Alpha hier und Status dort. Vielleicht könnte man es auch „die Reise zum wahren Selbst“ nennen, die ich hier textuell sonst bediene. Das findet also offenbar wesentlich mehr Anklang als Viren, Geld und Fleischwölfe.

Gut, das lässt mich natürlich zu dem Schluss kommen, dass Du – lieber Leser – ganz offenbar nicht hier bist, um über die Wirtschaft bzw. Börse, über die Politik sowie der Errichtung einer sozialistischen Diktatur informiert zu werden (diesmal übrigens seit zig tausenden Jahren der Menschheitsgeschichte erstmals global in einer konzertierten Aktion, da bekommt der Begriff „Globalismus“ eine noch perfidere Note als er meiner Meinung nach immer schon inne hat!). Das respektiere ich. Habe ich verstanden. Check. Okay.

Fullstop! Weiter geht’s mit der Diät…

Morgen starte ich mit einem sog. „Mini Cut“. Das wird für mich ein Experiment. Das ist eine Diätform, die für wenige Tage, maximal 10 – 14, durchgezogen werden kann. Danach würde sie ungesund werden. Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen ist sie für einen sehr kurzen Zeitraum die idealste Variante, um einerseits so schnell wie möglich Körperfett zu verlieren und andererseits für einen maximalen Muskelerhalt zu sorgen.

Die Diät ist so effektiv wie simpel: Möglichst wenig Kalorien, aber viel Eiweiß, kein unnötiges Fett, keine unnötigen Kohlenhydrate und gleichzeitig möglichst viele Ballaststoffe. Wie sieht da die tägliche Ernährung aus?

Täglich:
– 1 kg mageres Fleisch/Fisch (–> Hühnerbrust, Thunfisch, Seelachs…)
– 1 kg Brokkoli oder Spinat
– Ca. 3g Omega 3 (nehme ich sowieso täglich in Kapselform zu mir)

Das teilt man sich dann auf 3 Portionen auf. D.h. das Kochen läuft für die Diätphase extrem einfach ab. Einmal am Tag in der Früh kochen und den restlichen Tag dann drei mal dasselbe essen. Hähnchen/Fisch und Brokkoli/Spinat. Und das über ein paar Tage hinweg, keine Abwechslung.

Klingt widerlich? Ist es ganz sicher auch. Aber ich werde es zum ersten Mal testen und hier natürlich berichten. Bin total gespannt. Kannst Du also auch sein.

Warum so viel Hähnchen bzw. magerer Fisch? Weil hier verdammt viel Eiweiß drinnen ist, ohne unnötiges Fett konsumieren zu müssen. Im Übrigen mag ich kein Fleisch und war eine ganze Weile Vegetarier (+ Fischesser). Allerdings habe ich festgestellt, dass das für den Muskelaufbau wesentlich einfacher ist, hin und wieder Fleisch mit in den Speiseplan einzubauen. Ich werde dennoch hauptsächlich auf Fisch setzen. In beiden Varianten sind jedenfalls keine Kohlenhydrate enthalten. Und Kohlenhydrate sind sowieso unnötig. Das grüne Gemüse enthält sehr viele Ballaststoffe und sorgt dafür, dass die Magen- und Verdauungsfunktionen während der Diät aufrecht erhalten bleiben. Das Omega 3 versorgt den Körper mit lebensnotwendigen Fetten. Damit solltest Du Dich idealerweise übrigens grundsätzlich beschäftigen, falls noch nicht geschehen. Auch wenn Du keine Diät machst. Mit dem Omega 3 meine ich.

Dazu kommt 5 – 6 Mal pro Woche ein möglichst kurzes und dennoch sehr intensives Krafttraining. D.h. ich werde 6 Mal pro Woche trainieren, wie jetzt auch schon. Nur die Cardio-Einheiten lasse ich voraussichtlich weg. Wenn mir danach ist, gehe ich vielleicht noch 10 Minuten nach einer Krafteinheit joggen. Aber wer weiß ob ich dazu körperlich noch im Stande sein werde. Ich behalte meinen 3er-Spilt-Plan einfach bei und trainiere weiterhin nach dem Schema Push-/Pull-/Leg. Dann ein Tag Pause und der Spaß geht von vorne los. So einfach ist das. Zumindest in der Theorie. Ich bin gespannt.

Nach 3 bis 4 Tagen soll der Körper wohl aufgrund des massiven Kaloriendefizits anfangen zu rebellieren. Das drückt er für gewöhnlich durch Müdigkeit und massiven Hunger aus. Auch hier bin ich gespannt. Wenn man es gar nicht aushält, kann man sicher mal mit ein bisschen magerem körnigen Frischkäse oder viel Salatgurke schummeln. Aber sinnvoll ist es nicht. Da jede eingesparte Kalorie pures Gold wert ist, was das Endergebnis betrifft.

Auf diese Art schaffst Du je nach individuellem täglichem Kalorienverbrauch ein Kaloriendefizit von 1000 – 1500 kcal. Das macht pro Woche mindestens 7000 kcal und damit 1 kg reines Körperfett (1kg Fett entspricht ca. 7000 kcal).

Zum Auftakt habe ich nicht vor das länger als 1 Woche durchzuziehen. Danach kommen 2 bis 3 Tage „normales“ Essen, also auch Kohlenhydrate (die ich sonst nicht esse!). Dadurch werden alle Speicher aufgefüllt und man ist wieder „startklar“ für alles Weitere. Ich werde dann anschließend wieder mit meinen täglichen 300 – 400 kcal Defizit weiter machen. D.h. die „Crash-Diät“ ist nur dazu da, um einfach ein paar unnötig lange Tage einer „langsamen Diät“ abzukürzen. Es geht jetzt auf den Sommer zu und da möchte ich, dass der Körperfettanteil am Optimum für mich liegt. Ich will in der Form meines Lebens sein. Warum? Weil gerade Krise ist. Deswegen. Das reicht als Grund. Ich habe diese Jammer-Gesellschaft satt. Es ist Corona-Krise. Aber nicht für mich. Ich lasse mich nicht negativ triggern. Pippi Langstrumpf macht sich ihre Welt auch so wie sie ihr gefällt. Gutes Vorbild. In der Krise werden Vermögen gemacht oder auch Waschbrettbäuche. Liegt an einem selbst. 😉

In der Familie sagen alle: „Was? Was willst Du denn noch abnehmen?!“ Dann hebe ich immer mein Shirt hoch und frage: „Siehst Du hier einen Sixpack? Nein? Na dann!“ Letzten Sommer ist es mir fast gelungen, allerdings hat mich eine Schulterverletzung ziemlich aus dem Tritt geworfen und ich musste das Training pausieren. Dadurch habe ich einerseits schon Muskeln verloren und oben drauf etwas Körperfett zugelegt. Normal in einer Trainingspause, wenn man nicht absolut konsequent auf seine Ernährung achtet. Alles im Rahmen, aber jetzt ist es Zeit für das nächste Level. Und die letzten Wochen war ich fleißig. Und jetzt gilt es den Turbo zu zünden.

Ich werde berichten und bin selbst ganz gespannt wie lange ich es durchhalten werde. Falls es nur 2 Tage werden sollten, dann ist das eben so. Dann bin ich auch nicht traurig. Aber 1 Woche ist das Ziel. Das Schöne ist, dass ich das nicht alleine machen muss. Wieviele zig tausend Menschen das gerade jetzt in diesem Moment auf der Welt wohl ebenfalls tun? Puh! Da bin ich also nur einer unter vielen. Außerdem wirst auch Du dabei sein, bei meiner persönlichen Challange! Hier im Blog. Herzlich willkommen und… Feuer frei!

Warum Like-Analysen und Diäten keine gegensätzlichen Themen sind

Nun, es besteht im Leben ein großer Unterschied zwischen der Erwartungshaltung von außen und der mentalen Einstellung im Inneren. Wie gesagt, bin ich inzwischen längst kein Mensch mehr, der sich wie ein Spielball über den Platz kicken lässt. Irgendwann einmal im Leben geschieht bei dem Einen oder Anderen von uns etwas, das ich „Aufwachen“ nennen würde. Mir ist das genau 2 mal in meinem Leben widerfahren. Nur nach dem ersten Mal bin ich leider wieder in meine alten Muster zurück gefallen und eingeschlafen. Seit dem letzten Beziehungsende meine ich an mir selbst erkannt zu haben, dass der Aufwachprozess nun abgeschlossen und von Dauer sein wird. Aber das werde ich die nächsten Jahre sehen. Für gewöhnlich fallen wir früher oder später alle wieder in alte Muster zurück. Bewusstsein ist das einzige Rezept und die einzige Medizin dafür.

Was ich damit sagen will? Mit dem heutigen Beitrag habe ich seit Juli 2016 insgesamt 304 Artikel veröffentlicht. 304! Lass Dir das mal auf der Zunge zergehen. Ingesamt sind in der Zeit ca. 415.000 Wörter zusammen gekommen, habe ich vorher extra nachgesehen. Ein Buch hat für gewöhnlich eine durchschnittliche Länge von ca. 100.000 Wörtern. Mein Blog entspricht also der Länge von mehr als 4 Büchern. Ohne je einen Cent dafür bekommen zu haben. Ganz im Gegenteil, es ist – jedenfalls in meinem Blog – größtenteils ein reines Geben, Geben, Geben. Eine Herzensangelegenheit. Zumindest inzwischen. In Teil 1 war ich froh und dankbar um alles, was mir der Blog und die Leser gaben. Also auch was Du mir gegeben hast. Deine Aufrufe. Deine Likes. Deine Kommentare. Der Blog gab mir letztlich Kraft, Mut, Stärke. Der Blog entstand in einer kritischen Schwächephase meines Lebens. Inzwischen ist es anders herum und ich nehme mich selbst auch so wahr. Ich bin hier um zu geben, zumindest spätestens seit dem Projekt Beziehung Teil 2.

Man soll sich nicht mit Anderen vergleichen. Aber ich bin ja nun auch schon ein paar Tage im Internet unterwegs und ich muss sagen, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Blogs erheblich kürzer als die bisherige Überlebenszeit meines Blogs ist. Ich hatte einmal eine Phase der Schreibpause, das gebe ich zu. Aber ich habe meinen Blog nicht abgeschaltet und ich habe auch in der Dürrephase stets auf Kommentare reagiert. Was das bedeuten soll? Ich bin hier sicher keine Eintagsfliege im Dschungel der Blogger-Szene. 415.000 Wörter in 304 Artikeln finde ich nicht sehr oft bei anderen. Und dann mit der Informationsdichte und Authentizität? Um in Metaphern zu sprechen: Kannst Du an einer Hand abzählen.

Ja, worauf will ich denn hinaus mit dem ganzen Blabla? Die Meisten von uns sehen sich ab und zu Serien an. Früher hat man sich DVD’s besorgt, heute gibts Netflix dafür. Aber wie ist das da denn? Du suchst Dir eine Serie heraus, die ungefähr Deinen Interessen entspricht, nicht wahr? Und dann siehst Du Dir die erste Folge oder auch die ersten paar an und entscheidest dann, ob Du dabei bleibst. Und im Laufe der Zeit wachsen Dir die Protagonisten irgendwie ans Herz, oder nicht? Meistens der Hauptdarsteller, manchmal auch jemand in einer Nebenrolle. Und nehmen wir an, der Hauptdarsteller sei leidenschaftlicher Musiker und die Serie drehe sich tagein und tagaus darum welche neuen Konzerte er abhalte und was er dabei so erlebe. Und plötzlich ist da ein Bruch. Er liebt die Musik zwar noch, aber er hat keine Lust mehr darauf Konzerte zu geben. Plötzlich interessiert er sich fürs Surfen. Wellenreiten. Sonne. Strand. Meinetwegen mit Cocktails und Frauen. Was machst Du dann? Kehrst Du ihm den Rücken?

Frage an Dich selbst: In was hast Du Dich in dieser Serie „verliebt“? Bist Du wegen dem Schauspieler da, weil Du den in echt so toll findest (wobei Du den persönlich vermutlich noch nie getroffen hast!)? Oder nur wegen seinen Konzerten in der Serie? Magst Du seine Musik? Oder ist es der Charakter, den der Schauspieler verkörpert, der Dir ans Herz gewachsen ist? Ich vermute letzteres. Aber eben nicht nur. Denn manchmal werden Schauspieler 1:1 in ihrer Rolle ersetzt. Und ganz selten finden wir das gut. Warum nur?

Und wie ist das bei einem Blog und seinem Schreiber? Wofür entscheidest Du Dich da? Ist es der reine Schreibstil, unabhängig der Themen des Schreibers? Sind es die Themen, unabhängig des Schreibstils? Ist es für Dich die perfekte Mischung aus beidem? Ist es vielleicht aber auch die Story hinter der Story? Geht es Dir um die reale Person? Warum liest Du seine Texte? Willst Du seine Gedanken verstehen? Warum? Warum seine und nicht die eines anderen Schreibers, die eines anderen Bloggers? Was suchst Du zu finden? Unterhaltung? Oder ist es Inspiration? Ist es Bildung? Möchtest Du nur „sehen“ und „beobachten“ oder auch etwas für Dich daraus „mitnehmen“? Daraus lernen? Lernen durch Inspiration? Nichts davon? Gut, was dann?

Es geht hier nicht um mich. Sondern um Dich. Frage Dich bitte, warum Du hier bist. Und sage es mir gerne. Ich bin gespannt, ich freue mich hier wirklich über Antworten. Eines ist klar, jeder von uns denkt anders und fühlt anders und verändert sich im Laufe der Zeit. Manche bekommen Kinder. Andere ziehen ins Ausland. Manche verlieren ihren Job. Manche werden alkoholsüchtig. Andere bauen in derselben Zeit ein Unternehmen auf. Manche von uns waren vorher Musiker und gaben Konzerte. Und wurden neuerdings zu Surfern auf Wellen, mit Cocktails unter Palmen. Ob mit oder ohne Frauen.

Das Resümee

Als Resümee kann hier doch nur stehen: Frag Dich selbst was Du an jemandem schätzt. Warum schaust Du Dir die Serie mit dem Musiker und seinen Konzerten an? Warum? Was fesselt Dich so daran? Und genau so ist es mit Bloggern, deren Artikel Du liest. Was ist es denn, warum Du ein Follower oder regelmäßiger Leser bist? Ich konzentriere mich in der Beurteilung, ob ich meine Zeit mit einem Menschen verbringen will, in erster Linie darauf, ob ich den Menschen interessant finde und ob wir uns bereichern können. Hier im Internet ist das natürlich nur abgespeckt möglich, also die Gegenseitigkeit. Hier ist das eher eindimensional. Du liest nur die Gedanken eines Anderen. Mit denen Du nicht immer konform gehen musst.

Ich respektiere jeden Leserwunsch. Aber ich schreibe in erster Linie was mich beschäftigt und umtreibt. Ich versuche damit zu geben, nicht zu nehmen. Nimm Dir das Beste für Dich heraus und lass den Lachs und den Kaviar stehen. Oder mach es anders herum, vielleicht stehst Du auf Kavier und Lachs und lässt den Rest stehen. Es ist Deine Entscheidung. Wer sagt schon was gut oder schlecht ist. Außer Du selbst. Aber stell Dir auch die Frage, warum Du Dich mit einer bestimmten Sache – wie einem Blog – beschäftigst.

Sind es meine Inhalte? Ist es mein Schreibstil? Beides? Ist es meine Art? Meine Art zu denken? Zu hinterfragen? Ist es pure Unterhaltung? Findest Du meine ironische Art oder meinen Humor toll? Wir leben. Leben und Lebendigkeit gehören zusammen. Jeder von uns entwickelt sich. Alles ändert sich. Permanent. Ich weiß, warum ich eine Serie schaue, wenn ich das mal tue. Weil mir der Protagonist ans Herz gewachsen ist. Und dann ist mir auch egal, ob er Konzerte spielt oder surft. Ich finde seine Art toll und bleibe dran oder eben nicht. Dann kann er gerne unter Palmen seinen Lebensabend verbringen oder auch eine Diät machen. Seine Art mit dem Leben umzugehen fixt mich an oder eben nicht. Aber das ist nur meine Meinung. Du wirst Deine eigenen Antworten finden.

Und deswegen bitte ich Dich genauso darum meinen Schreiberwunsch zu respektieren, wie ich Deinen Leserwunsch respektiere. 😉 Das heißt? Wenn ich von Börse und Wirtschaft berichte oder von Dates mit Frauen, dann bin das noch immer ich. Ob in einer Diät oder nicht. Immer noch ich, die ganze Zeit. Der gleiche Hauptdarsteller. Ich mag mich verändern. Aber das bin immer noch ich. Zu mir gehörte vor ein paar Jahren das Kapitel „wie spreche ich eine Frau an“. Darauf folgte das Kapitel „ich weiß jetzt wie ich eine Frau anspreche“. Danach kam „ich habe schon verdammt viele Frauen angesprochen“. Danach kam „wow, jetzt bin ich in einer Beziehung“. Danach kam „ups, jetzt hat sie mich verlassen“. Ich habe meine Traumfrau gesucht. Und letztlich doch nicht gefunden. Weil ich mich noch nicht gefunden hatte.

Jetzt bin ich erneut auf der Suche. Aber nicht mehr nach einer Traumfrau. Sondern nach Antworten des Lebens, meines Lebens. Da gehören sicherlich wieder viele Basketball-Session dazu (das ist das was ich tue, wenn ich Frauen anspreche und mir dabei viele Körbe einfange!). Viele tolle Begegnungen erlebe. Aber eben nicht nur. Ich mache auch mal eine Diät. Sei es um Körperfett zu reduzieren oder auch eine Dität, um von Frauen und dem Daten Abstand zu gewinnen. Oder versuche dem Finanzmarkt ein paar Euros zu entziehen. Oder mir Gedanken über die Politik zu machen. Manchmal gibt es mehr Dating-Themen und manchmal nicht. Zur Zeit ist mir nicht nach Daten. Tut mir leid, wenn das der Hauptgrund ist, warum Du hier mitliest. Aber ich kann Dir versichern, dass Du wieder mehr auf Deine Kosten kommen wirst. Ganz sicher. Sobald ich wieder da draußen unterwegs bin, in dieser irren Welt. Aber hierfür gibt es kein Drehbuch. Das ist der Preis, den ein Leser zu zahlen bereit sein muss. Dafür erhält er die Exklusivität stets live dabei zu sein. Sowohl an der Börse als auch bei meiner Suche nach der Traumfrau bzw. nach Antworten meines Lebens.

2020-05-14

Shakespear würde hier sagen: „Like oder nicht Like, das ist hier die Frage!“
Ich bin aber nicht Shakespear und deswegen mag das seine Frage sein. Aber es ist nicht meine. Ich suche keine Likes, sondern Antworten in meinem Leben. In meinem Leben. Aber ich nehme Likes natürlich gerne an. Weil auch sie Teil des Lebens sind. Das hier ist die wahrste Teilhabe, die Dir ein Mensch anbieten kann. Du lernst damit den Musiker und Surfer ein großes Stück weit persönlich kennen. Allerdings außerhab seiner Rolle. Du tauchst jetzt in die Gedankenwelt des Schauspielers ein. Der kein Schauspieler mehr ist. Sondern ein Mensch. Ein Schauspieler schauspielert. Er macht das, was der Regisseur möchte. Er ist nur eine bezahlte Marionette. Das hier findet unbezahlt statt. Es kommt, wie gesagt, von Herzen. Frei. Denk darüber nach und finde Deine eigenen Antworten auf all die Fragen. Danke für Deine Treue über die Zeit. Und Du kannst mir sehr gerne Deine Meinung mitteilen. Auch wenn sie hart ist. Vielleicht gerade dann. Aber treu zu sein oder zu bleiben, ist letztlich immer Deine eigene Entscheidung. Und damit auch Deine Entscheidung, welchem Blog Du ein treuer Leser sein möchtest. Und welche Artikel Du toll findest und welche nicht. Und ob Du den Blogger, ganz abseits der Datingwelt, erstmal bei seiner Diät begleitest… 😉

PS: Like oder nicht Like? Licht an oder Licht aus?

Von fettigen Haaren und dicken Bäuchen

Heute geht es mal eher back to the roots! So werde ich berichten über meine menschlichen Beobachtungen aus den letzten Wochen. Es wird wieder einmal schonungslos, hart, offen, aber wie immer höchst fair! Warum kann ich es fair nennen? Weil ich stets pro und kontra abwäge. Es gibt nie nur „so“ oder „so“. Der Kontext entscheidet! Und damit auch die Gültigkeit und Aussagekraft der eigenen Thesen.

Und der Artikel wird nichts mit Corona an sich und auch nichts mit meinen Aktivitäten an den Kapitalmärkten zu tun. Heute kommen also endlich mal auch wieder alle „Stammleser“ auf Ihre Kosten, versprochen. 😉
Wir werden uns also mit Dingen wie Lifestyle und dem eigenen sexuellen Marktwert beschäftigen.

Die Einen so, die Anderen so

Die letzten Wochen bin ich sportlich fleißig wie selten zuvor. Intensives Krafttraining für den Muskelaufbau und relativ viel Cardio für die Gesundheit. In diesen Zeiten ist es nicht nur wichtig nach außen hin Stärke zu zeigen (Stichwort „Fels in der Brandung“!), sondern auch seinen Geist in Balance und Stark zu halten. Cardio ist für den Muskelaufbau eher kontraproduktiv. Aber von allem das absolute Top geht nun einmal nicht, auch wenn ich mir das fast immer wünsche.

Nun, was fällt mir aber die letzten Wochen verstärkt auf? Nicht weil es sich plötzlich geändert haben würde, sondern weil ich einfach darauf achte…? Ich bin zur Zeit bei meinen Eltern und daher in meiner Heimatstadt. Das ist keine Großstadt und wenn ich dort mehrmals pro Woche durch die Stadt spaziere (Seele baumeln lassen) oder auch durch die Gegend jogge, dann treffe ich hin und wieder alte Weggefährten, ehemalige Schulkollegen, Bekannte oder Freunde von früher.

Und was soll ich sagen? Ich bin im Allgemeinen schockiert! Es ist eine Katastrophe! Fast alle sehen aus wie personifizierte Müllhalden. Nicht nur die mir bekannten Menschen von früher, auch die mehrheitlich anderen Menschen, die durch die Stadt schlendern. Am Anständigsten sehen aus meiner Sicht die älteren Menschen aus. Aber die Generation 25 bis 50 ist optisch ein einziges Desaster. Ich kann es leider nicht anders ausdrücken. Die Alten (> 70) sehen zwar anständig aus, wirken dafür aber total verstört und verängstigt. Die tun mir am meisten leid. Besonders wenn ich sie alleine herumalufen sehe. Bei einem Großteil gibt es vermutlich keinen Partner mehr. Das kann man erkennen, finde ich. Aber die Generation (genau genommen sind es ja 2 Generationen) 25 bis 50 ist nur noch hoffnungslos am Ende, so mein Eindruck. Leerer Gesichtsausdruck. Geistig abwesend. Kopf stets gesenkt ins Smartphone. Optische Müllhalden. So hart ist das, ich weiß. Aber es ist wie es ist. Ich habe das nicht erfunden. Ganz im Gegenteil, mit meinem Blog versuche ich einen Gegenpol zu bilden und kämpfe seit Jahren gegen den Wahnsinn an.

Fett in den Haaren, Fett auf den Hüften

Frauen in fettigen Haaren und Männer mit dicken Bäuchen. Ich fahre zur Zeit sehr gerne irgendwo mit dem Auto hin, habe mein Essen dabei oder kaufe mir unterwegs etwas im Supermarkt, entspanne dann bei einem Youtube-Video oder beobachte drum herum die Szenerie, während ich esse. Und wen traf ich jüngst? Einen alten Schulkameraden. Freudestrahlend begrüßte er mich. Und auch ich freute mich gleichfalls. Aber ich war perplex. Er hatte einen Ranzen bekommen, der sein T-Shirt ausfüllte wie das eines Michelin-Männchens. Allerdings nicht an den Armen, sondern nur um die Hüften herum. Ich bin schockiert! Einfach nur schockiert! Wie kann man sich so gehen lassen?

2020-10-05_1

Nicht nur das, auch fast all die anderen Typen da draußen… zerschlissene Hosen… abgetragene und schmutzige Schuhe… viel zu große T-Shirts oder Jacken… Man o man! Und dann haben sie manchmal eine Dame im Arm, die ihnen in nichts nachsteht. Die strahlt regelrecht. Allerdings liegt das nicht an deren Laune, sondern tatsächlich an dem sich in ihren fettigen Haaren reflektierenden Licht.

Frage:
Kann man sich nicht mal die Haare waschen? Wenigstens das? Corona hin oder Corona her. Ja, Corona ist total tödlich. Das wissen wir jetzt alle und glauben auch artig daran. Überall Leichen und so… und deswegen tragen wir ja auch alle artig unseren Maulkorb… bla bla bla… Aber Haare waschen kann man doch trotzdem oder ist jetzt in den Supermärkten außer dem Toilettenpapier überall auch das Shampoo ausgegangen? Außerdem sagen die Wirtschaftsdaten, dass der Onlinehandel derzeit boomt. D.h. Firmen wie Zalando oder Amazon profitieren enorm von dem Irrsinn da draußen. Also müssten die Menschen doch auch „tolle“ Klamotten tragen. Oder nennen wir zumindest „neue“ Klamotten. Aber nein, abgewetzte Schuhe bei den Männern und schlabberige Shirts so weit das Auge reicht. Warum nur? Was zum Teufel bestellen all die Leute bei Amazon und Zalando?! Und alle haben sie ordentlich Speck um die Hüften. Dabei ist der Winter doch vorbei und wir sind keine Tiere im Wald, die sich Fett anfressen müssten. Oder hab ich was verpasst? Zeit aus dem Winterschlaf zu erwachen oder nicht? Besser gar nicht erst hinein geraten… wir sind Menschen… keine Winterschlaf-Tiere.

Also ich kann nur von mir sprechen, was mich antreibt. Was andere Menschen antreibt weiß ich nicht. Ich kann es nur vermuten und kann es nur kurz und knapp ausdrücken: Offensichtlich nichts. Gar nichts. In der Wirtschaft wird von „Zombi-Firmen“ gesprochen, das sind Unternehmen, die eigentlich pleite sind, aber durch staatliche Rettungsmaßnahmen künstlich am Leben gehalten werden (auf Kosten von uns Steuerzahleridioten). Ich stelle auf ganz kleiner Ebene, nämlich durch aufmerksames Spazierengehen, fest, dass das gar nicht unser eigentliches Problem ist. Zombie-Firmen sind ein kleines Übel, gegen diese Zombie-Menschen.

Heute sind das echt harte Worte, ist mir auch klar. Aber Wahrheit ist Wahrheit und es wird nicht weniger wahr wenn ich davor die Augen verschließe. Irgendwie komme ich mir ein wenig verar***t vor, wenn ich mir überlege was für einen Aufwand ich betreibe, um gesund und in Form zu sein. Und wieviele Gedanken ich mir täglich um meine Ernährung mache. Kalorienmengen beachte, auf jegliche Kohlenhydrate verzichte und zwischen 5 bis 6 Sporteinheiten pro Woche durchjage. Dazu unzählige Artikel und Bücher lese und Youtube-Videos schaue. Und mich dennoch pflege. Geduscht bin, gekürzte und saubere Fingernägel habe, perfekt sitzende und saubere Klamotten trage. Wie mache ich das nur, im Gegensatz zu denen?! Und warum komme ich mir verar***t vor? Nicht weil ich mich ins Verhältnis zu den Anderen setze. Andere dürfen nie ein Maßstab für sich selbst sein.

Merke: Es gibt niemals eine Konkurrenz zu Dir (-> „Wo ich bin ist vorne!“)! Verar***t komme ich mir besonders deshalb vor, weil ich ja auch noch einem Job nachgehe. Bei derzeit ca. 10.000.000 (in Worten: 10 Millionen!) Arbeitslosen oder Kurzarbeitern in Deutschland – mit rasch steigender Tendenz ! – gehe ich davon aus, dass viele „der Anderen“ also mindestens 8 Stunden mehr Zeit in 5 Tagen pro Woche haben müssten als ich. Nur wofür?

Oder anders gefragt: Was machen die denn dann den ganzen Tag, wenn die all die Dinge nicht tun, die ich tue? Und nebei bin ich – ganz abgesehen von allem – auch noch zig Stunden am Tag dabei das Börsengeschehen aktiv zu managen. Neben meinem eigentlichen Job, versteht sich!

Frage ans Universum:
Hat mein Tag mehr als 24 Stunden und sind die Tage der Anderen wesentlich kürzer?

Fragen über Fragen. Antworten wird es darauf wie immer nicht geben. Weil sich niemals jemand mit den fettigen Haaren und den dicken Bäuchen klar zu seinem Status bekennen würde. Aus Sicht derer seien ihre Haare natürlich gepflegt und die dicken Bäuche seien gar nicht so schlimm… denn „da gibt es ja noch viel dickere Menschen als mich…„? Kennst Du sicher, diese Sprüche und Wahrnehmungsstörungen. Immer alles schön ins Verhältnis zu anderen setzen, dann fällt das eigene Versagen nicht so ins Gewicht. Wie kleine Kinder, die ihre Augen zu halten und rufen: „Du siehst mich nicht!“. Nur geht es hier nicht um kleine Kinder. Da ist das ja noch total süß, aber bei Erwachsenen? Da ist das einfach nur bitter und sauer.

Es geht auch anders, ganz anders!

Aber eine sehr interessante Beobachtung habe ich auch gemacht. Und das macht mir Mut und treibt mich zusätzlich an, nicht in das selbe Zombie-Loch zu fallen. Ich sehe beim Spazierengehen hin und wieder auch echt stylische Typen. In tollen Klamotten. Letztens bin ich an einem vorbei gelaufen, der hatte nahezu den selben Modestil wie ich. Er trug eine enge schwarze Lederjacke und ein Poloshirt, in Kombination mit einer engen Jeans. Und innerlich freute ich mich, dachte mir: „Endlich mal einer mit Geschmack!“ Er war offensichtlich mit einem Freund unterwegs, sie gingen nebeneinander und unterhielten sich.

Dann wanderte mein Blick einige Meter nach rechts vorne und ich sah zwei verdammt attraktive Frauen. Sehr gepflegt, sportlich, tolle Klamotten, lächelnd, um nicht zu sagen… strahlend. Die Eine lächelte mich an. Ich lächelte natürlich zurück. Und bemerkte, dass die beiden stehen blieben und nach hinten blickten. Ich verstand in diesem Moment, dass die beiden Typen, an denen ich vorbei ging, zu ihnen gehörten. War klar. Und wenn ich jetzt einfach mal Gedankenraten spielen würde, nehme ich an, dass sie sich gefreut hat, außer ihrem Partner auch mal sonst in der Stadt einen Nicht-Zombie sehen zu dürfen. Jemanden der strahlt. Der lächelt. Der gut gekleidet ist usw… Du weißt schon. Ich kann mich irren, klar. Aber ich war ja nicht der Einzige in der Stadt. Und ich sah die beiden Damen sonst niemanden angrinsen. Ganz nach dem (sehr gesunden!) Motto: „Nichtbeachtung schenkt Befreiung.“

Und so oder so ähnlich beobachte ich das die letzten Wochen ständig. Die Erfolgsformel ist recht einfach: Sieht der Typ trainiert und gut gekleidet und gepflegt aus, dann ist die heiße Braut nicht weit entfernt. Meistens läuft sie direkt neben ihm, oft Hand in Hand. Beide strahlen. Wirken glücklich.

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Jetzt kann ich mir aus der ganzen Story selbst eine Frage ableiten, um daraus etwas für mich zu schließen. Und die Frage lautet: Wenn ich mich selbst für einen gepflegten und attraktiven Mann halte, sportlich, gebildet und fleißig bin, warum zum Teufel habe ich dann keine heiße Braut an meiner Seite?

Hier kommt das Fazit an mich selbst

Nun gibt es genau zwei mögliche Antworten:
1. Ich bin weder attraktiv noch gepflegt noch sportlich oder gebildet oder fleißig oder trage anständige Klamotten! Ich leide also an einer maßlosen Selbstüberschätzung und Wahrnehmungsverzerrung.
Oder
2. Ich habe einfach keine Lust auf eine „heiße“ Braut an meiner Seite!

Wenn ich nun ein Influencer wäre, würde ich jetzt sagen: „Schreibt es mir in die Kommentare, was denkt Ihr?!“ Aber ich bin weder Influencer noch bekomme ich viele Kommentare. Also antworte ich stellvertretend für alle gleich selbst. Wie folgt…

Ich kenne meine Antwort auf die Frage. Ob sie jedoch wirklich stimmt und ich nicht doch einfach nur unter einer Wahrnehmungsstörung leide, ist eine andere Frage. Und soll ich Dir etwas sagen? Es spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, was Du selbst über Dich denkst! Alles andere ist nicht real. Mach Dir Deine eigene Realität, es lebt sich darin wesentlich gesünder und macht einfach verdammt viel mehr Spaß!

Heißt das, dass ich nie wieder eine Partnerin möchte? Nein. Sicher nicht. Aber auf absehbare Zeit bin ich raus aus dem Datingmarkt. So einfach ist das. Ich überlasse den Markt der Menschen mit den dicken Bäuchen und den fettigen Haaren lieber sich selbst. Vielleicht stolpert mir zufällig mal wieder eine attraktive Frau über die Füße, dann spreche ich sie schon an. Keine Sorge. Aber mehr ist mir das Thema nicht mehr Wert. Liebe ist die schönste Nebensache der Welt, könnte man sagen. Aber mehr auch nicht. Mehr auch nicht! Danke.

PS: Ich habe die Woche mal wieder beruflich bedingt mit Fr. Distanz telefoniert. Sie hat nun einen Partner, hat sie mir freudestrahlend erzählt. Und sie sei happy darüber, dass mir „das nichts ausmache“. Ich musste laut lachen dabei und sagte ihr: „Ganz ehrlich, das Letzte, worauf ich momentan Lust hätte, ist eine Partnerin!“ Innerlich dachte ich mir nur: „Was mir derzeit alles entgehen würde, wenn ich ständig irgendwen daten müsste?!“ Irre. Und mein zweiter Gedanke war, dass ich froh bin, dass sie nun „gut weiter“ ist. Hahaha. Das Leben ist einfach geil! 🙂

PPS: Mal angenommen, ich würde unter keinen Wahrnehmungsstörungen leiden und wäre tatsächlich einigermaßen trainiert, fleißig, attraktiv, gut gekleidet, sportlich, gebildet und kein armer Schlucker… nur mal angenommen… für einen kurzen Moment… okay? Komm bitte kurz mit auf meinen Gedankengang, ich lade Dich ein… Wäre das dann nicht so als würde man einen Ferrari das ganze Jahr nur in der Garage stehen lassen und täglich fein polieren, ohne ihn je zu fahren? Wäre es keine reine Verschwendung? Ich sehe es anders. Ich betrachte das eher wie den Umgang mit einem Mercedes Benz SL 300 „Flügeltürer“ von 1954. Wenn Du einen Wagen in der Garage hast und damit möglichst wenige Kilometer auf den Tacho jagst, dann passiert mit seinem Wert, oft erst nach vielen Jahren, über all die Zeit was? Er steigt. Du kannst natürlich auch alle Teile einfach plump verschleißen und dem Ding unnötig viele Kilometer drauf ballern. Und von Partnerin zu Partnerin wechseln. Aber ich hebe mir die Kilometer lieber auf. Für eine Frau, bei der es sich wieder lohnt. Die Beziehungsuhr kann man lange aufziehen. Aber auch da ist es wie mit jeder Schraube: „Nach fest kommt ab!“ Und ich schone meine ganz persönliche Beziehungsuhr lieber. Und auch außerhalb jeder Beziehung verschleißen andere Menschen einen selbst permanent. Nimmt man nicht so wahr, ist aber so. Auch Fr. Respektina, eine mehrmonatige Geschichte vor kurzem, war so ein Fall. Wir arbeiten uns an anderen Menschen immer ab, so sehr sie uns auch bisweilen Positives ins Leben bringen mögen. Wir sollten das nie vergessen. Wir verschleißen eineinander stets. So ist das Leben. Das kostet letztlich viele Nerven, ohne echten Mehrwert. Und wenn es nur die eigene Lebenszeit ist, die es kostet. Das Kostbarste also. Und deswegen poliere ich den Flügeltürer täglich nur und fahre erst dann wieder damit raus, wenn es sich für mich lohnt. Derzeit lohnen sich andere Dinge mehr für mich. Es ist schön, einen 1954er Flügeltürer in der Garage zu haben. Und die Zeit wird kommen, wo sich ein Ausritt dafür lohnt. Wieviele 54er Flügeltürer gibt es denn noch auf der Welt, in gutem Zustand? Es ist eine Rarität. Denk gerne kurz darüber nach. Und bis zu dem Zeitpunkt, an dem es sich für mich wieder einmal lohnt, den Wagen über deutschlands Straßen zu fahren… freue ich mich inzwischen über die viele wundervolle Zeit, die ich mir selbst für mich nehme. In dem Wissen, dass es sowieso niemals eine Konkurrenz gibt.

8 Wochen gegen ein Jahr

Das wird heute ein Artikel anderer Art. Einer mit vielen Zitaten. Zitate von – aus meiner Sicht – großartigen Denkern. Echten Vorbildern. Echten Lehrern. Ich werde etwas weniger als gewohnt von mir selbst berichten, sondern eher Zitate aufgreifen und kommentieren. Weil ich einfach keine große Lust darauf habe viel eigenen Stoff zu schreiben. Bzw. überhaupt zu schreiben. Der Vollständigkeit halber tue ich es trotzdem. Lust ist ein Luxus der keinen Erfolg verschafft. Nur Gewohnheiten vermögen das zu leisten. Also mache ich einen Artikel aus Gewohnheit. Und vor allem zur Selbstreflexion. Und zur Dokumentation. Immerhin ist das eine Art Tagebuch für mich. Jeder Marketing- und Gehirnwäscheexperte (im Grunde ist beides dasselbe, denn Marketing = Gehirnwäsche = betreutes Denken!) würde mich dafür lynchen, einen Artikel damit zu beginnen, dass ich erkläre in Wahrheit keine Lust darauf zu haben, diesen Artikel zu schreiben. Mir egal. Ich habe keine Lust und schreibe trotzdem. Gewohnheit schafft Erfolg.

„Was habe ich davon?“

Die letzten 2 1/2 Wochen hatte ich mir oft überlegt, ob ich mal wieder etwas zum Besten geben sollte. Es passiert so viel zur Zeit. Wirtschaftlich und politisch. Und bei jedem aufkommenden Gedanken an einen potentiellen neuen Artikel habe ich mich dann doch immer wieder bewusst dagegen entschieden. Die Frage, die ich mir gestellt habe, war stets: „Was habe ich davon?“ Und ich muss es sagen wie es ist: Derzeit nichts. Was bringt mir das Schreiben vieler neuer Artikel? Derzeit nichts. Einfach nichts. Ich hätte viel zu sagen. Und viel, das anderen Menschen hilfreich sein könnte, wenn sie es zuließen. Aber wozu? Kommentare sind rar. Sowohl im Blog – nicht verwunderlich bei so wenigen Followern 😉 – aber auch aus dem privaten Umfeld.

Ich bekomme weiterhin Anrufe und Anfragen zum Thema Geld und Geldanlage. Das ja. Aber ohne Bezug zu diesem Blog. Die meisten Menschen aus meinem Privatleben kennen diesen Blog gar nicht. Ein bisschen Abstand schadet da nicht. Manches ist mir zu privat und das ist gut so. Aber die Frage nach dem „was habe ich davon?“ stelle ich für mich umso stärker in Anbetracht der Resonanz auf meine Artikel in den Vordergrund. Ich bin ja ein Mensch, natürlich tue ich das. Ich schreibe für mich, klar. Aber ich schreibe nicht nur für mich. Und wenn die Resonanz auf mein Bemühen größtenteils ausbleibt oder gar negativer Art ist, dann stelle ich mir gerne die Anschlussfrage: „Ist die (egal ob negative oder ausbleibende) Resonanz inhaltlich fundiert oder unreflektiert?“

Unreflektiert ist dabei noch ein Kompliment! Und ich merkte es in unzähligen Gesprächen zuletzt. Die meisten Menschen sind anstregend für mich. Nicht weil sie nichts wissen. Was abgesehen davon aber tatsächlich auch so ist. Aber wer weiß schon was. Sie sind für mich auch nicht alleine deshalb anstrengend, weil sie nicht denken könnten. Sondern weil sie sich selbst geistige Maulkörbe verpassen und es ihnen aus meiner Sicht noch immer viel zu gut geht. Die Gesellschaft lehnt nach wie vor zum größten Teil jegliches Hinterfragen ab. Schlimmerweise selbst dann, wenn man ihr auf einem Silbertablett Hinweise präsentiert, die sie nur aufzugreifen braucht. Aber so ist das nun einmal. Damit muss ich leben. Menschen gehen dann auf die Straße, wenn sie nichts mehr zu (fr)essen haben. Vorher offenbar nicht. Kerker ist die neue Freiheit. Freiwillig. Botschaft an mich selbst, um es positiv zu formulieren: Sei zufrieden mit der Welt wie sie ist, es gibt nur diese eine.

Einstein sagte einmal: „Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten“. Das ist einer der Gründe, warum ich mich in den letzten Wochen auch insgesamt sehr zurückgezogen habe. Corona geht mir am Allerwertesten vorbei. Und ich fühle mich sicher nicht einsam. Auch ganz ohne Partnerin. Ich weiß meist abends nicht wo mir der Kopf steht, so viel habe ich zu tun. Weil ich es möchte. Wieso sollte ich also meine Zeit mit sinnlosen elendigen Diskussionen oder Menschen verbringen wollen, die einfach anstrengend sind? Ich merkte das zuletzt in unzähligen Telefonaten und Chats. Corona erlaubt ja kaum mehr persönlichen Kontakt. Aber ich war immer wieder verwundert. Auch über die Rückmeldungen zu meinen Artikeln in den letzten Wochen (aus dem privaten Umfeld meine ich, hier im Blog gibt es ja seit Wochen keine mehr). Deswegen ist mir in letzter Zeit gedanklich mehr danach mir ein Segelboot zu schnappen und alleine um die Welt zu segeln. Für ganz lange Zeit. Corona ist mir egal. Und wenn sie wieder alle Bars und Clubs aufsperren würden, mir ist trotzdem mehr nach Alleinesein auf einem Boot. Freiheit ist mir wichtiger als Unterhaltung. Freiheit ist mir wichtiger als Kurven und Rundungen.

Im Grunde genommen habe ich nicht viel von den meisten Gesprächen im Alltag. Und auch nicht mehr sehr viel von meinen Artikeln in diesem Blog. Inzwischen nicht mehr. Und das ist auch gut so. Der Blog hat(te) seine Berechtigung für mich. Und der Sinn hat sich erfüllt. Ich bin nun bei mir. Und auch das ist gut so. Da ich ein Mensch bin, der kontrovers denkt… um nicht zu sagen überhaupt selbst denken kann… stoße ich zwangsläufig regelmäßig an. Überall. Man könnte es sich einfacher machen. Ich könnte es mir einfacher machen. Und tolle Kommentare einsammeln. Fishing for compliments ist so einfach. Ein paar schöne Katzenbilder. Ein paar nette Sprüche darunter. Fertig ist der Eintopf. Ein paar hundert Follower mehr in wenigen Wochen? Das wäre keine Challenge für mich. Echt nicht. Ich müsste nur den selben schwachsinnigen aalglatten Rotz von mir geben, den Du jeden Tag in der Presse liest und den Dir jeden Tag jeder 08/15-Mitbürger entgegnet. Das ist so einfach. Zeitung aufschlagen. Lesen. Wiederkauen. Fertig.

Die Sache mit den 95%

Das ist nicht mein Weg. Ich bin keine Kuh. Ich kann selbst denken, wie gesagt. Und die einzige Frage, die Du Dir irgendwann einmal im Leben stellen solltest, ist diese: „Ich schaue mir die Gesellschaft an und sehe ca. 95% der Menschen, die alle mehr oder weniger dem selben Alltag nachgehen. Wie Kühe, die nur auf ihre Schlachtung warten. Möchte ich so sein wie 95%?“

Ja? Okay. Schön für Dich.

Nein? Okay. Sehr gut! Dann aufgehts! In die Hände spucken und stell Dir die nächsten Fragen: „Welche Gewohnheiten machen diese 95% der Menschen zu eben diesen 95% der Menschen? Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen den Menschen in dieser Masse?“ Das ist spannend. Sie lesen die gleichen Zeitungen (Lügenpresse). Sie wählen die selben Parteien (alle korrupt, von links bis rechts, von vorne bis hinten, von oben bis unten!). Sie (fr)essen denselben ungesunden Fraß. Sie fahren an die selben Orte in den Urlaub, um sich dann in einer Schlage anzustellen. Sie hören auf die selben Einflüsterer. Sie werden geplagt von den selben Ängsten. Von morgens bis abends. Angst, Angst, Angst. Jobangst. Ansprechangst (das ist das, wenn Du eine attraktive Frau siehst und Dich nicht traust sie anzusprechen). Und so weiter und so weiter. Die Masse verhält sich heute so wie gestern. Und morgen so wie vor 10 Jahren. Will ich so leben (müssen)? Will ich so sein (müssen)? Will ich ein Leben führen, bei dem jeder Einbrecher auf die Minute genau weiß wann ich aufstehe, das Licht anschalten werde, aus dem Haus gehe und wieder zurück komme? Ich gehe aus dem Haus weil mein Chef mich ruf. Und komme zurück, wenn er das Tor des Zwingers wieder aufsperrt. Will ich das? No fu**ing way!

Ich also nicht. Du?

Vielleicht mal ein paar Zitate, die mir die letzten Wochen so über den Weg gelaufen sind. Ich lese ja sehr viel, wie Du weißt. Und ich beschäftige mich weitestgehend nur mit Menschen, von denen ich lernen kann. Das sind nicht die 95%. Nicht mal die restlichen 5%. Ich orientiere mich an 0,0001% von 100%, so gut es nur geht. Dabei lasse ich alles zu. Jede Denkrichtung. Egal aus welchem Themengebiet. Hauptsache ich kann wachsen und erfahre etwas, das mich inspiriert. Ken Jebsen sagt immer: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!“ Und deswegen lese ich die Bücher dieser – für mich – 0,0001%. Verfolge deren Leben. Schaue deren Vorträge. Besuche deren Veranstaltungen. Weil sie mich inspirieren. Und eines der besten Zitate aus meiner letzten Zeit ist: „Ich wache nicht jeden Morgen auf, um ein durchschnittliches Leben zu führen.“ Danke Bodo.

Und dann schließe ich direkt das nächste Zitat an: „Eine Kuh kann man lange melken, aber nur einmal schlachten. Reiche Menschen sammeln kühe, arme Menschen schlachten Kühe.“ Ich lasse das einfach mal so stehen. Der Kreis schließt sich dann am Ende des Artikels schon von alleine.

Und dann ist da dieses hier: „Umso mehr Du beginnst, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen und sie zu lieben, desto weniger wirst Du die Bestätigung anderer Menschen brauchen! Deshalb frage Dich nicht, was andere davon halten werden, sondern ob es Dich glücklich macht!“

Und deshalb steht das hier eigentlich genau sinnbildlich für meine Einleitung: „Hör auf, Menschen mehr zu sagen, als sie wissen müssen.“ Das ist wohl ein Punkt, an dem ich wirklich an mir arbeiten muss. Um in die Stille zu kommen. Ich tue mir zunehmend schwer damit, wenn mein Gegenüber kein Interesse hat, sich weiter zu entwickeln. Und versuche immer aus tiefem Herzen einen Anstoß auf einen guten Weg zu geben. Aber in 99,9% der Fälle verhallt das. Das raubt wirklich Energie. Beides übrigens. Mein Versuch zuerst. Die Blockade meines Gegenübers anschließend. Stattdessen einfach still zu sein würde mir besser tun. Deswegen schreibe ich inzwischen auch wieder seltener. Du eröffnest auch kein Theater und führst jeden Tag auf der Bühne lange und mit viel Schweiß und Engagement einstudierte Werke auf, wenn niemand im Publikum sitzt. Oder? Aber nur weil ich die Werke nicht mehr aufführe, heißt das nicht, dass ich sie nicht dennoch einstudiere. Aber ich brauche das Theater nicht. Ich kann für mich alleine schwitzen und studieren.

Deine eigene Show, mit Rückenwind

Auf der anderen Seite denke ich mir dann immer: „Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Dummen die Welt.“ Auch ein Zitat, das mir zuletzt über den Weg lief. Und das ist mein Problem. Wir Wenigen leiden unter der Dummheit aller anderen. Wir leiden unter deren Wahlentscheidungen. Wir leiden unter deren wirtschaftlicher Ungebildetheit. Wir leiden unter deren Ignoranz und Faulheit. Teilweise sogar unter deren Faschismus. Egal ob Öko-Faschismus oder Impf-Faschismus, Atemmasken-Fachismus oder Diesel-Faschismus oder Plastiktüten-Faschismus. Verbot über Verbot. Wahnsinn! Alles steuert gerade auf das Enspiel zwischen einem Giftcocktail aus Sozialismus und Diktatur zu. Nicht erst seit 2015. Schon viel länger. Es beschleunigt sich gerade nur. Und deswegen kannst Du das auch langsam bemerken, auch wenn Du Dir die Augen zu hältst. Denn wenn man Dich gerade zwingt Dir im wahrsten Sinne einen Maulkorb um den Mund zu binden, dann… ja spätestens dann merkst Du es. Und die, die es schon immer bemerkten und für eine Änderung eingestanden sind? Wir sind eben nur 5%. Das ist das Problem!

Und da passt auch dieses Zitat wie kein zweites: „Glaubst Du, dass die Menschen grundsätzlich gut oder böse sind? Dumm. Grundsätzlich dumm.“

Kommen wir langsam mit diesem Artikel also auf die Kurve Richtung Ziel… in Richtung Ausweg… in Richtung Lösung…

Darum passt das hier zu meiner Devise wie die Faust aufs Auge: „Work Life Balance ist das Schlagwort der zukünftigen Mittelschicht, um ihr Leben mit Leasing-Audi und Eigenheim auf Pump noch rechtfertigen zu können.“ Danke Gerald. Und von ihm ist auch: „Vor allem wenn die Mehrheit der Leute wie die kopflosen Hühner panisch im Kreis rennt, heißt es für einen Investor stay rational & stay cool“. Danke auch dafür. Und genau das ist die letzten Wochen passiert und passiert noch heute. Die Leute sind noch immer völlig im Corona Fake-Virus Wahn und taumeln immer noch von links nach rechts. 95% sind eben 95%. Nie gelernt selbst zu denken. Nie gelernt selbst Fakten zu checken.

Der hier ist ebenfalls ein Augenöffner, wenn Du es zulässt: „Die meisten Menschen scheitern im Leben nicht, weil sie zu hoch zielen und verfehlen, sondern weil sie zu niedrig zielen und treffen.“

Und deswegen gilt für mich: „Wenn Du das Gefühl einer Zielscheibe auf Deinem Rücken hast, dann liegt das wahrscheinlich daran, weil Du in Führung liegst. Lass Dich nicht verunsichern, gib weiter Vollgas.“ Danke Julian.

Und genau das tue ich. Ich mache weiter fleißig Sport. Ich bin weiter fleißig draußen unterwegs und genieße die Sonne (Vitamin D!). Oft schnappe ich mir mein Auto – das gerade wieder frisch TÜV bekommen hat und jetzt stramm auf die 30 zu geht -, hole mir irgendwo etwas zu essen, setze mich wieder ins Auto und höre mir Youtube-Vorträge an oder setze mich irgendwohin und lese ein Buch. Und wenn ich all diese wundervollen Dinge nicht tue, dann sitze ich am PC und verfolge das Weltgeschehen und versuche einigermaßen gestärkt finanziell durch diesen Wahnsinn durch zu kommen. Und zu den 5% zu gehören. Nicht zu den 95%, die geschlachtet werden wie Kühe. Und völlig idiotischerweise dabei auch noch ihrem Schlachter applaudieren. Es wäre so als wenn Du als Frau nach einer Vergewaltigung Deinem Peiniger auch Danke sagen würdest. Danke? Nein Danke!

Analysiere jeden Fehler, lerne daraus! Mach es besser!

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend für mich, in der Tat. Ich saß teilweise mehr als 10 Stunden täglich vor dem Rechner. Blinkende Bildschirme. Die Börse ist irre volatil die letzten Wochen. Kurse rauf. Kurse runter. Und wieder rauf. Und wieder runter. In einem Affentempo. Und das aktiv zu verfolgen kostet Energie. Jedenfalls wenn Du da gut durch kommen möchtest. Ich habe leider einige Euros liegen lassen müssen, aufgrund von ein paar getroffenen Fehlentscheidungen. Hauptsächlich mentale Fehler. Aber ich sehe jeden Misserfolg als Chance weiter daraus zu lernen. So intensives Trading ist auch für mich neu. Mein Tradingdepot habe ich in dieser Intensität erst Anfang letzten Jahres gestartet. Größtenteils war ich bisher eher passiver Investor. Inzwischen habe ich – aufgrund der irren wirtschaftlichen Situation das Investieren größtenteils angehalten und mich stattdessen mehr aufs Traden fokussiert. Denn in diesem Marktumfeld Geld langfristig long-only in Aktien zu bunkern halte ich für waghalsig bis bekloppt!

D.h. ich habe Kapital aus allen möglichen Anlagen abgezogen und große Teile ins Tradingdepot verlagert. Auf die genauen Zahlen kommt es mir hier nicht an, das tut letztlich nichts zur Sache. Jeder sollte auf seinen eigenen Kontoauszug blicken und damit das Beste anstellen. Aber da es mich auch interessieren würde, wenn ich einen Blog von jemandem lese, um welche Größenordnung es denn überhaupt geht… nenne ich eine ungefähre Hausnummer… denn ansonsten könnte ich als Leser nicht ansatzweise den Stand meines Gegenübers einschätzen und das Potential dessen, was ich möglicherweise von demjenigen lernen kann. Schließlich sollte man sich immer nach oben orientieren, anstatt nach unten zu spucken. Und wenn man zumindest rasch erkennen kann, dass das Gegenüber auch nicht weiter als man selbst in einer Sache ist, spart das einem viel Zeit. Es geht mir also wieder einmal nicht um mich dabei, wenn Du verstehst wie ich meine.

Ich habe mir deshalb vorhin einen aktuellen Depotauszug herausgelassen und in Excel analysiert. Seit 01.01. diesen Jahres liegt mein Handelsvolumen über alle bisherigen abgeschlossenen Trades bei ca. dem Preis eines neuen Ferraris, wie er frisch aus dem Werk kommt. Aber Handeslvolumen ist nicht Gewinn. Handelsvolumen ist Umsatz. Ich kann mir also davon keinen Ferrari kaufen. Aber es gibt einen Eindruck dessen, in welcher Größenordnung ich trade. Und da habe ich Leerverkäufe genauso mit einrechnet wie Käufe. Aktuell habe ich 52 offene Positionen in meinem Depot. Das ist ziemlich bunt gemischt. Aktien, Rohstoffe, Anleihen. Also im Prinzip verwalte ich meinen eigenen Fonds, kann man sagen. Macht mir wesentlich mehr Freude als mein eigentlicher Job. Und wenn ich das mit der Performance der meisten bekannten Fondsmanager aus TV und der Presse vergleiche, habe ich eine herausragende Leistung abgeliefert. Die Performance meines Depots liegt nicht nur aktuell – sondern lag selbst im Tiefpunkt des Börsencrashs – gegenüber mehr als 95% der aktiven und passiven Fonds weit vorne. Vielleicht sogar gegenüber mehr als 99% der Fonds, keine Ahnung. Und das, obwohl ich kein dekorierter Fondsmanager bin, aber im Gegensatz zu jenen Herren zu 100% für mein Kapital hafte. Und nicht wie die (oder wie die nicht weniger lumpigen Bankverkäufer) das Geld anderer Menschen Gassi führe (jedenfalls nicht ohne dafür zu haften) und dafür auch noch Geld kassiere, selbst wenn ich das Geld meines Herrchens verzocke. Denk mal darüber nach, falls Du Dein Geld anderen Menschen anvertraust. Das gehört sich nicht. Du vertraust Deinen Partner auch nicht einem anderen Menschen an und sagst: „Hier mach mal!“ Oder doch?! Geld gehört in die eigenen Hände. Nicht in die Hände von Menschen mit Anzügen, denen das Hemd zu groß ist. Und die nichts können außer heiße Luft für viel Geld verkaufen.

Meine Performance ist trotz ein paar echter derb blöder Fehlentscheidungen (ausnahmslos handwerkliche Fehler!) dennoch sehr zufriedenstellend. Mein Depot ist wieder auf einem Allzeithoch. Nicht nur ein bisschen. Ordentlich über dem Stand von vor dem Corona-Fake-Virus. Trotz der Delle, die mir der Fake-Schwachsinn kurzzeitig ins Depot riss. Der Wertzuwachs meines Tradingdepots seit Beginn der Corona Virus (Fake-)Krise liegt inzwischen höher als der Wertzuwachs aus dem gesamten davor liegenden Jahr. Anders gesagt: 8 Wochen gegen ein Jahr. Oder einfacher ausgedrückt: Ich konnte meinen bisherigen Gewinn in 8 Wochen mehr als verdoppeln. Und das hat mit zocken nichts zu tun. Striktes Risikomanagement, klare Positionsgrößen, klare Einstiege und Ausstiege. Klare Stopps.

Und damit bin ich – trotz aller Fehlgriffe (die definitiv vermeidbar waren und die Performance nochmal ganz anders angeschoben hätten!) – absolut zufrieden. Der Dow Jones liegt noch immer 20% unter seinem Allzeithoch. Mein Depot hat hingegen ein paar Prozent zugelegt. Bis jetzt. Und von der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Deswegen ist jetzt auch kein Grund nachzulassen oder sich auszuruhen. Jeder Moment ist ein neuer Moment. Und das Feuer brennt. Mein Feuer jedenfalls. Ich hoffe Deines auch! Nutze die Zeit. So eine Zeit wie jetzt bekommen wir nie wieder. Es gibt einzigartige Investmentchancen und man kann dem ganzen Mist, der derzeit geschieht, tatenlos zusehen oder versuchen hier bestmöglich durch zu kommen. Und „bestmöglich“ heißt BESTmöglich und nicht bestMÖGLICH. Es ist eine Frage Deines Fokusses.

Abschließen möchte ich nochmal mit einem Zitat von Bodo Schäfer: „Ich kann es tun. Ich verdiene es. Ich werde es bekommen. Ende der Geschichte!“

2020-04-24

PS: Derzeit beschäftige ich mich abseits der Börse und des Sports mit Dr. Joe Dispenza. Vielleicht kennst Du ihn? Falls nicht, es geht um Quantenphysik. Hochspannend. Habe ich vor kurzem empfohlen bekommen. Vielleicht eine der besten Empfehlungen, die mir jemand in den letzten 12 Monaten gab. Und das, obwohhl oder gerade weil sie nichts mit der Börse zu tun hat. Sie kam von einem Physiotherapeuten, bei dem ich für ein paar Wochen war (mal wieder muskuläre Schulterprobleme gehabt). Im Prinzip geht das in die Richtung Eckhart Tolle, allerdings eine andere Nummer und ein anderer Ansatz. Da arbeite ich mich gerade ein. Ich stehe am Anfang dieser Reise. Wie auch insgesamt in meinem Leben… immer.

PPS: Tut mir leid, immer noch keine neuen Frauen- oder Datinggeschichten… Aber ich vermisse sie auch keineswegs. Eine Partnerin wäre für mich im Moment wie ein Anker. Aber ein ganz mieser, der mich nur unnötig an meinem aktuellen Standpunkt festhalten würde. Wieder viel Blabla warum ich so sparsam sei, wieder der innerliche Druck Geld für Rotz ausgeben zu müssen… Keine Rundungen und keine Kurven inspirieren mich derzeit mehr als die Charts, die auf meinen Monitoren blinken. Und nach mehr als nur nach Kurven und Rundungen würde ich außerhalb der Welt meiner Monitore sowieso keine Ausschau halten. Nicht weil ich so oberflächlich geworden wäre. Sondern weil es in der heutigen Zeit völlig irre wäre anzunehmen, dass man so etwas wie echte Liebe wirklich finden kann, wenn man danach sucht. Das haben mich die letzten Jahre genug gelehrt. Wenn etwas kommt, kommt es. Aber suchen werde ich danach nicht mehr. Suchen und finden kannst Du Kurven und Rundungen. An der Börse genauso wie auf der Straße oder in Clubs und Bars. Wir leben in einer Streaming-Gesellschaft, wie ich schon öfter schrieb. Ausleihen, benutzen, auspressen und zurück zu Amazon damit. Nicht meine Art. Aber so machen das alle. Nicht wahr? Traurig! Aber Realität. Und ich mache leider nicht die Regeln, sonst könnte ich etwas daran ändern. Nur eines sage ich klar: Ich bin weder die Kuh, die geschlachtet werden will noch erstrecht die, die geschlachtet wird. Und noch weniger werde ich dafür danke sagen. „Der Himmel muss warten“, würde Sido sagen.

Chapeau! Ein bisschen ABC!

Anstatt die Welt zukünftig mit irgendwelchen teuflischen Stoffen zu impfen (WHO, Bill Gates Foundation), sollten alle Menschen dieser Erde mit diesem Video geimpft werden.

2020-04-05

Chapeau und danke Andreas Popp!

Andreas Popp ist einer der brilliantesten Denker der Neuzeit. Und alles was ich die letzten Wochen zu dem Thema geschrieben habe, ist hier in dem Video auf ausgezeichnete Weise zusammengefasst. Es gibt also Menschen, die Dinge noch prägnanter beschreiben können als ich! 😉

Wenn Du das hier verstanden hast, dann werden Dir Ursache, Problem und Lösung der gesamten Veranstaltung klar. Wenn Du das hingegen nicht verstehst oder nicht verstehen möchtest, dann wird Dir nicht zu helfen sein.

Ich empfehle die Wissensmanufaktur seit Jahren, allerdings habe ich in meinem Umfeld immer festgestellt, dass deren Publikationen kaum Anklang finden. Selbst in meinem direkten Freundeskreis. Schade, aber so ist es leider. Du weißt ja: Nicht mein Problem. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Aber ich gebe zumindest mein Bestes und verlinke hier – gerade in diesen Tagen – das Beste, was Dir hilfreich sein kann. Auch ganz ohne Danke.

Corona Virus – Aus dem Innenleben eines Traders

Hallo Welt!

Heute gibt es von mir vergleichweise nur wenig Schelte für all diejenigen, die diesen ganzen Corona Schwachsinn glauben. Es soll hier heute eher um die Positiv-Denker gehen. Falls Du aber zu dieser traurigen, aber überwältigenden Mehrheit der Menschen gehörst, die an die Allmacht des heiligen Corona-Gottes glauben, dann lass mich Dir ein paar Dich bestätigende Worte sagen: Glaub weiter an all das Zeug aus den Propagandamedien! Nur zu! Mach weiter so. Bravo. Applaus, Applaus. Mach Dich selbst richtig fertig. Mach Dir selbst Angst. Nein, mach am Besten auch Deinem gesamten Umfeld Angst! Sei traurig. Zittere. Trage einen Mundschutz. Verkriech Dich in Deinen Käfig, genannt Wohnung. Sperre unbedingt von innen zu! Erzähle allen davon, dass die Welt untergehen wird. Dass Millionen sterben werden. Dass die Krankenhäuser aus allen Nähten platzen (auch wenn das Gegenteil gerade der Fall ist). Erzähle allen davon! Verbreite Miesepeterstimmung! Das kann der Deutsche gut, Miesepeter spielen! Sei deutsch! Schrei nach mehr frewilliger Freiheitsberaubung durch die Regierung. Rufe ganz laut nach der uns alle rettenden Impfung (Bill Gates ist unser Retter)! Bettel weiter darum, dass sie auch Dir Deinen Job wegnehmen. Freu Dich auf die Kurzarbeit. Und danach direkt auf die Arbeitslosigkeit. Und auf die kommende Inflation! Backe einen Kuchen, um das gebührend zu feiern! Auch wenn Du alleine feiern musst, weil die anderen sich ja auch alle zu Hause eingesperrt haben. Aber denk dabei auch an die Kerzen darauf! Das gibt ein tolles Fest!

So. Genug Bestätigung für all die Schlafschafe und Lemminge da draußen. Ab jetzt geht es wieder wie gewohnt weiter für Klardenker, Selbstdenker und nicht-manipulierbare Menschen… und die, die es noch werden wollen! Der Weg ist das Ziel!

Ich will mich heute mit dem dämlich langweiligen Corona Virus gar nicht weiter beschäftigen, jedenfalls nicht direkt. *gähn* Vielmehr will ich ein wenig darüber berichten, was ich so tue. Den lieben langen Tag. Die letzten Tage. Denn der letzte Artikel ist nun auch schon wieder eine Woche her. Dazwischen ist ja auch etwas passiert, jedenfalls bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Und ich hoffe, dass es positive Dinge waren. Idealerweise hast Du Dir Zeit genommen für Dich. Sinnvolle Zeit. Qualitätszeit. Lesen, bilden, Sport. So etwas. Falls Du einen Partner hast… dann auch dafür. Oder für die Kinder.

Ich habe wie immer Sport getrieben und war oft spazieren, bei diesen endlich wärmeren Temperaturen. Wie immer habe ich fleißig gearbeitet. Derzeit aus dem Home Office. Corona sei es gedankt. Es ist ja nicht alles schlecht. Corona bringt uns Home Office. Immerhin. Wenigstens irgendwas. Ich habe derzeit ja zwei Jobs. Der eine ist der normale, der zweite dreht sich um mein Depot und das Börsengeschehen. Und um den zweiten Job soll es hier heute auch gehen. Weniger um Details, mehr um den Kontext.

Zwischenzeitlich war es vor ein paar Wochen tatsächlich etwas unschön, ich musste relativ starke Verluste hinnehmen. Weil ich – wie fast alle – auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Wie viele Anleger und Investoren, bei diesem Marktgeschehen. Zwar hatte ich sicherlich nicht so starke Verluste wie viele andere in ihren Depots, aber doch einen kurzen scharfen Einschnitt. Panik breitete sich aus. Nicht in mir. Aber drum herum. Ich hatte ja schon darüber geschrieben, dass mich täglich mehrere Leute kontaktierten und um Anlageempfehlungen oder Ratschläge fragten. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Panik darfst Du auch nicht haben, wenn die schönste Frau der Welt vor Dir steht. Es muss ihr eine Ehre sein, dass sie ihre Zeit mit Dir verbringen darf. Und es muss Dir eine Ehre sein herauszufinden, ob Du Deine weiterhin mit ihr verbringen möchtest. Panik katapultiert Dich direkt ins aus. Das gilt beim Dating wie an der Börse.

Rationalität war also gefragt. Das Depot analysieren. Den Markt beobachten. Meldungen checken. Ich hatte mich die Wochen zuvor schon auf den Corona Virus konzentriert und täglich stundenlang Nachrichten gelesen. Weil mich das Weltgeschehen interessiert. Allerdings hatte ich meinen Schwerpunkt falsch gesetzt. Ich hatte mir zu wenige Gedanken um die möglichen Auswirkungen an den Aktien- und Rohstoffmärkten gemacht. Mein Depot war auf seinem Allzeithoch, was üblich ist, wenn auch die Märkte am Allzeithoch sind. Aber ich hatte zu wenige Absicherungspositionen im Markt. Das sind solche Positionen, die gegen Kursverfall schützen. Dass mein Depot vor dem Crash am Allzeithoch war, sollte ja nicht ungewöhnlich sein, denn sonst hätte man ja etwas falsch gemacht. Wenn alles am Höchststand ist, sollte auch das eigene Depot am Allzeithoch oder zumindest nahe daran sein. Aber merke: Je höher die Aktienmärkte steigen, desto größer sollte die eigene Cash-Quote sein (= Aktien verkaufen)! Deswegen habe ich die letzten Monate den größten Teil eben gerade nicht in Aktien investiert.

Und dann kam in wenigen Tagen eine harte Korrektur. Besser gesagt ein knüppeldicker Crash. Bzw. der Beginn dessen. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe die Stimmung analysiert, nachdem ich zwischenzeitlich doch einige Prozente im Minus war. Nochmal, meine temporären Verluste waren bei weitem niedriger als die des Gesamtmarktes. Aber sie tun mir weh. Denn jeder verlorene Euro kostet wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die ich durch noch längeres Schuften für fremde Menschen in der Zukunft weiterhin würde aufbringen müssen. Du kennst ja mein Prinzip: Reich werden sollte kein Selbstzweck sein, sondern nur dazu dienen, irgendwelchen Pseudo-Chefs nicht weiter in den Hintern kriechen zu müssen. Deswegen ist es wichtiger keinen Euro zu verlieren, als viele Euros zu gewinnen. Reich wird man nicht durch Gewinne, sondern dadurch, dass man keine Verluste macht. Das habe nicht ich erfunden, sondern das sagen Milliardäre. Verlustvermeidung ist der Schlüssel. Das ist an der Stelle tatsächlich etwas anders als beim Dating. Da kann man nicht verlieren. Nur lernen. Aber das ist vermutlich auch der einzige große Unterschied.

Nun, die Analyse musste kurz und knackig erfolgen. Denn die Verluste türmten sich von Handelstag zu Handelstag und sogar von Stunde zu Stunde. Dann zog ich die Reißleine. Ich analysierte also einerseits die Stimmung. Wofür auch mein Blog hier ein guter Indikator war. Warum, will ich hier erläutern. Ich merkte an den Aufrufzahlen meines Blogs, dass der Corona Virus tatsächlich für Interesse sorgt und meine Artikel verstärkt gelesen werden. Aber ich merkte an den ausbleibenden Kommentaren und an den sehr spärlichen Likes für meine Artikel, dass die meisten Menschen entweder a) in einer Schockstarre verharren oder b) nicht im Ansatz begriffen was gerade gespielt wird. Oder beides. Ziemlich sicher sogar. Außerdem haben mich zwischenzeitlich ein paar Follower de-abonniert. Worüber ich natürlich froh bin, da es sich offenbar um blinde Passagiere gehandelt hat. Man sollte sich von blinden Passagieren im Leben immer trennen. Besser, wenn sie es sogar freiwillig tun.

Dazu kamen die Erkenntnisse aus vielen Telefonaten oder WhatsApp Nachrichten von Freunden, Bekannten und aus der Familie. Börse ist zum großen Teil Psychologie. Als ich in meinen ersten Artikeln vor dem nahenden totalen Schwachsinn namens Corona Virus warnte, kam mir eine Welle der Empörung von allen Fronten entgegen bzw. jegliche Freude (z. B. in Form von Likes meiner Artikel) blieb aus. Die Empörung musste ich sogar von Menschen entgegen nehmen, denen ich eigentlich ein bisschen Restverstand zugetraut hatte. Das sind Menschen, die ich seit Jahren kenne. Aber Zeit des gegenseitigen Kennens korreliert nun einmal nicht mit dem Verstandbesitz der Akteure, zeigt mir das Leben gerade wieder. Wie auch, das Eine gibt es „geschenkt“ (Zeit) und das Andere muss man sich erarbeiten (Verstand). Was soll ich da erwarten? Eben. Nichts.

Das zeigte mir, dass ich mit meinen Einschätzungen Recht haben musste. Du kennst ja meine Lebensdevise: „Die Masse hat immer Unrecht, weil die Masse nicht selbst denkt. Weil die Masse nicht lebt. Die Masse wird gelebt. Die Masse wird gemolken.“ Ich spürte außerdem von allen Seiten, dass sich zunehmend Angst breit machte. Die sich täglich steigerte. Also wurde mir – abgesehen von allem Börsengeschehen – sehr schnell klar, dass wir uns in einem (Abwärts-)Trend befanden mussten. Übergeordnet betrachtet. Wenn der Pessimismus sich täglich verstärkt, dann sind Rationalität und Vernuft gefragt. Dann braucht es keine Schwarzmaler. Dann braucht es keine Besserwisser. Sondern dann braucht es handelnde Akteure, die mit rasiermesserscharfem Blick rational Entscheidungen treffen können. Die waren allerdings alle nicht da. Von allen Seiten hörte ich: „Jetzt verkaufe ich meine Aktien nicht, ist zwar echt richtig blöd gerade, aber die steigen schon wieder!“ Aha. Okay. Wenn alle das sagen…

In den diversen Foren, auf Youtube und sonstwo kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Die Finanzakrobaten. Und empfahlen jetzt die günstigen Kurse zum Einstieg zu nutzen. Das wäre DIE Gelegenheit. Und überhaupt gäbe es jetzt Aktien super billig, wie es sie vermutlich lange nicht mehr so billig geben würde. „Aha“, dachte ich mir abermals. Nun. Also die Finanzjongleure auf Youtube – und ich rede nicht von den Profis, sondern von den „kleinen“ Möchtegern-Youtubern – hatten zum Angriff geblasen. „Kaufen, kaufen, kaufen.“ Sehr gut. Und in meinem Umfeld verharrten die Meisten in Schockstarre und faselten wirres Zeug. Ich dachte mir nur: „Was haben die alle? Wozu Panik? Da ist doch gar nichts. Die Statistiken sind alle vollkommen falsch berechnet. Meine eigenen Berechnungen (Krankenhausbelegungszahlen, Todesraten pro 1 Million Bewohner je Land, Gesamtsterblichkeit usw…) sagen, dass wir hier von einer ganz normalen alljährlichen Grippe sprechen.“ Was soll der ganze Mist? Was läuft hier ab? Ich bin froh, dass ich beruflich viel im Bereich Datenanalysen zu tun habe. Statistik und so. Langweiliges Zeug eben. Hier waren es dann eben Infiziertenzahlen. Todesraten. Ausbreitungsgeschwindigkeiten. Korrelationen. Wetterdaten. Rauf und runter. Eines langweiliger als das Andere. Aber nicht für mich. 😉

Wie gesagt, es war eine Mischung aus Panik, Schockstarre und totale Ablehnung gegenüber meinen Recherchen, die mir leider von überall entgegen kam. Parallel habe ich mir die diversen Börsen weltweit angesehen. Ich habe mir angesehen was mit den Staatsanleihen passierte. Ich habe mir angesehen was mit den Rohstoffen passierte. Und mit den Kryptowährungen. Ich habe mir alle großen Indizes angesehen. Sektoren analysiert. Banken, Pharma, Rohstoffe, Tech-Werte, Automobil(zulieferer). Alles im Detail. Seziert mit dem Skalpell. Und das – gepaart mit der Stimmung in meinem Umfeld, hier im Blog und sonst wo – war für mich das Startsignal. Ich drehte einen Großteil der Positionen in meinem Depot, d.h. ich verkaufte fast alles. Und kaufte obendrein manche Sachen gezielt nach. Die in der völlig Panik vollkommen zu Unrecht unter die Räder gekommen sind. Und nahm dazu auch alle Stoppkurse raus (aufgrund der hohen Volatilität – Profis verstehen was ich meine) und verkaufte obendrein Aktien, Indizes und einzelne Branchen massiv leer. D.h. von da an würde ich nur noch gewinnen können, wenn die Kurse weiter fallen. Ich will das nicht weiter ausführen. Fakt ist: Heute bin ich mit meinem Depot ungefähr noch 0,5% unter meinem Allzeithoch. Der Crash ist sozusagen bis jetzt an mir vorbei gegangen. Aber ich weiß auch, dass die dicken Verwerfungen an den Märkten erst noch bevorstehen. Und da habe ich täglich weiterhin hellwach zu sein.

2020-04-03

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Aber es war auch nur eine Momentaufnahme als ich vor ein paar Wochen derbe im Minus war. Das ganze Leben besteht aus Momentaufnahmen. Aber aneinandergereiht ergeben sie eben Kurzfilme. Und daraus werden Spielfilme. Und dann ein ganzer Lebensfilm. Bis die Filmrolle aus geht, dann fällt der Vorhang. So ist das bei jeder Show. Und ich will nicht der Dummkopf sein, der nicht bemerkt, dass er in einem Kino sitzt, dafür auch noch übel blechen muss und dann auch noch am Tagesende artig Danke zu sagen hat. Für eine Show, die ich nie wollte. Von Veranstaltern, die ich verachte. Fu** off!

Jetzt gerade ist der Dow Jones noch knapp 30% unter seinem Allzeithoch. Ich bin 0,5% unter meinem Allzeithoch. Somit bin ich dem Markt 29,5% voraus. „Der Markt“ ist übrigens die Masse. Deswegen ist Börse auch das echte Leben. Viele werden gemolken. Wenige melken. Viele glauben an Corona und seine unglaubliche Tödlichkeit. Und ein paar eben nicht. Oder meinetwegen sogar doch, aber ziehen zumindest die richtigen Anlageentscheidungen daraus. Muss jeder für sich selbst wissen, wie ich immer sage. Mir ist das mittlerweile wirklich schnurz-piep-egal, was irgendwer denkt. Ich merke, dass in diesen Zeiten die Menschen kaum nach Kapitänen ausschau halten, leider. Lieber klammern sie sich aneinander, wie Matrosen. Und schauen was der Nebenmann tut. Ich will nie Recht behalten. Ich möchte immer nur lernen. Börse gibt einem nicht Recht. Recht haben kostet viel Geld an der Börse. Und wenn auf meinem Schiff keiner ein Quartier will, dann ist das okay für mich. Ich fahre meinen Dampfer auch alleine auf hoher See. Aber ich werde niemals ein Matrose sein. Dafür ist mir mein Leben zu schade. Ich habe dieses Schiff zu steuern. Egal bei welchem Wetter. Und da nützt es mir nichts, wenn alle Welt mir – vielleicht auch ein Stück weit aufgrund ganz bewusster Ablehnung meiner Meinung(en) – den Wind entgegen bläst. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Mir ist beides egal. Ich pfeife auf Mitleid und ich pfeife auf Neid. Ich habe mein Schiff zu steuern. Ende der Durchsage.

Jammern bringt nichts! Manchmal ist das Leben eben anstrengend. 14 stündige Handelstage – über Wochen – sind mental belastend und anstrengend. Aber in solchen Zeiten kommt es eben darauf an, dass Du das Steuer in die Hand nimmst und (wieder) Kontrolle über Deine Angelegenheiten bekommst. Das betrifft in erster Linie Dein Leben, Dein Denken, Deine Verfassung. Aber das betrifft auch Dein Umfeld, Deine Familie. Deine Partnerin oder Deine Kinder, falls Du die hast. In solchen Zeiten wie momentan sind alle orientierungslos. Aber es nützt nichts, fuchtelnd im Nebel herumzustochern und sich panisch im Kreis zu drehen. Rational zu bleiben, klar zu analysieren und einen Weg aus dem Irrgarten zu finden, das sind die Dinge, auf die es ankommt.

Die meisten Menschen meinen wahrscheinlich, dass man an der Börse oder generell in Bezug auf Finanzen einfach das tun muss, was „eben so in der Presse gesagt wird“. Dass es noch immer richtig sei, sich eine Immobilie zu kaufen, nach 10 Jahren ununterbrochenem Boom. Dass es richtig sei, all sein Geld in Aktien zu investieren, wenn man am Allzeithoch steht, ebenfalls nach 10 Jahren Boom. Aber das ist nicht so. Es ist der sichere Gang in den Verlust. Kapitalmärkte ticken anders. Börsen ticken anders. Börsen nehmen Informationen vorweg. Sie antizipieren. Sie greifen also voraus. Sie verhalten sich ANDERS als es die Masse meint zu tun. Deswegen verlieren 95% an der Börse. Wenn in der Bildzeitung steht: „Kauf die Deutsche Bank! Der Tiefpunkt ist erreicht!“, dann heißt das für mich: „Verkaufe dieses Schrottunternehmen leer und setze auf fallende Kurse!“. Wenn in der Zeitung (wie über Jahre hinweg) stand: „Gold hat ausgedient! Das ist seit Jahren nicht mehr gestiegen!“, dann heißt das für mich: „Prima! Super günstige Kauf-Kurse!“ Verstehst Du was ich meine?

Meine Art der Heransgehensweise impliziert STETS konträr zu anderen Menschen zu sein. Nicht weil ich das per se geil finde. Ich könnte es mir ja viel einfacher machen und den selben Quark einfach mit quasseln, wie alle. Dann wäre ich immer der Liebling von allen. Der perfekte Schwiegersohn. Aber das ist nun einmal der falsche Weg, wenn Du im Leben Erfolg haben möchtest. Deswegen macht es Menschen wie mir auch nach all den Jahren der Erfahrung (wovon natürlich auch viele hart waren) nichts aus, dass sich Menchen von uns abwenden. Es gehört zu unserem Geschäft. Das ist im Gegenteil sogar eine Kür. Es ist eine Auszeichnung. Es ist inzwischen praktisch in unserer DNA, nicht-konform zu sein. Weil wir wissen, dass das der einzige Weg ist, zur Freiheit. Seelisch und finanziell. Meinst Du, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe? Nein. Aber ich denke nach. Da habe ich doch kein Patent drauf. Das kann jeder. Alles was dazu nötig ist, ist Mut. Mut und Armut hängen stark zusammen. Armut bedeutet in Wahrheit: „Arm an Mut“.

Und ich habe keine Lust arm zu sein. In keinem Lebensbereich. Reichtum geht nicht von heute auf morgen. Aber Mut… Mut geht schnell. Zu Mut kann man sich entwickeln. Wenn Du Dir heftige Körbe von bildhübschen Frauen vor den Augen vieler Menschen geholt hast, dann kann Dir egal sein, was irgendwelche Leute jemals wieder von Dir halten. Jetzt, zu Zeiten von Corona Corona, und auch danach. Das Leben ist – hoffentlich – noch lang. Und ich lasse mir da nicht von so einem Pseudo-Ereignis in die Suppe spucken! Solltest Du auch nicht tun. Denk dran: Mut! Fragen stellen. Sich selbst hinterfragen: „Ist mein Denken richtig? Wie komme ich auf diese Meinung? Was bzw. wer hat mich bis hierher beeinflusst? Könnte alles auch ganz anders sein?“ Und die Gretchenfrage lautet immer: „Wem nützt das hier gerade?“ Dann hast Du meist nicht nur schon die Antwort auf alles, sondern auch gleich die Lösung mit dazu. Frag mal Bill Gates. Und seine Foundation.

Und das ist auch meine Botschaft an Dich heute: Lass Dich niemals – niemals ! – von Deinem Weg abbringen. Egal wieviele Menschen Dir sagen, dass Du Unrecht hast… Du musst auf Deinen Verstand und auf Dein Herz hören! Im Moment bin ich Single. Und das seit über 1 Jahr inzwischen. Gut, dazwischen gab es ein paar Bekanntschaften. Aber zuvor hatte ich noch die Verantwortung für eine Frau und (deren) zwei Kinder. Mit meinem kleinen nagelneuen Segelschiff auf den Gewässern dieser Welt fährt es sich aber sehr leicht und unbeschwert. Und das genieße ich im Moment. Ich gebe zu, dass die letzten Wochen für mich sehr anstregend waren. Täglich sitze ich ca. 12 bis 14 Stunden vor dem PC. Ich habe so viel gehandelt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in den letzten Wochen an den verschiedenen Börsen dieser Welt ein Handelsvolumen von mehreren meiner Bruttojahresgehältern durch gejagt. Auch das sind teilweise neue Erfahrungen für mich. Ich lerne. Und ich freue mich jeden Tag wie ein Honigkuchenpferd darüber, dass ich ständig Neuland betreten kann. Ohne Ballast. Naja, stimmt nicht ganz. Der Ballast, der einem Menschen wie mir – der für seine klaren und unmissverständlichen Meinungen bekannt ist – entgegen schlägt, geht auch nicht immer ganz spurlos vorüber. Aber ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich meine besten Ergebnisse immer dann erzielt habe, wenn ich von der Meinung aller Anderen ganz weit weg war.

Wir werden sehen wie das alles ausgeht. Aber eines ist mir klar: Ich bin kein Lemming und auch kein Schlafschaf. Und was auch immer da draußen in der Welt passiert, ich sage es ganz deutlich: Ich werde mich nicht freiwillig zur Schlachtbank führen lassen! Vergiss es! Ich werde sicher nicht ja und Amen zu dem sagen, was die Regierung gerade mit uns abzieht. Impstoffe lehne ich kategorisch ab! Besonders wenn sie von Bill kommen. Und ich habe ein wenig Verständnis für Statistik. Das kann ich übrigens jedem nur empfehlen. Einfach nochmal die Grundrechenarten üben. Plus, Minus, Mal und Geteilt. Und dann mal schauen wie die Statistiken zu irgenwelchen Infiziertenzahlen berechnet werden. Das ist so unterirdisch schlecht! Aber wer selbst (!) rechnen kann, der kommt eben auf richtige Ergebnisse. War es nicht in der Schule auch so? Einer hatte immer eine 1. Ein paar eine 2 und der Rest? Frag Gauss. Nichts anderes geschieht hier gerade weltweit. Jetzt musst Du ja eigentlich noch nicht einmal rechnen können. Es würde ja vollkommen reichen, wenn Du den richtigen „Experten“ folgen würdest. Tja, wie kann man die nur aus der ganzen Masse an „Experten“ herauspicken? Wie ich immer sage, es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Mache es mit Deinem Verstand. Prüfe deren Aussagen auf Plausibilität. Prüfe deren Berechnungen selbst (!) nach. Prüfe die Quellen, Zahlen, Daten und Fakten. So entlarvst Du die Schwindler. Da gibt es ja den einen großen Schwindler, auf den die Regierung die ganze Zeit hört und der den ganzen Tag in den Nachrichten überall zitiert wird. Ich nennen seinen Namen jetzt nicht. Du kennst den Kasper bestimmt. Das ist der von der Charité in Berlin. Aber mit Minus, Plus, Mal und Geteilt kommst Du sehr schnell auf die richtigen Ergebnisse. Da brauche ich keinen Prof. Dr. dazu. Kann ich selbst.
  2. Möchtest Du es nicht über den Verstand lösen, gibt es eine zweite Möglichkeit. Das ist das Herz. Du gehst in Dich. Ins Bauch- und Herzgefühl. Sieh den Menschen in die Augen, die jeden Tag im Fernsehen kommen. Beobachte sie genau. Spiritualität ist kein Hokus-Pokus, sondern das echte Leben. Hier danke ich abermals Eckhart Tolle. Und versuche zu spüren (!), ob das die Wahrheit sein kann, was sie sagen. Oder ob Dich instinktiv (!) ein mulmiges Gefühl beschleicht. Und wenn Du wirklich bei Dir bist, dann wirst Du auch auf diese Art die Lügner von den Ehrlichen unterscheiden können. Nur leider haben wir Menschen verlernt auf unser Herz zu hören. Verlernt heißt aber nicht, dass wir es nicht wieder zurück erlernen können. Fang damit an.

Das Leben bietet Werkzeugkästen. Und wir haben 2 unglaublich kostbare Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen: Herz und Verstand. Alles was Du tun musst, ist Dich einer dieser beiden Dinge zu bedienen. Mehr nicht. Das ist alles. Und ich versuche eben beides zu nutzen. Nachdenken, analysieren. Und meditieren und spüren. Ist das so schwer? Nein. Kann das jeder? Klar. Warum tut es kaum jemand? Ich weiß es nicht. Ehrlich. Ich kann nur sagen, dass Du mit Herz UND Verstand im Leben die besten Resultate erzielst. Denn nicht in jeder Situation hilft Dir Herz ODER Verstand jeweils einzeln. Oft ist die Kombination oder auch ganz gezielt eines davon die Lösung. Wenn Dich ein Tiger angreift, dann nützt Dir Dein Herz wenig. Wenn ein Lügner vor Dir steht, der sehr plausibel argumentiert (und Du die Rohdaten nicht für eigene Recherchen bekommst) hilft Dir Dein Herz. Beides in Kombination… ist unschlagbar.

Und ich habe zwei gesunde Augen. Und eine Birne auf meinem Hals, die auch noch ganz gut funktioniert. Ich kann also selbst sehen und denken. Und damit komme ich zu Rückschlüssen, die ich aus meinen Beobachtungen auf dieser Welt ziehe. Und meine Beobachtungen fühlen sich tatsächlich völlig surreal an. Wir haben 8 Milliarden Menschen, die wie wild von links nach rechts steuern. Alle einem Phantom hinterher. Diesmal nennen sie es Corona. So gut wie niemand kennt jemanden, der daran ernsthaft erkrankt ist. Statistik bedeutet nicht, dass es „viel“ ist, wenn man eine Person kennt. Statistik sagt, dass es sehr sehr wenig ist, wenn kaum jemand überhaupt jemanden kennt. 8 Milliarden zu 1 ist nicht viel. Aber das soll jeder für sich bewerten. Du kannst auch weiter Lotto spielen und meinen, dass Du es eines Tages schaffen wirst, die 6 mit Superzahl.

Ich bin die Tage oft draußen spazieren oder joggen gewesen. Ich habe allerdings keine Leichenberge gesehen. Auch nicht Menschen, die wie die Fliegen überall vor mir tot umfallen. Aber ich habe Menschen gesehen, die sich völlig eigenartig verhalten. Und ich schaue mir im Internet die Live-Belegungszahlen der Krankenhäuser in Deutschland an. Überall gähnende leere. Und gespentisch viele freie Intensivbetten. Aber es springen die Menschen da draußen fast zur Seite, wenn Du in ihre Nähe kommst. Menschen, die Mundschutz tragen. Und Plastihandschuhe. Ich habe nichts dagegen. Soll jeder tun was er will. Meinetwegen kann auch jeder pinke Unterwäsche tragen und im Sack durch die Gegend hüpfen. Ich bin da ganz frei. Oder jeder klebt sich eine Clownsnase auf. Auch okay. Wäre wenigstens witzig. Kein Thema, wenn jemand vor 4 Wochen auf seinen persönlichen Schutz geachtet hätte. Da war auch ich noch ziemlich im Unklaren, was die Situation betrifft. Ob Corona nun gefährlich ist oder nicht. Aber vor 4 Wochen trug niemand einen Mundschutz oder Handschuhe. Da wäre es sinnvoll gewesen. Aber heute? Mit all den vorhandenen Daten aus zig Ländern. Mit all den inzwischen aufgedeckten Methoden, nach denen diese Zahlen bewusst (!) falsch in die Höhe berechnet werden… tststs. Sorry, ich bin da raus. Ich kann mich nur wundern über all die Dummheit, ehrlich. Denk dran: Plus, Minus, Mal und Geteilt! Das würde reichen.

Aber am Meisten tun mir die Menschen leid, die heute ihren Mundschutz und ihre Einmalhandschuhe beim Einkaufen tragen, weil sie nicht verstehen, dass das wahre Problem bald ein ganz anderes sein wird. Sie werden schlichtweg keine Kohle mehr haben. Nicht einmal mehr für die dämlichen Einmalhandschuhe. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bezahlt keine Handschuhe. Aber macht arm. Und einsam. Und ängstlich. Und panisch. Und senkt deshalb nachgewiesenermaßen (!) die Lebenserwartung. Wie gut ich es schaffe, durch die anstehende finanzielle Krise zu kommen, werde ich sehen. Treffen wird es mich auch, wie hart – im Vergleich zu anderen – ist die Frage. Ich mache mir tatsächlich ernsthafte Gedanken. Aber nicht um den Corona Virus. Sondern um unsere Gesellschaft. Die leider nur noch aus dämlichen Schlafschafen und Lemmingen besteht. Obrigkeitshörig bis zum Anschlag. Die Dummheit, die durch deren Arterien fließt, kann ich wahrlich pumpen hören. Das Selbstdenken restlos verlernt. Thilo Sarrazin sagte es damals schon ganz richtig: „Deutschland schafft sich ab“. Und diesmal nicht nur Deutschland, die ganze Welt macht mit. Also stell Dir die Frage, ob Du Kapitän oder Matrose sein willst. Wenigstens für Dein eigenes Leben.